Begrabt ihn endlich!


Quelle: Lenin-Mausoleum

Der russische Revolutionsführer Lenin (1870–1924) starb eines natürlichen, genauer: eines folgerichtigen Todes. Nach fünf Jahren höchster Anspannung und rastlosen Einsatzes für die Sicherung der bolschewistischen Herrschaft erlitt er drei Schlaganfälle, die ihn der Sprache beraubten und eine Körperseite lähmten.

Von Ulrich M. SchmidSt. Galler Tagblatt

Der russische Revolutionsführer Lenin (1870–1924) starb eines natürlichen, genauer: eines folgerichtigen Todes. Nach fünf Jahren höchster Anspannung und rastlosen Einsatzes für die Sicherung der bolschewistischen Herrschaft erlitt er drei Schlaganfälle, die ihn der Sprache beraubten und eine Körperseite lähmten. Die Fotografien eines blödsinnig vor sich hin starrenden Lenin in einem Schaukelstuhl durften während der Sowjetzeit natürlich nicht publiziert werden – Lenin galt gemeinsam mit seinem grausamen Geheimpolizeichef Felix Dzerzinski als Ideal des Revolutionärs, der «auf dem Posten» – also mitten in der Erfüllung seiner Pflichten – verstarb.

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