Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Neuer Wunderheilungsmumpitz
[…]Lourdes (kath.net/pl) Serge François fand in Lourdes Heilung für sein gelähmtes Bein. Bischof Emmanuel Delmas von Angers: „Im Namen der Kirche erkenne ich den ‚außergewöhnlichen‘ Charakter der Heilung an.“ Auch 20 Ärzte sprechen nach den Untersuchungen von „außergewöhnlich“. Der Fernsehmechaniker Serge François aus La Salle-et-Chapelle-Aubry in Maine, Westfrankreich, litt unter einem Bandscheibenvorfall und war zweimal operiert worden. Sein linkes Bein war gelähmt, er litt unter starken Schmerzen und musste deshalb täglich starke Schmerzmittel einnehmen. Er erzählt, dass er 2002 in der Grotte gebetet habe, in welcher Bernadette Soubirous ihre ersten Visionen der Heiligen Jungfrau Maria im Jahr 1858 gehabt habe. Er habe ein warmes Gefühl im linken Bein verspürt. All seine Leiden und Beschwerden seien plötzlich verschwunden[…]

Weiterlesen „Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum“

Advertisements

Apostel Wolfgang Thierse und seine bigotte Lobbyarbeit in Politik und SPD

Wolfgang Thierse und die Bremer SPD im Dialog mit den christlichen Kirchen „Christen sind Apostel und Verfechter der Menschenwürde“
Der Domkapitelsaal in der Bremer Domgemeinde war mir rund 150 Besucherinnen und Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Anlass: Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages sprach über das Thema „Religion und Politik im Dialog“. Unter diesem Titel hatte der Bremer Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD den praktizierenden Katholiken und renommierten Bundespolitiker nach Bremen eingeladen.

SPD Bremen

In seinem Eingangsstatement formulierte Thierse vier zentrale Erwartungen der Politik an die Kirchen: „Die Religion erinnert uns daran, dass der Mensch mehr ist als nur Arbeitskraft und Konsument“, so Thierse. Kirchen und Religion seien gefordert als Mahner und Wächter sozialer Gerechtigkeit. Sie sind wichtige Akteure und Partner für die Verfechtung und den Erhalt des Sozialstaats. Nicht zuletzt sei Religion treibende Kraft für das Ringen um ein friedliches Miteinander, für das Schaffen und Erhalten von Frieden. „Die Politik und unsere Gesellschaft braucht die Kirchen als Apostel, als Verfechter der Menschenwürde“, fasst Thierse seine Erwartungen aus Sicht eines bekennenden Christen, der politisch handelt und im totalitären System der ehemaligen DDR gelebt hat, zusammen.
Weiterlesen „Apostel Wolfgang Thierse und seine bigotte Lobbyarbeit in Politik und SPD“

Causa Mixa

Die hasserfüllten Augen des Herrn Mixa, Quelle: HFR.

Vor einem Jahr hat der Fall Mixa die Kirche erschüttert. Es kam heraus, dass der frühere Bischof von Augsburg in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen Heimkinder brutal geschlagen hat. Opfer seiner Prügelattacken bezeugten dies an Eides statt. Aber Mixa leugnete alles ab.

donaukurier.de

Als der Druck zu groß wurde und sich herausstellte, dass er auch noch Stiftungsgelder veruntreut hatte, räumte der Bischof „die eine oder andere Watschn“ ein. Der Skandal war geboren. Ein Skandal, der dazu führte, dass fünfmal mehr Katholiken im Bistum Augsburg aus der Kirche austraten als in den Jahren davor. Drei Wochen hielt sich Mixa noch, dann bot er seinen Rücktritt an.

Wie sieht es ein Jahr nach der Causa Mixa aus? Wird in den betroffenen Gemeinden aufgearbeitet, was zum Skandal führte? Der Ex-Bischof ist in der Pfarrgemeinde Fünfstetten (Kreis Donau-Ries) in der Diözese Eichstätt untergekommen. Einige der Bewohner waren bei seiner Ankunft im Juli empört. Eine Frau sprach aus, was viele fühlten: Sie sei nicht nur entsetzt gewesen über die Schläge, sondern auch von der Art und Weise, wie Mixa, diese als Bischof leugnete.

weiterlesen

Österreich: Konfessionslose bei der Ethik-Enquete unerwünscht

lehrer.diepresse.com

 

ENQUETE OHNE KONFESSIONSFREIE
In Gottes Namen Ethik
Die rund zwei Millionen Konfessionsfreien aus der Ethik-Enquete auszuschließen ist ein Affront

Von Lisa NimmervollDer Standard

Ethik ist offenbar ein gewerkschaftlich höchst diffiziles Problem. Immerhin finden sich auf der Teilnehmerliste für die parlamentarische Enquete zum Ethikunterricht gleich vier Vertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. Die sind aber nicht genug. Ein ÖGB-Vertreter darf ebenso sprechen wie alle anderen Sozialpartner, die Parteien sowieso. Und – natürlich – alle 14 anerkannten Kirchen, jeweils in doppelter Stärke, von der Zeugen Jehovas bis zu den Zeugen Jehovas.

