Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

 

Die GRÜNE Täuschung: Winnfried Kretschmann, ein schwarzer Religiot
[…]Er ist zudem überzeugter Katholik: Mitglied im Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron, Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, Mitglied im Diözesanrat der Erzdiözese Freiburg, und Mitglied im Kirchenchor Laiz. Mehr Kirche geht nicht. Da vergleicht er sich schon mal mit Moses, der seinen Grünen den Weg zur Regierung weist, aber selbst am Ende nicht mehr dabei sein wird. Oder sagt, wenn es um das Personal für sein neues Kabinett geht, der Papst habe ja auch immer ein paar Kardinäle in der Hinterhand. „In pectore heißt das“, sagt er – und die Nichtchristen googeln los.
Im Ländle heißt es, er habe die Partei mehr verändert als sie ihn. Und weil Kretschmann eigentlich ein Schwarzer ist, hat er im Wahlkampf auch kaum um die Stimmen der Schwachen geworben, etwa die 500.000 Hartz-IV-Empfänger in Baden-Württemberg. Oder bei den hier mächtigen Gewerkschaften.
Bemüht hat Kretschmann sich vor allem um die konservativen Wähler. „Niemand braucht Angst haben“, hat er jenen zugerufen, die 58 Jahre lang nichts anderes wählen mochten als die CDU. Es werde neue Ideen geben, aber das Rad müsse man nicht neu erfinden.“Wir sind orientiert, wir wissen was wir wollen. Wir können Orientierung geben.“Und damit auch alle wissen, wer auch so ist wie er, zitiert er gerne mal einen anderen Politiker: den Ex-Ministerpräsidenten Erwin Teufel, CDU[…]

Früherer Kardinal Sterzinsky vertuschte Missbrauchsfall
[…]Kurz nach der Tat „beichtete“ der mutmaßliche Lüstling seine Tat Georg Kardinal Sterzinsky, Oberhaupt des Erzbistums Berlin. Der unternahm offenbar erstmal: nichts. Denn V. durfte weiter als Pfarrer wirken, seine Arbeit als Seelsorger, von der er mittlerweile suspendiert ist, fortsetzen. Förner: „Die Vorwürfe waren in der katholischen Kirche bekannt.“ Und wurden offenbar totgeschwiegen[…]

Ecuador: Bene und seine Vorliebe für radikal fundamentalistische Kirchenvertreter
[…]Seit Januar kommt es in der Amazonasprovinz des südamerikanischen Andenstaates zu Protesten gegen den im Oktober provisorisch eingesetzten Geistlichen Rafael Ibarguren Schindler. Er ist ein Führungsmitglied der erzkatholischen ‘Heralden des Evangeliums’, einem Ableger der in Brasilien entstandenen militanten katholischen Organisation ‘Tradition, Familie und Eigentum’ (TFP) … „Wir wollen keine unnötigen Konfrontationen vom Zaun brechen“, versicherte der Staatschef. „Doch möchte ich darauf hinweisen, dass uns das Abkommen, das die Beziehungen zwischen dem weltlichen Staat Ecuador und dem Vatikan regelt, erlaubt, jedwede Bischofsernennung rückgängig zu machen.“ Sollte es dem ecuadorianischen Staat einfallen, in die Ernennung von Bischöfen einzugreifen, wäre damit ein unerhörter Präzedenzfall geschaffen, meinte hingegen der Vorsitzende der ecuadorianischen Bischofskonferenz, Antonio Arregui. Im Modus Vivendi werde zudem ausdrücklich betont, dass die Ernennung der Bischöfe dem Heiligen Vater (Papst) zukomme, so Arregui, Erzbischof von Guayaquil[…]

„Wir sind Kirche“ fordert Menschenrechte in der katholischen Kirche
[…]Ein halbes Jahr vor dem geplanten Papstbesuch in Deutschland hatten die Kirchenkritiker zum Abschluss ihrer Konferenz den Vatikan zur „Anerkennung der Menschenrechte aufgefordert“. Die Diskussion über die Kirchenreform müsse daher vorrangig eine Diskussion um Menschenrechte in der Kirche sein. Pflichtzölibat, Verweigerung der Frauenordination und sexuelle Diskriminierung homosexueller Menschen seien „menschenrechtswidrig“. Mit der Gewährung oder Vorenthaltung der Menschenrechte steht oder fällt heute die Glaubwürdigkeit der Kirche in der Welt, erklärte die katholische Reformbewegung auf ihrer 29. Bundesversammlung[…]

Annette Schavan: „Wir können den Islam nicht ignorieren“
[…]Bildungsministerin Annette Schavan erklärt vor der Islamkonferenz, warum sie mehr muslimische Religionslehrerinnen an deutschen Schulen will – diese im Unterricht aber kein Kopftuch tragen dürfen[…]

