Bischof Andreas Laun: schulischer Sexualkunde-Unterricht ist „sexualler Missbrauch“


Quelle: nachrichten.at

Sexualerziehung: Auch kirchliche Kreise schweigen
Ein KATH.NET-KLARTEXT von Bischof Andreas Laun: Dieses Schweigen ist besonders tragisch angesichts der „strahlenden Vollendung“ der kirchlichen Sexualitätslehre durch Papst Johannes Paul II.

Kath.net

Salzburg (kath.net) In einer Österreichischen Zeitung lese ich: „Schülerinnen und Schüler werden zu „Love-Peeers“ ausgebildet, das heißt sie sollen künftig „Ansprechpartner für ihre Schulkollegen in Sachen Sex, Verhütung und Körperbewusstsein sein“. Die politisch rote Projekt-Leiterin beabsichtigt damit, „lebensnah“ aufzuklären und auch „ungewollte Schwangerschaften und Krankheiten“ zu vermeiden.

Eine andere, vor allem im Rundfunk ausgestrahlte Meldung zitiert einen katholischen Prälaten mit der Aussage: Die Lehre der Kirche in diesem Bereich stehe im Gegensatz zum „wirklichen Leben“, die Kirche habe teilweise einen „Knoten im Hirn“, wenn sie die „Liebe“ untergrabe, und „man“ (die Kreise des liberalen Katholizismus?) halte sich daher auch nicht an die Lehre der Kirche, nur sage man das – zumindest noch – nicht offen.

Solchen Positionen entspricht wohl auch, was die „Memorandisten“ meinen, wenn sie die „Bevormundung“ in der Kirche beklagen und Mitverantwortung aller für die Moral, besonders die, die die Sexualität betrifft, fordern.

Und um das düstere Bild zu vervollständigen: Ein alter Priester sagte mir neulich, was ich auch sonst zu hören bekomme: „Wir brauchen eine neue Sexualmoral“. Allerdings, auf die Gegenfrage, was er konkret meine, wusste er keine Antwort. Schwer wäre sie eigentlich nicht, gemeint sind bei solchen Gesprächen doch immer, und immer wieder die gleichen Themen: Verhütung, Sex vor der Ehe, Homosexualität, Selbstbefriedigung, Scheidung und legitimierte Zweitehe, vermutlich auch „sanfte“ Pornographie und nicht zuletzt auch Abtreibung für den „Notfall“!

Die – wohl in den meisten Fällen dem Zeitgeist entsprechenden – „Antworten“ auf diese „Fragen“ werden vermittelt durch die genannten „Love-Peers“ ebenso wie durch liberale Religionslehrer, Priester, Theologen und überhaupt durch die Träger und Befürworter der „Sexualerziehung“ in den Schulen.

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5 Comments

  1. Der Regisseur Luis Bunuel (geb. 1900) beschreibt in seinen Lebenserinnerungen wie er und seine Klassenkameraden als Klosterschüler in Spanien keine Ahnung hatten von Sexualität, aber natürlich das eie oder andere aufschnappten oder sich von den Knechten und Mägden des Umkreises derb erzählen ließen – dazu kam noch die Überhöhun der Jungfrau Maria.
    Das Ergebnis: mit größten Schuldgefühlen onanierten die Schüler vor der Statue der „Hl. JUngfrau“! – Das ist kirchlich Sexualerziehung und Bischof Laun ist ein niederträchtiger, menschenfeindlicher Lump – warum hat ihm dasnoch keiner gesagt?!

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  2. tja, man kann ha schon verstehen, warum diese leute gegen eine sexuelle aufklärung sind. denn wenn die kinder aufgeklärt sind, wehren die sich womöglich noch gegen den missbrauch durch religöse vorbilder und erstatten gleich anzeige.
    und am ende wenden sich die aufgeklärten kinder gar noch gegen ihre verblendeten eltern und beharren auf selbstbestimmung… sowas geht nicht 😉

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  3. Ich kann gut nachvollziehen, weshalb Sexualkunde-Unterricht für den Bischof als sexueller Mißbrauch definiert wird. Es ist offensichtlich, dass dieser Pfaffe allein schon durch den bloßen Gedanken an Sexualkunde-Unterricht so aufgegeilt wird, daß er sich beim heimlichen Onanieren ertappt fühlt !

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  4. Laßt die Kinder in himmlischer Unwissenheit… so können sie nicht verstehen, was ihnen geschieht, wenn sie vom Pfaffen „geheiligt“ werden…

    Täterverhalten reinsten Wassers. Läßt tief blicken.

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  5. Im „Spies umdrehen“ waren diese schamlosen und abgebrühten Teufel schon immer Weltmeister. Überhaupt wenn sie dadurch von ihren eigenen (auch sexuellen) Schandtaten abzulenken versuchen. Das Bedauerliche daran ist, es gibt leider viel zu viele Denkfaule, die den aus der humanitären Evolution geschleuderten Kuttenpi..ern stumpfsinnig folgen.

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