Benes Neuevangelisation: Jetzt reicht’s, Eure (Schein)Heiligkeit!


Quelle: brakhage.info

Die Wahrheit Christi der Welt bringen ist Pflicht aller Getauften
Die Mission: eine ‚Baustelle’, auf der für alle Platz ist. Die Gebetsmeinung Benedikts XVI. für den Monat April.

Von Armin SchwibachKath.net

Rom (kath.net/as) „Dass Missionare durch die Verkündigung des Evangeliums und das Lebenszeugnis Christus zu allen bringen, die ihn noch nicht kennen“: So lautet die Gebetsmeinung Papst Benedikts XVI. für den Monat April 2011. Die Mission ist ein ständiges Anliegen der Lehre Papst Benedikts XVI., der es nicht unterlässt, gerade angesichts einer wachsenden Unsicherheit bei der Verkündigung des Glaubens und dessen einer heilbringenden Wahrheit den Gläubigen in Erinnerung zu rufen, dass das ganze getaufte Gottesvolk dazu berufen ist, Zeugnis für die Person des Gottessohnes zu geben. Dieses Zeugnis muss sich für den Papst sowohl an die richten, die Christus und eine Botschaft noch nicht kennen, als auch gerade an jene, die ihn in Ländern alter Evangelisierung immer mehr verdrängen und damit eine Wüste schaffen, in der das „Wasser des Lebens“ nur mehr zögerlich hervorquillt …

… Der Versuch, andere in religiösen Fragen zu überzeugen und sie des Lichts der Wahrheit teilhaftig werden zu lassen, bedeutet dabei keine Einschränkung oder Verletzung ihrer Freiheit.
Diese werden im Gegenteil in die Lage versetzt, sich nicht in der Last der Eigengefälligkeit und vermeintlichen Autonomie des Gewissens zu verschließen, sonder offen zu werden, um sich einer „Neuheit“ und dabei der radikalen „Neuheit“ des Evangeliums anvertrauen zu können. Denn: frei ist nur der, der in der Lage ist, sich entscheiden zu können. Und eine Entscheidung ist nur dann verantwortet möglich, wenn der Mensch weiß, warum und wozu er sich für etwas entscheidet und anderes beiseite lässt, wenn er in der Lage ist, sich der Wahrheit völlig zu übereignen.

„Die Mission ist eine verpflichtende Aufgabe, die man erfüllen muss: ‚Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde’ (1 Kor 9,16). Der Apostel Paulus, dem die Kirche zum Gedenken an seine Geburt vor 2000 Jahren ein Jubiläumsjahr widmet, hat auf dem Weg nach Damaskus und dann im Laufe des späteren Dienstes verstanden und erfahren, dass Erlösung und Mission Akte der Liebe sind“, so Benedikt am 17. Mai 2008 in seiner Ansprache an die Päpstlichen Missionswerke. Missionieren heißt: die anderen der universalen Liebe Gottes teilhaftig werden zu lassen.

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8 Comments

  1. zitiere: „… Der Versuch, andere in religiösen Fragen zu überzeugen und sie des Lichts der Wahrheit teilhaftig werden zu lassen, bedeutet dabei keine Einschränkung oder Verletzung ihrer Freiheit.
    Diese werden im Gegenteil in die Lage versetzt, sich nicht in der Last der Eigengefälligkeit und vermeintlichen Autonomie des Gewissens zu verschließen,…“

    Das nennt man in der forensischen Psychologie „neutralisationstechnik“. Damit wird von eigenen böswilligen Absichten und Motiven weg zu einer Art „Verantwortlichkeit des Opfers“ hin phantasiert.
    Reinstes Täterverhalten.

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  2. @Argus7

    Es geht bei den ganzen Themen um die Verquickung Kirche und Politik. An christlichen Politikern fehlt es in keiner Partei und deren Lobbyarbeit für die Kirchen wird immer mehr. Nicht umsonst darf der Papst im Bundestag eine Rede halten, ergo sollte man den Einfluss und die Macht der Kirchen nicht unterschätzen.

