Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

FDP Rösler: Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken
[…]Rösler hat einen ungewöhnlichen Lebenslauf. Er wurde in Vietnam geboren und kam dort in ein katholisches Waisenhaus. Mit neun Monaten wurde er als Kriegswaise von einem deutschen Ehepaar adoptiert. Doch zum christlichen Glauben fand er erst als Erwachsener. Der Augenarzt wurde in einem konfessionellen Krankenhaus mit Leiden und Sterben konfrontiert. Vor elf Jahren ließ er sich taufen; seine damalige Freundin wurde seine Patin; später heiratete er die Ärztin. Wiebke und Philipp Rösler sind Eltern von Zwillingstöchtern. Seit 2008 ist Rösler Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Nach seiner Ansicht hat die FDP in den siebziger Jahren mit ihrer ablehnenden Haltung zur Kirche einen Grundfehler begangen. Sie sei Träger von Werten; deshalb sei es hilfreich für die Politik, wenn Menschen in einem Glauben verankert seien[…]

Ganz logisch, hinter dem Attentat auf Papst Johannes Paul II müssen Islamisten stecken (???)
[…]Rom (kath.net/KAP) Polens ehemaliger kommunistischer Ministerpräsident Wojciech Jaruzelski (87) hält eine „islamistische Spur“ für das Attentat auf Papst Johannes Paul II. 1981 für die „logischste“ Erklärung. In einem Interview mit dem italienischen Monatsmagazin „Jesus“ vom April sagte Jaruzelski, es habe damals verschiedene „Länder und Kräfte“ gegeben, die gewollt hätten, dass der Papst aus Polen eliminiert würde. Dennoch bleibe unklar, wer den Attentäter Ali Agca beauftragt habe. Schon damals habe es einen radikalen Islam gegeben, der „den Papst hasste und in ihm das Haupt der Kreuzfahrer gesehen“ habe, so Jaruzelski. „Standen hinter Agca Fundamentalisten? Das wissen wir nicht“, erklärte Jaruzelski. Allerdings scheine nachträglich die „islamistische Spur“ die logischste zu sein[…]

Frankreich: Statements der Regierungspartei UMP zum Umgang mit Muslimen
[…]Vorgesehen ist unter anderem, neben den Lehrern auch Mitarbeitern von Kinderkrippen das Tragen religiöser Symbole, insbesondere des muslimischen Schleiers, zu verbieten. Kein koscheres und kein Halal-Essen. In Schulen soll es weder Gerichte nach den muslimischen, noch nach den jüdischen Speisenvorschriften geben, sondern lediglich vegetarische Alternativen. Ausserdem sollen Schüler verpflichtet werden, an allen Unterrichtsfächern teilzunehmen, was auch den Geschichts- und Sportunterricht sowie die sexuelle Aufklärung einbezieht. Im Krankenhaus sollen Muslima nicht die Möglichkeit haben, aus religiösen Gründen die Untersuchung durch einen männlichen Arzt abzulehnen. Die UMP will der Vorschlagsliste zufolge überdies den Kauf religiöser Gebäude erleichtern, die dann dauerhaft an religiöse Gemeinschaften vermietet werden könnten[…]

Wie sich Juden, Christen und Moslems auf einer Tagung in Wuppertal näherkommen
[…] Die vier sind sich einig: Das Zusammenleben zwischen den Religionen kann gelingen. Das beste Beispiel dafür sei die JCM-Tagung, meint Schell: „Hier gibt es einen geschützten Raum, das ist wichtig.“ Denn wenn man wisse, dass der andere verständnisvoll mit der eigenen Religion umgehe, lasse man sich ebenfalls auf das Gegenüber ein. So feiern die Vertreter der drei Religionen sogar ihre Gottesdienste miteinander. Dass Respekt allerdings auch ins Extrem umschlagen kann, hat Schell oft erlebt: „Viele Schüler haben so viel Scheu, die trauen sich gar nicht, mich etwas über meinen Glauben zu fragen.“ Um Scheu abzubauen, sei die Begegnung das A und O, meinen die vier. Dabei könne Religion sogar als Brücke dienen: „Ich kenne in Hamburg eigentlich kaum einen Juden, dafür aber einige Christen“, berichtet Azougaye. Mit denen sei der Umgang oft leichter als mit Atheisten – denn wer gar nichts glaube, der verstehe sie und ihre Lebenswelt auf keinen Fall[…]

