„Treffpunkt Weltkirche“ Würzburg: Gottesstaat muss her!


Quelle: 1.bp.blogspot.com

Südtiroler Theologe Peter Egger begeistert mit fulminantem Vortrag bei „Treffpunkt Weltkirche“ in Würzburg: „Wir haben eine aufgeklärte Theologie, die heute mit Hilfe der Vernunft dem lieben Gott vorschreibt, was richtig und falsch ist“

Kath.net

Würzburg (kath.net)
„Europa – quo vadis?” Zu diesem Thema hat der bekannte Theologe aus Südtirol, DDDr. Peter Egger, am Samstagnachmittag einen fulminanten Vortrag beim Kongress von „Kirche in Not” gehalten. Egger forderte am Beginn seines Vortrags in Erinnerung an den Hl. Augustinus, dass wir einen Gottesstaat aufbauen müssen. „So wie Augustinus müssen wir heute aufrufen: Wir brauchen einen Gottesstaat, einen großen Staat, für den wir arbeiten”.

Peter Egger hat anschließend die „Krise der Kirche” analysiert und festgestellt, dass die erste „Krise der Kirche die ‚Krise der Theologie‘ ist“. „Wir haben eine aufgeklärte Theologie, die heute mit Hilfe der Vernunft dem lieben Gott vorschreibt, was richtig und falsch ist.”

Dabei ist Jesus nur mehr ein Auserwählter, und Wunder sind nicht mehr Tatsachen, sondern nur mehr Mythen und Legenden. Die Auferstehung werde außerdem nicht mehr als leibhafte Auferstehung der Toten verstanden.

Die Krise der Theologie hat sich auch in der Eucharistie ausgewirkt. Es gebe keinen Glauben an die Realpräsenz mehr. Das Christentum hat sich laut Egger außerdem zu einer Psychotherapie degradiert. Es ist ein reiner Humanismus. „So ein Christentum ist schwach und lahm”, stellte der Theologe fest.

Als weitere Krise in der Kirche ortet Egger eine „Krise der Moral”. Wörtlich sagte Egger: „Es gibt nicht mehr eine Moral, die sich an den 10 Geboten und an der Lehre der Kirche orientiert. Das eigene Gewissen wird zum obersten Maßstab. Im Grunde steht das eigene Ich über den göttlichen Geboten und über dem Lehramt der Kirche.”

Dann beklagte der Theologe, dass sich die Christen selbst oft nicht mehr an den 10 Geboten orientieren. „Das moralische Verhalten vieler Christen unterscheidet sich kaum mehr von den anderen. Die Christen werden dadurch mitschuldig an der Dekadenz Europas. Früher war es so, dass die Christen anders gelebt hatten.”

Egger kritisierte auch, dass einige in der Kirche einen „Modernekomplex” haben. „Wir glauben, dass wir uns an der Moderne orientieren müssen. Ja, wir leben in der Moderne, aber wir müssen auch die Zeichen der Zeit erkennen.”

Eine Absage erteilte Egger einer „demokratischen Kirche”: Es gehe nicht, dass die Kirche über Moral oder Glauben abstimme. „Glaube und Moral kommen von Gott und sind deswegen demokratisch nicht verfügbar.”

Heute gebe es laut Egger auch die „ideologische Kirche”. Man passe sich an die jeweilige Ideologie an. Diese werde zum Maßstab für das, was die Kirche zu tun hat. „Wir müssen die Welt evangelisieren und dürfen nicht zulassen, dass das Evangelium eine Ideologie wird. Es besteht heute die große Gefahr, dass wir nicht die Welt evangelisieren, sondern dass wir das Evangelium verwässern.“ Laut Egger fehle heute die Auseinandersetzung, deswegen seien wir blind.

