Attentate häufig in protestantischen Ländern


Quelle: Cinetext "Julius Caesar

Der Literaturwissenschaftler Manfred Schneider hat die Geschichte des Attentats erforscht. Dabei kam er zu einer spannenden These.

Von Alexander KlugeWELT ONLINE

Ein Stück Paranoia – eine Spielart der Vernunft – gibt es in jedem Menschen. Die zugespitzte Form davon nennt Immanuel Kant den „tödlichen Scharfsinn“. Er findet sich in der französischen Revolution, wenn die Guillotine ihre Arbeit beginnt, aber er ist auch die Wurzel aller Attentate.

Attentate haben eine lange Geschichte, sie führt bis zu den Selbstmordattentätern des 21. Jahrhunderts, die mit ihren Aktivitäten gewiss noch nicht am Ende sind. Der Literaturwissenschaftler Manfred Schneider zeichnet diese Geschichte in seinem neuen Buch „Das Attentat: Kritik der paranoischen Vernunft“ nach, der Regisseur und Autor Alexander Kluge hat ihn dazu befragt.

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1 Comment

  1. Sorry, aber dieser These fehlt jegliche wissenschaftliche Basis. Bestenfalls wird hier eine Zufälligkeit festgestellt, die aber mit Wissenschaftlichkeit nun wirklich nichts zu tun hat.

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