Abspecken durch Verzicht auf Kirchgänge? 🙂
[…]Langzeitstudie des US-amerikanischen Mediziners Matthew J. Feinstein von der Northwestern University in Chicago: Danach ist die Wahrscheinlichkeit, dass junge Erwachsene im mittleren Alter übergewichtig werden, bei regelmäßigen Kirchgängern um 50 Prozent erhöht. Das zeigte eine Untersuchung von mehr als 2.400 Personen, die in den achtziger Jahren zwischen 20 und 30 Jahre alt waren. 32 Prozent derer, die am häufigsten Gottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen besuchten, waren später übergewichtig, aber nur 22 Prozent von jenen, die selten zur Kirche, Synagoge oder Moschee gingen. Über die Ursachen herrscht Unklarheit. Jeff Levin, Direktor des Programms über Religion und Gesundheit an der Baylor-Universität (Waco/Bundesstaat Texas), hält es für möglich, dass langes Sitzen in Gottesdiensten und Bibelstunden die Gewichtszunahme begünstigt. Auch würden bei Gemeindeversammlungen in den USA oft fette und süße Speisen gereicht[…]

„Unheilig“-Sänger: Beten gegen Lampenfieber
[…]“Dann bete ich. Nicht mit Kniefall – sondern in einem stillen Gespräch, in dem ich um Kraft bitte. Gott kann es nicht regeln, aber er ist bei mir. Mit dem Gefühl gehe ich auf die Bühne, die Leute applaudieren, und die Angst ist vorbei“, sagte er. Seine Band habe er „Unheilig“ genannt, weil er seinen Glauben frei ausübe. Damit wolle er aber nicht die Kirche kritisieren. „Ich habe mit keiner Religion ein Problem. Aber ich brauche sie nicht mit all ihren Regeln und Ritualen. Wie ich richtig bete, sagt mir mein Herz. … Gott ist mein Bauchgefühl, das mir zeigt, welchen Weg ich gehen soll“[…]

Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio hält Plädoyer für katholische Kirche
[…]Bei der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Juristentag warnte Di Fabio vor einer „antikirchlichen Grundstimmung“, die sich in einer „kulturkämpferischen Frontstellung“ und in „abgeschmackter Instrumentalisierung“ zeige. Er rügte den „fordernden Ton, die üble Konnotation einer Kollektivschuld von Kirchen, den kaum beweisbaren Hinweis auf die Ursache des Zölibats bei Sexualdelikten von Geistlichen“ und kritisierte den Vorwurf, die Kirche biete „Schonraum für unsittliches, gewalttätiges, rechtswidriges Handeln“. Tatsächlich besteht die Gefahr, daß Medien ihre Macht mißbrauchen und durch einseitige Berichterstattung polarisieren. Tatsächlich lassen sich die ersten bitteren Früchte dieser verantwortungslosen Kampagne jetzt schon ernten, einer beispiellosen Hetze, die wider besseren Wissens den Eindruck vermittelt, der Mißbrauch sei katholisch[…]

Verbotenes Buch über Wigratzbad: Autor Alfons Sarrach offenbart …
[…]Dann spricht Sarrach davon, dass er sich über eine dritte Auflage des “Sieg der Sühne” um der Menschen willen gefreut hätte, sein Seelenheil davon aber nicht abhänge. Er wäre über ein Gespräch mit der Bistumsleitung durchaus glücklich und würde den Weg nach Rom nur gehen wollen, wenn es sein müsse, “nicht wegen einer weiteren Auflage, sondern um der Wahrheit willen.” Wörtlich schreibt der Autor dann: “Bischof Stimpfle hat mir schwerwiegende Vorgänge aus dem Bistum anvertraut, über die ich schweige, weil die Menschen ohnehin im Augenblick viel verkraften müssen. Die Verlagerung der Sache nach Rom wäre eine Gelegenheit, den Heiligen Vater einzuweihen“[…]

Lichtenstein: Staatsoberhaupt will keine Abtreibungen zulassen
[…]Erbprinz Alois greift in die aktuelle Diskussion um die bisher verbotene Abtreibung ein: Das Recht des Ungeborenen auf Leben steht höher als das Recht der Frau auf Selbstbestimmung … In Liechtenstein läuft eine Volkinitiative zugunsten der Fristenlösung, d.h., dass Schwangerschaftsabbrüche in den ersten zwölf Wochen erlaubt sein sollten. Momentan steht in Liechtenstein die Abtreibung selbst dann unter Strafe, wenn sie im Ausland durchgeführt wird[…]

