Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Mit der Bibel in der Hand gegen Super-GAU
[…]Tokio (idea) – Sieben Mitglieder christlicher Gemeinden sind unter den Mannschaften, die unter Lebensgefahr in den Ruinen des japanischen Atommeilers Fukushima arbeiten, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Das berichtet das japanische evangelikale Hilfswerk CRASH (Christian Relief, Assistance, Support and Hope/Christliche Hilfe, Beistand, Unterstützung und Hoffnung) in Tokio.
Aus Angst vor Verstrahlung sei einer der Männer zunächst von dem bei dem Erdbeben und Tsunami vom 11. März schwer beschädigten Atomkraftwerk weggerannt. Dann sei er Christ geworden und mit der Bibel in der Hand an seine Arbeit zurückgekehrt. Er wolle die christliche Botschaft seinen Arbeitskollegen mitteilen[…]

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CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe lobt Evangelikale für politisches Engagement

Quelle: welt.de

Gröhe: Christen sollten sich politisch engagieren!
Der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe, ist im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin mit dem Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) zusammengetroffen. Bei diesem ebenso persönlichen wie intensiven Meinungsaustausch betonte Gröhe, Christen sollten sich verstärkt in die Politik einmischen – sie seien aber auch im Hinblick auf ein gutes Miteinander von Menschen unterschiedlichen Glaubens besonders gefordert.

Pro-Medienmagazin

„Die Evangelikalen sind in Deutschland politischer geworden“, stellte Hermann Gröhe bei seiner Begrüßung der Gäste in der CDU-Bundesgeschäftsstelle fest. Zu lange hätten gerade konservative Christen in „politischer Enthaltsamkeit“ geradezu einen Ausweis besonderer Frömmigkeit gesehen. „Glaubwürdig können wir unseren menschenfreundlichen Gott aber nur bezeugen, wenn wir uns auch für eine menschenfreundlichere Welt engagieren!“ Gröhe erklärte, er wünsche sich Verantwortliche in den Gemeinden, die die Gemeindemitglieder ermutigten, sich als Schüler- oder Elternvertreter, im Betriebsrat oder in den demokratischen Parteien zu engagieren.
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Attentate häufig in protestantischen Ländern

Quelle: Cinetext "Julius Caesar

Der Literaturwissenschaftler Manfred Schneider hat die Geschichte des Attentats erforscht. Dabei kam er zu einer spannenden These.

Von Alexander KlugeWELT ONLINE

Ein Stück Paranoia – eine Spielart der Vernunft – gibt es in jedem Menschen. Die zugespitzte Form davon nennt Immanuel Kant den „tödlichen Scharfsinn“. Er findet sich in der französischen Revolution, wenn die Guillotine ihre Arbeit beginnt, aber er ist auch die Wurzel aller Attentate.

Attentate haben eine lange Geschichte, sie führt bis zu den Selbstmordattentätern des 21. Jahrhunderts, die mit ihren Aktivitäten gewiss noch nicht am Ende sind. Der Literaturwissenschaftler Manfred Schneider zeichnet diese Geschichte in seinem neuen Buch „Das Attentat: Kritik der paranoischen Vernunft“ nach, der Regisseur und Autor Alexander Kluge hat ihn dazu befragt.

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Bischof Müller: „Lug und Trug des Säkularismus und Atheismus durchschauen“

Gerhard L. Müller links im Bild

Dogmatische Entscheidungen stehen beim ‚Dialog‘ nicht zur Disposition Regensburger Bischof Müller kündigt im KATH.NET-Exklusivinterview Reaktion auf „Theologenreferendum“ an: Es kann nicht mehr hingenommen werden, wenn die zukünftigen Priester und Religionslehrer sich eine mangelnde Kirchlichkeit gefallen lassen müssen

Kath.net

Kath.net: Papst Benedikt XVI. schreitet entschlossen der Glaubenskrise entgegen, welche die Ursache für die Gottesfinsternis in der säkularisierten Gesellschaft ist und zu einem großen Teil auf eine schleichende Selbstsäkularisierung der Kirche oder fortschreitende Apostasie (Johannes Paul II.) zurückzuführen ist. Diese Glaubenskrise hat nichts mit „Strukturen“ zu tun, sondern mit mangelndem Glaubenswissen und fehlender existentieller Einbindung des Einzelnen und der Gemeinschaft in das Leben der Kirche, die mystischer Leib Christi ist. Welche Wege sind zu beschreiten, um in den Menschen eine neue Liebe zur Kirche entzünden? Glauben Sie nicht, dass eine „liturgische Katechese“ ein privilegierter Weg ist?

