Unteilbare Religionsfreiheit


Informativer Gesprächsabend zum Thema Christentum und Islam: Auf dem Podium saßen von rechts Bekir Alboga, Imam und Vertreter der DITIB, Köln, als Moderator IZ-Redaktionsleiter Ronald Hinzpeter und Domkapitular Dr. Bertram Meier. Foto: Fotos: ub

Vorurteile abbauen und den Dialog suchen, Gemeinsamkeiten finden, ohne den eigenen Glauben infrage zu stellen, vor allem aber sich in Toleranz üben – das ist die Kernaussage des Gesprächsabends zum Thema „Christentum und Islam“ im Josef-Cardijn-Haus.

Von Katharina BalkenAugsburger Allgemeine

Im Rahmen der Reihe „Gott und die Welt“ hatten Stadtpfarrer Michael Menzinger und der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Gemeinde, Sait Selçuk, zwei kompetente Debattenredner nach Vöhringen geholt: Domkapitular Dr. Bertram Meier, zuständig für den interreligiösen Dialog in der Diözese Augsburg, und Bekir Alboga vom Dachverband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. DITIB Köln.

Die Organisatoren der Veranstaltung hatten sich verkalkuliert, als sie nur den abgetrennten Teil des Saales bestuhlten. Sehr schnell zeichnete sich eine große Resonanz ab, sodass rasch der ganze Saal komplett besetzt war. Auffallend war der große Anteil auswärtiger Besucher. Ronald Hinzpeter, Redaktionsleiter der Illertisser Zeitung, gab als Moderator zunächst Dr. Meier und Bekir Alboga Gelegenheit, sich grundsätzlich zu dem Thema zu äußern.

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1 Comment

  1. Zugegeben, einem Atheisten fällt es schwer, zuzuhören, wenn Christen und Moslems sich über Religion unterhalten. Für mich bleibt unfaßbar, dass erwachsene Menschen sich auch nicht im Ansatz vorstellen können, dass sie sich dabei um den Wahrheitsgehalt von Märchen streiten !? Man könnte sich doch ebenso gut über die Frage streiten: Hat der Wolf nun tatsächlich die Großmutter gefressen ? Oder: waren es tatsächlich sieben – und nicht sechs – Zwerge, die mit Schneewittchen im gleichen Haus gewohnt haben ?

    Noch besser wäre es, wenn sich eine solche interreligöse Diskussionsrunde mal der Frage annehmen würde:
    „Wie konnte es dazu kommen, dass die Geschichte der Christen und der Moslems mit soviel Blut geschrieben wurde ?“ – Und das ist leider kein Märchen !

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