Irische Kirche wird auf Treue zum katholischen Fundi-Tum kontrolliert
[…]Dublin (kath.net) Bei der Apostolischen Visitation in Irland werden nicht nur die Missbrauchfälle in der irischen Kirche untersucht, sondern auch die moraltheologische Lehre an den Fakultäten und in den Priesterseminaren … Inzwischen ist bekannt geworden, dass Dozenten aufgefordert worden sind, ihre Vorlesungsunterlagen einschließlich ihrer PowerPoint Präsentationen offen zu legen. Eine Aufgabe der Visitation ist, „die Einflüsse des New Age und einer Auswahlspiritualität“ (IL 6,8) aufzuspüren, besonders die Ansätze zu „zeitgenössischem Subjektivismus und besonders … zu moralischem Relativismus“[…]

Religiotischer Pro-Life Apotheker
[…]Berlin (kath.net) Andreas K., Apothekenbesitzer und Katholik, hat in seiner Apotheke die frühabtreibende „Pille danach“ aus Gewissensgründen nicht vorrätig: „Das ist eine persönliche Grenze, die ich als religiöser Mensch ziehe. Ich finde, ungeborenes Leben muss geschützt werden.“ … Er befürwortet natürliche Familienplanung. Kunden, die bei ihm Kondome oder die Pille kaufen, erhalten dazu einen von ihm persönlich geschriebene Begleitinfo: „Setzen Sie sich ein für eine grundsätzliche Bereitschaft, Kinder zu bekommen und für eine sorgsame Abwägung bei der Entscheidung für ein Verhütungsmittel“[…]

4 Comments

  1. @ Wolfgang Brosche

    Deiner Wertung kann ich nur zustimmen. Dazu folgendes: Die Grünen haben in ihrem Wahlprogramm 2010 die Förderung alternativer Medizin (z.B. die Homöopathie) stehen. Da aber für diese Pseudowissenschaft auch nach 200 Jahren seit Begründung der Hahnemann’schen Thesen kein wissenschaftlich relevanter Wirkungsnachweis erbracht werden konnte, fordern die Grünen, dass dann eben Methoden entwickelt werden müßten, die solche Wirkungsnachweise ermöglichen !!! Ich habe selten so einen hirnverbrannten Nonsons zur Kenntnis nehmen müssen, wie er im Programm der Grünen nachzulesen ist.
    Da sollen also weltweit anerkannte und gültige Wissenschaftsregeln so verändert werden, dass sie die Wirkung homöopathischer Globulis nachweisbar machen sollen !!! Ein solcher Dilettantismus ist einfach unfaßbar, aber für mich nicht weiter verwunderlich. Denn Tatsache ist nämlich, dass die Grünen auch der von Rudolf Steiner begründeten Pseudowissenschaft Anthroposophie anhängen. Überproportional sind darüber hinaus die Schmalspur-Mediziner, gemeint sind Heilpraktiker, in den Reihen der Grünen vertreten. Bei denen wiederum ist die Neigung zu esoterischen Praktiken teilweise stark ausgeprägt. Somit kann ich der Wertung von Wolfgang Brosche sehr gut nachvollziehen.

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  2. Zum „1. Grünen Ministerpräsidenten“!

    Das Problem bei den Grünen ist, daß sie eine quasireligiöse Partei sind – die Ablehnung der Kernkraftwerke, die Fetischisierung der Natur, der missionarische Vegetarismus – all das hat religiöse, ja sektiererische Züge.
    Mag sein, daß einzelne wie Herr Kretschmann auchnoch fest im katholischen Sattel sitzen – tatsächlich haben Ökologie und Vegetarismus, die regelrechte Anbetung der Natur und die Menschenfeindlichkeit bei viele Grünen die Züge einr Ersatzreligion für desillusionierte Katholiken oder mehr noch Protestanten.
    Daß es Vernunftgründe für regenerative Energien oder anderes Wirtschaften gibt, ist diesen Leuten zweitrangig – sie übernehmen die härene Büßerhatung der christlichen Religionen (oder auch ostasiatischer Kulte) – das führt mitunter zu groteskem Missionierungswahn, ja sogar zu diktatorischen Neigungen. Frau Roth und Frau Käßmann sind in ihrem Geseiere kaum zu unterscheiden: die eine grünkultische Bischöfin der ecological correctness, die andere eine Ex-Bischöfin mit Missionsbedarf; er übrigens bei Frau Roth auch sehr ausgeprägt ist.
    Viele der grünen Positionen sind vernünftig, aber solange Grün-Sein eine Ersatzreligion ist, kann man selbst diesen Leuten nicht über den Weg trauen.

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  3. Die Pille danach ist _nicht_ „frühabtreibend“, sie verursacht keinen Schwangerschafftsabbruch,, wenn schon eine Schwangerschaft da ist, sondern verhindert, dass eine entsteht.
    Wenn das die Ansicht des Aopthekers ist, ist er (nicht nur menschlich, sondern auch) fachlich ein Idiot, der nichts hinter dem Apothekentresen zu suceh hat.

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