Bischof Gerhard Ludwig Müller: Die Glaubenskrise hat in Europa eine lange Vorgeschichte. Heute ist es die Aufgabe, den Menschen innerhalb oder außerhalb der Kirche die Wege zu eröffnen, damit sie Jesus Christus als Gottes Antwort auf die Not und Hoffnung des menschlichen Daseins erkennen. Auf die vergängliche Welt kann kein vernünftiger Mensch bauen. Darum gibt es zu Gott keine Alternative, wenn das Leben gelingen und glücken soll. Es kommt darauf an, den Lug und Trug des Säkularismus und Atheismus zu durchschauen, auf die antikirchliche Stimmungsmache nicht hereinzufallen und im persönlichen Gespräch, in der Katechese und der Liturgie, aber auch in großer wissenschaftlicher Auseinandersetzung den Weg aufzuzeigen, damit der sterbliche Mensch seine Hoffnung im Leben und im Tod auf Christus setzt. Allein der für uns am Kreuz gestorbene Herr, der in seiner Auferstehung von den Toten Sünde und Tod besiegt hat, kann unser Retter sein.

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Serkan Tören: Boykottaufruf ist Unfug

Serkan Tören, Quelle: FDP-Fraktion

Der FDP-Integrationsexperte Serkan Tören kritisiert den SPD-Boykottaufruf der Islamkonferenz. Er sieht deren Integrationspolitik durch entsprechende Äußerungen der Integrationsbeauftragten Aydan Özuguz disqualifiziert. Einen Boykott zu fordern, sei „grober Unfug“. „Die Dialogbereitschaft zwischen Staat und Muslimen muss gewahrt bleiben. Die Politik muss eine vollständige Integration des Islams in Deutschland anstreben“, so Tören.

FDP im deutschen Bundestag

Die SPD-Integrationsbeauftragte Aydan Özuguz hatte gefordert, Muslime sollten die Deutsche Islamkonferenz (DIK) unter der Leitung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) boykottieren. Diese Forderung kritisierte Tören scharf. „Die Islamkonferenz als Plattform für die gesellschaftliche Verankerung des Islams in Deutschland ist unerlässlich und sollte nicht parteipolitisch missbraucht werden“, so Tören.

Vollständige Integration des Islams in Deutschland erreichen

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Schavan: Theologie tut der Wissenschaft gut!

Fromm sein ist schön. Annette Schavan, NRhZ

Was kann und was will Theologie heute? Zu dieser Frage traf Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch hier in Rom Professoren der Päpstlichen Universität Gregoriana zu einem Fachgespräch. Man sprach über die Erziehung zur Kritikfähigkeit, zur Bedeutung von Studium für die Persönlichkeitsbildung und über die Bedeutung der Theologie für ein multireligiöses Europa.
Theologie heute – das bedeutet in Europa heute aber vor allem auch islamische Theologie. Zurückgehend auf eine Stellungnahme des Wissenschaftsrates der Bundesregierung soll an vier Standorten Imamausbildung betrieben werden. Schavan würdigte diese Ausbildung als „Motor der Modernisierung im Islam“. In den Medien wurde sie dazu in den letzten Tagen aber auch mit den Worten zitiert, mit dieser Ausbildung von Imamen solle der Islam europäisiert werden. Wäre das nicht eine Funktionalisierung von Religion und würde das nicht die Trennung von Staat und Glaubensgemeinschaft schädigen?

Radio Vatikan

„Das genau darf der Staat nicht, sich einmischen im Sinne einer Aufgabenbestimmung. Das Zitat stammt aus einem Zusammenhang, den ich etwa so sehe: auch aus unserer Erfahrung mit christlicher Theologie wissen wir, wie stark Theologie zur Klärung und Aufklärung in Beziehung zu Religion beiträgt. Deswegen braucht jede Religion Theologie. Der Begriff der Europäisierung ist eigentlich eher so gemeint: Da, wo in Europa Theologie im Kontext des Islam betrieben werden kann, wird es auch gut sein, für die Verbindung des Islam heute zu seiner eigenen Tradition. Oder anders gesagt: es wird sich positiv auswirken können für das, was wir Inkulturation nennen.“

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Wissenschaft ist keine Religion, oder?

flickr.brightsblog

Wer mit existentiellen Fragen konfrontiert wird, lehnt die Evolutionstheorie eher ab und zieht die Theorie des Intelligent Design vor, weil sie dem Leben eher Sinn vermittelt.

Von Florian Rötzertp
Wer sich existentiell bedroht fühlt, vor allem wer Angst vor dem Tod hat, neigt nicht nur stärker zum religiösen Glauben, sondern auch zur Zurückweisung der Evolutionstheorie, so eine Studie von Psychologen der University of British Columbia und des Union College (Schenectady, N.Y.). Sie bestätigen damit, dass sich entweder mit wissenschaftlichen Theorien schlecht leben lässt oder dass die Menschen sich eher nicht auf wissenschaftliche Theorien stützen, wenn sie mit existentiellen Fragen konfrontiert werden.

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