Klingt nach: „Gott und die Welt“ debattieren im „Tempel der Demokratie“. Fast. Eine Gruppe fehlt: die Betroffenen. Die rund zwei Millionen Konfessionsfreien. Ausgerechnet sie auszuschließen ist ein Affront. Immerhin sind es sie bzw. ihre Kinder, die für den Ethikunterricht in der Oberstufe quasi zwangsrekrutiert werden sollen. Denn der Plan ist ja, dass nur jene Schülerinnen und Schüler den Ethikunterricht besuchen müssen, die ihr Heil nicht in konfessionellen Heilsversprechen zu finden glauben.

Der getrennte Unterricht von konfessionell gebundenen und freien Kindern in grundsätzlichen Fragen des (Zusammen-)Lebens ist in einer (angeblich) säkularen, jedenfalls immer pluralistischeren und multikulturelleren Gesellschaft an sich schon absurd. Aber so eine Einladungsliste für eine parlamentarische Enquete, die sich als religiös-politischer Event im Namen der Ethik geriert, ist eine hegemoniale Geste der religiösen Mehrheit, die inakzeptabel ist. (Lisa Nimmervoll, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31.3.2011)

Wahl Dodo des Monats März 2011

Dodo des Monat März 2011

Folgende Kandidaten stellen sich der Wahl zum Dodo des Monats März 2011

  1. Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwick, „Glaube gehört an den Arbeitsplatz.“
  2. Wiener Akademikerbund, „Muslime sind auch Kulturchristen.“
  3. Angela Merkel, „Dem christlichen Glauben verpflichtet.“
  4. Silvano Tomasi, „Wahnsinniger Erzbischof.“
  5. SPD-Bundestagsfraktion, „Die SPD im religiösen Ungleichgewicht.“
  6. Nikolaus Schneider, „Widerstand gegen staatliche Maßnahmen möglich.“
  7. Gerhard Wisnewski, „Die Hirnschmelze des Herrn Wisnewski.“
  8. Peter Hahne, „...und seine bibeltreue Mission.“
  9. Christlicher Medienverbung KEP, „Religiöser Müll im Kino.“
  10. Claudia Roth,“Auch christliche Werte verbindet man mit den Grünen
  11. Standesamt Freiburg:“Die neuen Strategien der Evangelisation, Datenschutz ade!“
  12. Friedhelm Loh: „Evangelikale Werte durch Sonntagsarbeit.“
  13. Bischof Zollitsch warnt vor übereiltem Atomausstieg.
  14. Bundesregierung, „Kirchenrecht hat Vorrang.
  15. H.-Peter Friedrich, „Islamkonferenz gescheitert.“
  16. Annette Schavan, „Die Glaubenspraxis der Annette Schavan.“

Die Wahl läuft bis zum 07.04.2011 18:00 Mehrfachnennungen sind möglich. Der Gewinner wird am 08.04.2011 hier auf dem Blog mit einer Laudatio  gewürdigt.

Weiterlesen „Wahl Dodo des Monats März 2011“

Kanton Zürich – rückwärts gerichtete Evolution

Evolution bedeutet Entwicklung. Wir glauben an Evolution. Wir glauben an Entwicklung. Auch an Entwicklung in diesem Rat. Leider ist es eine Tatsache, dass sich die Evolutionstheorie von Charles Darwin in den letzten 150 Jahren nicht wirklich entwickelt hat. Sie steht immer noch als Kampfbild einer materialistischen Gesellschaft, die meint, die Entstehung des Lebens ohne Gott erklären zu müssen. Dabei hat sie dies gar nicht nötig.

Von Heinz KyburzEidgenössisch-Demokratische Union

Materie und Engergie – ist das alles?

Kompetent ist die Evolutionstheorie, wenn sie von Veränderungen, von Entwicklungen, Auslese usw. spricht und die Interaktion zwischen Umwelt und Genetik darlegt. Ein Schwachpunkt der Evolutionstheorie liegt aber darin, dass sie erstens nur auf dem Zusammenspiel von Materie und Energie aufbaut, ohne die Bedeutung der Information zu kennen, und zweitens keine wirklichen Antworten auf die Entstehung des Lebens geben kann.

Weiterlesen „Kanton Zürich – rückwärts gerichtete Evolution“

Cartoon: Gefährdete Vielfalt

Zur Zeit erleben wir die grösste Aussterbewelle von Pflanzen und Tieren, seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Viele Schätzungen gehen davon aus, dass es sich um jährliche Verluste von ca. 30.000 Spezies, hervorgerufen durch die Aktivitäten des Menschen, handelt. Prof. Dr. Reinhold Leinfelder erklärt den rapiden Verlust der Artenvielfalt und was das für die Gesundheit unseres Planeten bedeutet.

Cartoon Movement – Diversity Inaction