Jahrbuch für Islamophobieforschung 2011


Quelle: amazon.com

Seit vielen Jahren ist die Islamophobie keine Randerscheinung mehr. In dem aktuellen “Jahrbuch für Islamophobieforschung 2011″ reicht die Themenpalette von Islamophobie in der Politik über Medien bis hin zur Popkultur.

MIGAZIN

In Deutschland stellte jüngst der renommierte Shadow Report des European Network Against Racism eine über unterschiedlichste Parteien auftretende Islamophobie fest. Und auch in Österreich zeigt der aktuelle Rassismus-Report der Antirassismusstelle ZARA einen dramatisch gestiegenen Rassismus gegenüber Frauen mit Kopftuch.

„All diese Prozesse verdeutlichen die Wichtigkeit, sich mit Islamfeindlichkeit als einer spezifischen Form der Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen“, so der Politikwissenschafter Farid Hafez. Deshalb veröffentlichte er jüngst die zweite Ausgabe seines Jahrbuchs für Islamophobieforschung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Damit geht der Versuch einer sachlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema weiter. Im Zentrum dieser interdisziplinären Publikation stehen sachlich fundierte und wissenschaftlich systematische Analysen islamophober Geschehnisse in den drei deutschsprachigen Ländern.

Doris Angst und Astrid Mattes untersuchen die Rezeption des Schweizer Minarettverbots in Schweizer und österreichischen Zeitungen. Petra Klug kritisiert in ihrem Beitrag, dass die Berufung auf sexuelle Freiheiten durch die Mehrheitsgesellschaft oftmals instrumentalisiert wird, um der Gruppe „MuslimInnen“ pauschal Homophobie zu unterstellen.

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3 Comments

  1. Um kriminell zu handeln ist manchem offensichtlich jede krude Begründung recht.

    und um nichts anderes handelt es sich, wenn übergriffig und zerstörend vorgegangen wird.

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  2. Das Migazin wird finanziell von den Islamorganisationen und dem türkischen Staat unterstützt und ist ungefähr so relevant wie Radio Vatikan.

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