Kirchenverträge sind den Bayern heilig
[…]Zwei prominente bayerische Landtagsabgeordnete haben sich gemeinsam für das Festhalten am Konkordat, dem Staatskirchenvertrag zwischen Bayern und dem Heiligen Stuhl ausgesprochen. Der Vertrag sei Ausdruck des gelungenen Staat-Kirche-Verhältnisses im Freistaat, sagte der kirchenpolitische Sprecher der CSU-Fraktion, Joachim Unterländer, der Münchner Kirchenzeitung. Der frühere SPD-Fraktionschef Franz Maget, erklärte im selben Interview, auch in Zukunft werde es geregelte Verbindungen zwischen Kirche und Staat geben. Denn die kirchlichen Einrichtungen erfüllten zahlreiche soziale Leistungen für den Staat (cd)[…]

Vatikan: Ach wie nett, Frau durfte Text für eine Karfreitagspredigt schreiben
[…]Zum ersten Mal im Pontifikat Benedikts ist eine Frau einzige Autorin der Meditationen für den Kreuzweg am Kolosseum: Die Augustiner-Klausurschwester Maria Rita Piccione hat die Texte geschrieben, die am Karfreitag 2011 im Beisein von Papst Benedikt XVI. am römischen Kolosseum vorgetragen werden. Mit einer einfachen Sprache will die Ordensfrau aus dem Kloster „Santi Quattri Coronati“, wie sie uns in einem Interview verrät, möglichst viele Menschen erreichen[…]

USA: Koranverbrennung
[…]Kurz nach der Verbrennung fand in den USA eine Umfrage statt. Demnach sehen 44,7 Prozent der Befragten die Verbrennung als Gotteslästerung und Beleidigung. 55,3 Prozent sind der Ansicht, dass das ein legitimer Ausdruck der Meinungsfreiheit ist. Jedenfalls darf Jones US-Gesetzen zufolge nicht festgenommen werden … Nach jüngsten Umfrageergebnissen betrachten zwischen 60 und 76 Prozent der Amerikaner sich als Christen und 0,6 bis 2,7 als Muslime. Christliche Radikale sind der Ansicht, dass etwas Islamisches in Barak Hussein Obama steckt, weil sein Vater Moslem war. Obwohl Obama Protestant ist, werfen ihm einige unangemessene Christlichkeit vor, weil er die Koranverbrennung verurteilte. Das größte Problem besteht darin, dass Prediger Jones seinen persönlichen Kreuzzug gegen die Muslime fortführt. Er betont, dass er bald Gericht über Prophet Mohammed halten werde. Obama wird neue Probleme kaum vermeiden können[…]

Großmoschee in Vöhringen
[…]Hitzig und meist wenig friedlich debattiert wurde dann auch im zweiten Teil der Veranstaltung im Cardijn-Haus. Als ein erregter Zuhörer den Koran in der Fäkalsprache beschimpfte, wurde Domkapitular Maier deutlich: Er schäme sich dafür, wenn religiöse Bücher, die Muslimen heilig sind, als etwas bezeichnet würden, das stinkt. Sie seien zusammengekommen, Mauern zu überwinden, nicht um Fronten zu schaffen. Die Geschichte habe gezeigt: „Nationalistische Bewegungen bringen uns in Gefahr.“ Das beruhigte längst nicht alle Zuhörer. „Wir sind kein Einwanderungsland. Wir werden in Hartz IV unterwandert. Das ist eine Sauerei!“ schimpfte einer. Die Kirche kenne keine Ausländer, gab Maier zurück. Im Saal wurde es laut. „Gemeinsam haben wir in den vergangenen 50 Jahren den Wohlstand in Deutschland aufgebaut. Wir wollen weiter dazu beitragen“, versprach Alboga. „Lüge!“ schallte es aus dem Zuschauerraum. Und wie ist es mit den Brutalitäten, zu denen der Islam gegenüber Andersgläubigen aufrufe? „Das ist verboten“, versicherte Alboga. „Es kann zu Irritation führen, wenn man nicht miteinander spricht“, warnte Maier. Angst sei immer ein schlechter Ratgeber. Sie führe zu Sündenböcken und zu Mauern. „Die meisten Deutschen stört eine klassische Moschee“, behauptete ein Zuhörer[…]

