Der Tsunami sollte die Japaner von der Selbstsucht reinigen


Auf ihn kommt es jetzt an: Shintaro Ishihara, Tokios Gouverneur. Foto: dpa

Gouverneur Shintaro Ishihara wird auch Tokios Le Pen genannt. Auf ihn käme es an, um die Einwohner der Megacity zu beruhigen. Bisher hörte man von ihm nur Abstruses.

Von Sven Hansentaz

Wenn jetzt die radioaktive Strahlung auch Tokio erreicht, wird es beim Umgang mit der Katastrophe auf den Gouverneur der Megacity ankommen wie auf kaum einen anderen.

Doch der 78-jährige rechtspopulistische Shintaro Ishihara, der bereits seit zwölf Jahren in Berlins Partnerstadt amtiert und am 10. April zur Wiederwahl antritt, hat sich jetzt mit abstrusen Äußerungen zu Wort gemeldet: „Die Identität der Japaner ist die Selbstsucht. Es ist notwendig, diesen Tsunami als Chance zu nutzen, um die Japaner ein für alle Mal davon zu reinigen. Das war eine Strafe des Himmels“, sagte Ishihara laut der angesehenen Tageszeitung Asahi Shimbun am Montag vor Journalisten.

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2 Comments

  1. Nun ja, offenbar hat jedes Land der Erde einen nationalistisch verblödeten Idioten ! Immerhin haben ihn einige Leute in sein Gouverneurs-Amt gewählt. Sollen diese Wähler jetzt zusehen, wie sie ihn wieder loswerden !

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  2. Ja für die Einwohner in Tokia schaut es schlecht aus wen die Winde die Strahlung übers Land treiben. Ich verstehe eins nicht, die Japaner sind doch kluge Menschen! Warum bauen sie dan so viele Atomkraftwerke in ihrem Land. Das könnte man doch auch anders lösen mit der Stromversorgung.

    Aber jetzt bleibt nur die Hoffnung das die Katastrophe nicht im totalen desaster endet

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