Warum ein großes Gehirn


Schluckauf, Leistenbrüche und genetische Gemeinsamkeiten verraten, dass wir den Tieren näher stehen, als wir glauben. Die Abbildung zeigt ein menschliches Embryo im Mutterleib (l.) und einen Mäusefötus. AFP

Elefanten, Primaten, Wale und Menschen haben große Hirne: Forscher haben herausgefunden, welchen Preis Mensch und Tier dafür bezahlen.

WELT ONLINE

Die Größe des Gehirns ist bei Säugetieren eng mit der Länge der Tragedauer und Stillzeit verknüpft. Diesen Zusammenhang zeigen die Analysen zweier britischer Evolutionsbiologen zu den Daten verschiedener Säugetierarten inklusive dem Menschen.

Sie verglichen die Spezies bezüglich vieler körperlicher Faktoren und Verhaltensweisen. Dabei wurde eine eindeutige Verknüpfung deutlich: Je größer das Gehirn, desto mehr müssen Muttertiere in ihre Nachkommen investieren.

Offenbar ist der Nutzen einer starken Hirnleistung für den Erfolg einer Tierart den Aufwand wert, sagen die Forscher. Über ihre Ergebnisse berichten Robert A. Barton von der Durham University und Isabella Capellini von der University of Belfast im Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

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