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  3. Ratzinger ist es völlig gleichgültig, wieviel Menschen ihm jetzt weglaufen – sein Missionierungswahn ist nur der milde Vorläufer der Zwangskatholisierung wie er sie sich in den Gottesstaaten erträumt, die ihm die Pius-Brüder und Opus-Dei vorbereiten. Dann holt er alles wieder „heim ins Reich!“
    Dieser Papst ist nicht bekloppt, er ist ein eiskalter Machtmensch; er holt sich eine erzreaktionäre Organisation nach der anderen in seine Kirche zurück – z.B. das Engelwerk – und er ernennt „auf Teufel komm raus“ Exorzisten. Während die Engelwerker wieder Menschen als besessenen denunzieren, z.B. Feministinnen, Abtreibungsärzte, Atheisten und Schwule, rücken die Exorzisten gleich an, um ihnen den Teufel auszutreiben; sollten sie scheitern, dann werden die armen Opfer in die KZ, die die Pius-Brüder planen ,gesperrt – und wenn auch das nicht „hilft“, müssen eben von Gottesstaatsräson wegen einige Köpfe kürzer gemacht werden; der Kathechismus erlaubt die Todesstrafe ausdrücklich wenn Staaten ihre Grundfesten gefährdet sehen.
    Ratzinger wird im Herbst in Berlin seinem Kreuzzug gegen die Moderne erneut verkündigen, man wird ihm zujubeln und er hat wieder einige Schritte auf dem Weg zur Vatikanischen Weltmacht hinter sich gebracht. Die katholische Kirche und dieser Papst sind genauso gefährlich wie die Nationalsozialisten und Hitler oder der russische Geheimdienst und die Gulag-Betreiber unter Stalin.
    Die Verblenung dieses Papstes ist eine Gefahr für die Freiheit und den Weltfrieden!

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  4. „Denn: frei ist nur der, der in der Lage ist, sich entscheiden zu können. Und eine Entscheidung ist nur dann verantwortet möglich, wenn der Mensch weiß, warum und wozu er sich für etwas entscheidet und anderes beiseite lässt, wenn er in der Lage ist, sich der Wahrheit völlig zu übereignen.“

    klaro – und richtig entschieden hat sich nur derjenige, der sich für den christengott (der mit der wahren WAHRHEIT) entschiedet. alle anderen entscheidungen können ja nur falsch sein und in die hölle führen…

    wieder einmal ein kaum zu überbietender papaler schwachfug.

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  5. Was wollt ihr Leute eigentlich von diesem vertrottelten, vom Reli-Wahn befallenen Irren ? Der kämpft doch auch nur um seinen Arbeitsplatz und mußte es erleben, dass er lediglich der Vorgesetzte von einem Haufen pädophiler, sexuell hoffnungslos verklemmter Kinderschänder ist. Dass ihm jetzt diese Kinder und deren Nachfahren mehr und mehr weglaufen, bewirkt bei ihm eben mehr und mehr hektische Aktivität. Und so greift er auf das früher mal erfolgreiche Missionieren zurück. Das war zwar ein ziemlich brutales, blutiges Geschäft, aber es brachte seiner Organisation nachweislich viel Reichtum und Macht. Jetzt propagiert der Benny in seiner Not eben eine Wiederholung der seinerzeit erfolgreichen Missionierungskampagne. Es besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass er damit scheitert. Wir müssen lediglich dafür sorgen, dass die Verbrechen seiner Organisation im Bewußtsein der Menschheit erhalten bleibt.

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  6. Das geistige Ejakulat dieses alten bösen Falkens wird von seinen Fans geschluckt wie eine Droge.

    Quote: “ Missionieren heißt: die anderen der universalen Liebe Gottes teilhaftig werden zu lassen.

    Die Werkzeuge dazu sind 5% Paradieszucker und 95% Höllenangst. Und wer das nicht akzeptiert kommt auf den Scheiterhaufen.

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