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4 Comments

  1. Was der römisch-katholische „Gottesstaat“ vermag,
    sehen wir an den letzten 1700 Jahren mit ihrer Verfolgung der Andersdenkenden und wahren Gläubigen und Heiligen,
    so z. B. den Montanisten in den Bergen Phrygien,dem heutigen Türkei.
    Diese Kirche mit ihrem Klerus, würde auch heute noch,
    die Bombenwerfenden Islamisten übertreffen,denn in ihrem Fleisch wohnt nichts gutes, nur Anmaßung,Selbsterwählung und Verfälschung der wahren Lehre Jesu Christi, welches offenbart den falschen Propheten und Antichristen.

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  2. Seit Ratzinger Papst geworden ist, sind die Tendenzen der katholischen Kirche immer klarer geworden: als Benedikt IVX. hat dieser Papst eine Agenda und Egger spricht sie deutlich aus. Es geht um die Zurücknahme der Moderne und die erneute Herrschaft des katholischen Klerus. Dieser Papst führt einen Kampf gegen Demokratie und Menschnrechte, gegen Freiheit der Wissenschaft und der Künste und Medien.
    Was dieser Herr Egger hier schwafelt stammt aus dem Programm der Pius-Brüder (die natürlich nicht aus Versehn vom Papst wieder in die katholische Kirche aufgenommen wurden). Die katholische Kirche scickt sich an, wieder Gottesstaates aufzubauen mit Zwangskatholisierung, Abschaffung der Abtreibung, Unterdrückung der Frau, Wiedereinsetzung von Blasphemieparagraphen, erneute Kriminalierung von sexuellen Handlungen die der Sexual“moral“ der katholischen Kirch enicht entsprechen – folgerichtig werden Lager für Atheisten und die Todesstrafe für Homosexuelle eingeführt.
    Es kann keine Verhandlungen mit dem Vatikan und diesem Papst mehr geben – wir befinden uns in einem politisch-gesellschaftlihen Zustand wie zur Zeit der Appeasementpolitik Chamberlains gegenüber Hitler.
    Pius Brüder, Opus Dei und zahlreiche andere anscheinend unauffälligere Organisationen unterwandern die Staaten. Wir beobachten zurecht die islamischen Organisationen, sind aber auf dem katholischen AUge blind.

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  3. Wenn die Forderung nach einem Gottesstaat tatsächlich ernstgemeint sein sollte, dann stellt sich mir die Frage: „Soll man das jetzt als Kriegserklärung an den säkularen Staat verstehen ?“

    Sollte dies der Fall sein, müßte ich mir folgerichtig überlegen, wo ich schnellstens eine Kalaschnikow erwerben könnte ? Selbstverständlich nur zur Selbstverteidigung vor der zu erwartenden Auferstehung der neuen Inquisition. So ohne weiteres lasse ich mich nämlich nicht als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrennen !

    Eine Frage noch an nickpol: Meinungsfreiheit ist unbestrittenermaßen ein hohes Gut. Aber müssen wir das hirnverbrannte Gottesgeschwafel von „petersemenczuk“ in diesem Blog weiter ertragen ?

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  4. Luzifer, ein herrlicher Erzengel Gottes,
    forderte von Gott in seinem Hochmut und Arroganz,
    >seinen Thron über den Thron Gottes zu setzen aufgrund
    seines blauen Planeten „Erde“,
    Darauf ihn der Schöpfer-Gott und Schöpfer- Geist,
    > der einzig Heilige<
    verworfen hat, wodurch er zu dem ersten Widersacher Gottes wurde und den Namen Statan, Teufel, Schlange und Drachen bekam.
    Es heißt in der Offenbarung von ihm:
    "Und er (Luzifer) ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange,die da heißt der Teufel und Satanas,
    der die ganze Welt verführte( durch alle, von seinen Engeln
    unterwanderten Religionen,Kirchen, Tempeln und Sekten),
    UND ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen".Offenbarung 12,7-12
    "Jetzt geht das Gericht über die Welt;
    nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden".
    JESUS CHRISTUS in Matthäus 12,31/Lukas 10,18
    WEICHET von den,von Gott Nichtberufenen und
    Nichtlegitimierten "Frommen" dieser Erde spricht Gott der Herr"! (DER Wiedergeburtschrist Gottes!)

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