St. Isidors Versagen: Satanismus im Inet


St. Isidor, Schutzpatron des Internet

Der Typ Rechts im Bild wurde durch JP2 im Jahre 2001 zum Schutzpatron des Internets berufen. Gelebt hat er, von 560 bis 635. Das Geburtsjahr ist strittig, er könnte auch 566 geboren sein. Aber bei Heiligen spielt das ja bekanntermaßen keine Rolle. Glaubt man die neusten Nachrichten aus dem Vatikan so ist Isidor wohl doch einer den man getrost der Kategorie DAU(Dümmster angenommener User) zurechnen kann.

Die nächsten sechs Tage findet in Rom, an der Regina Apostolorum Pontifical Universität, eine Konferenz zum Thema Exorzismen statt. Das Internet spielt dabei eine besondere Rolle, kann sich doch jeder Einzelne über Satanismus und andere okkulte Praktiken informieren. Das Internet ist abgrundtief böse, so der Tenor angebotener katholischer Weltsicht. Die entsprechende Blickrichtung des Betrachters aussen vor gelassen. Man kennt ja nur eine Sicht, die gute katholische Erblindung. Es wird völlig dabei vergessen, dass für Nichtkatholen eben der Katholizismus durchaus eine negative, unangenehme Erscheinung darstellen kann. Die Ungläubigen werden auch nicht gefragt, wenn Paffen, Bischöfe und all das andere Geschmeiß selbst zur Kernenergie ihre inkompetenten Meinungen abgeben.

Bislang gibt es keinerlei Hinweise darüber, dass im Vorgarten des Schlosses Bellevue ein Satanist einen Drudenfuß im Mandala-Stil gezeichnet hätte.

Carlo Climati, von besagter Universität:

„In nur wenigen Minuten kann man Satanisten-Gruppen und Okkultismus-Forscher kontaktieren. Die Konferenz dreht sich aber nicht darum, wie man ein Exorzist wird. Sie soll Informationen über Exorzismen, Satanismus und Sekten verbreiten. Sie soll Familien und Priestern Hilfestellungen bieten. […]“

Dämonen, Geister und Satan, für den Durchschnittsbürger Gestalten aus einschlägigen Filmen, spielen für den katholischen Klerus eine bedeutende Rolle.

60 katholische Priester, sowie Ärzte, Psychologen, Psychiater, Lehrer und Jugendarbeiter sind eingeladen worden, um gemeinsam mit den retardierten „Wissenschaftlern“ der vatikanischen Universität den Kampf gegen das „Böse“ zu konzipieren und strategsich zu planen.

Wer meint von Satan besessen zu sein kann sich einen professionellen Exorzisten im Vatikan bestellen. Da bleib ich doch lieber besessen.

Und Isidor hat versagt, statt als Schutzpatron zu fungieren öffnet er allerlei okkultischen Krimskrams Tür und Tor, den katholischen natürlich eingeschlossen.

Quelle: The Telegraph

4 Comments

  1. Ob der von Menschen gemachte Heilige „Isidor“,
    Christus bekannt ist, ich glaube nicht,
    denn ken Kathole wird das Reich Gottes sehen sagt
    Christus, „es sei denn, dass er durch das Wasser Gottes und Geist Gottes wiedergeboren ist für Gott“.

    Liken

  2. Da leider immer noch kein Kraut gegen Dummheit gewachsen ist, muss man den Religioten wenigstens zugestehen : „Jedem Dierle sei Bläsierle“. (Schwäbische Volksweisheit)

    Liken

  3. Argus7, der Geschmack der braunen Marmelade kann beiben, die Schafe kennen ja nichts anderes. Wenn es gut schmecken würde, dürfte man es am Freitag bestimmt nicht essen, oder man müßte es beichten.

    Man muß sich aber nicht wundern über diesen Blödsinn. Dieser Übersinnlichkeitsmist mit Teufel und anderen bösen Geistern nimmt sogar zu.

    Wenn man die Filme anschaut, die heutzutage gedreht werden mit all den Geistern und esotherischem Blödsinn, dann ist es doch klar, dass Kinder, junge Menschen und andere Leichtgläuibige die Grenze nicht mehr ziehen können zwischen Mummenschanz und Wirklichkeit.

    Die Amok laufenden Schüler in Schulen sind m.E. eine direkte Folge dieser realistischen Darstellungen in Spielen und Filmen.

    Liken

  4. Ich meine, dass der Glaube an Satan so eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Katholen ist. Damit wird die vom Vatikan geförderte Exorzisten-Ausbildung begründet und gerechtfertigt. Jeder vom Satan besessene Kathole hat die Möglichkeit, in Rom einen Exorzisten zu bestellen, der ihm den Satan – gegen Honorar versteht sich – austreiben soll. Das Geschäft scheint offenbar zu blühen, wobei man mit dem Internet zusätzlich ein ganz neues Geschäftsgebiet ausgemacht hat. Da sage mal einer, dass dem Vatikan die Geschäftsideen ausgehen ! Die machen sogar aus Scheiße Marmelade, nur am Geschmack müssen sie noch etwas arbeiten !

    Liken

Kommentare sind geschlossen.