CDU: Karfreitagsruhe schützen
[…]Um ihren Standpunkt deutlich zu machen, hatte die Union am Montagabend Ordnungsdezernent Stephan Keller (CDU) in ihre Fraktionssitzung eingeladen. Er muss der Bezirksregierung bis morgen eine Liste der Veranstaltungen vorlegen. Dazu hatte die Behörde die Stadt aufgefordert, nachdem aufgefallen war, dass in Düsseldorf an dem hohen Feiertag so viele Veranstaltungen wie in keiner anderen Stadt geplant sind. Keller unterstrich im RP-Gespräch, die Stadt nehme die Feiertagsregelungen nicht auf die leichte Schulter. Zur Sicherheit seien in den vergangenen Tagen Veranstalter angeschrieben worden, um sie an die Gesetzeslage zu erinnern. Selbstverständlich werde es Karfreitag Kontrollen geben – so wie in den Vorjahren auch. 2010 seien 90 Veranstaltungsorte kontrolliert worden, bei 20 gab es Beanstandungen; es seien Bußgelder verhängt worden[…]

Schweiz: Umfrage zur Kirchensteuer
[…]Zürich (kath.net) Nur noch 53 Prozent der Schweizer sprechen sich für das derzeitige staatskirchenrechtliche Steuermodell aus, die übrigen 47 Prozent für eine Mandatssteuer nach italienischem Modell. Das ergab eine nicht-repräsentative Umfrage der Agentur KIPA, die sie in den Städten Aarau, Basel, Luzern und Zürich bei rund 100 Personen durchgeführt hat … Bei der Mandatssteuer wählt der Steuerpflichtige, ob er einen Teil seiner Einkommensteuer (in Italien 0,8 Prozent) einer Kirche oder Religionsgemeinschaft, dem Staat oder einer sonstigen gemeinnützigen Vereinigung zukommen lassen will. Auch im Fall eines Kirchenaustritts muss die Mandatssteuer bezahlt werden[…]

Bibelverbrennung contra Koranverbrennung
[…]Frankfurt am Main (idea) – Im Iran haben die Behörden Hunderte Bibeln verbrannt, ohne dass die breite internationale Öffentlichkeit davon Notiz genommen hat. Gleichzeitig hat die Verbrennung eines Korans im US-Bundesstaat Florida durch eine christliche Splittergruppe zu Regierungserklärungen, Massenprotesten und Gewaltexzessen in Afghanistan geführt … Zu den im Iran verbotenen Büchern zählten evangelistische Schriften und Bibeln in Farsi, aber auch säkulare Werke, die Schriften mancher reformorientierter Theologen und Veröffentlichungen von Kritikern der Herrschaft des islamischen Klerus[…]

Hobbit-Darsteller Sean Astin, ein Evangelikaler
[…]Der Hobbit-Darsteller aus „Herr der Ringe“ Sean Astin wird als Hauptredner auf einer der größten christlichen Medien-Tagungen der USA auftreten. Der Darsteller des Samweis Gamdschie ist auch Regisseur und Filmproduzent. Wie das amerikanische Magazin „Christian Newswire“ berichtet, tritt Astin am 30. April als Schlussredner der „Biola Media Conference“ auf. Die seit 16 Jahren jährlich durchgeführte Tagung findet in den Studios des US-Senders CBS in Los Angeles statt. Über 700 Teilnehmer haben sich bisher angemeldet. Sie wird von der Biola Universität, einer evangelikalen Hochschule in Los Angeles, finanziell unterstützt. Ziel der Konferenz ist es, Menschen aus den Medien und der Unterhaltungsindustrie mit gläubigen Christen zusammenzubringen. Sie gilt als eine der größten und am schnellsten wachsenden christlichen Medienkonferenzen in den USA[…]