Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

SPD: Keine Partei für Laizisten
[…]SPD: Nicht am Status der Kirchen rütteln. Die SPD hat sich für den Erhalt des derzeitigen Status der Kirchen und des Staatskirchenrechts ausgesprochen. Der in Deutschland gefundene Ausgleich zwischen Staat und Religion sei mehr wert als nur ein europäischer Sonderweg, sagte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, am Freitag in Berlin bei einer SPD-Tagung zum Thema Balance von Staat, Kirchen und Religionsgemeinschaften[…]

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Jetzt ist alles klar, die Häresie in theologischen Fakultäten ist schuld an der Kirchenkrise

Quelle: uibk.ac.at

Häresien im Theologiestudium
Wenn während meines Theologiestudiums „die kirchliche Lehre vorkam, dann meist nur um sie zu kritisieren“ – Ein Insiderbericht von einer katholischen Fakultät in Österreich von N.N.

Kath.net

N.N. hat vor einigen Jahren einer österreichischen Universität Theologie studiert, inzwischen ist er als Religionslehrer aktiv. N.N. schreibt über seine Erfahrungen im Rahmen des Theologiestudims folgendes:

Lehrende und Inhalte

In meinem Studium wurde die Lehre der Kirche nicht rezipiert. Der Katechismus und kirchliche Dokumente spielten in meinem Studium fast keine Rolle. Sie wurden von den Lehrenden nicht angeführt und ich wurde niemals dazu angehalten, den Katechismus oder ein kirchliches Dokument (Enzyklika, …) zu lesen.

Wenn die kirchliche Lehre vorkam, dann meist nur um sie zu kritisieren ohne wirklich zu verstehen, warum die Kirche das lehrt. Besonders auffällig war dies in der Dogmatik und Fundamentaltheologie sowie der Moraltheologie. Am Beginn des Studiums steht ein dogmatischer Einführungskurs in die Grundlagen des Katholischen Glaubens.

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Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: „Christen sollen sich in Parteien engagieren“

Quelle: nordbayern.de

Der neu gewählte evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm über Frauen in der Kirche, Glück und sein SPD-Parteibuch.

Interview: M. Maier-Albang u. A. RamelsbergerSueddeutsche.de

Bayerns evangelische Landeskirche bekommt im Herbst einen neuen Bischof: Heinrich Bedford-Strohm, 51, Uniprofessor aus Bamberg. Seine Gegenkandidaten Helmut Völkel und Susanne Breit-Keßler unterlagen. Breit-Keßler, der gute Chancen eingeräumt worden waren, schied mit nur 18 von 105 Stimmen aus.

SZ: Ist die evangelische Kirche in Bayern noch nicht reif für eine Bischöfin?

Bedford-Strohm: Ich wünsche mir selbst mehr Frauen im Bischofsamt. Deswegen habe ich mir genau überlegt, ob ich kandidiere. Aber ich hätte es als Paternalismus empfunden, wenn ich verzichtet hätte. Damit hätte ich meine Mitkandidatin entwertet. Ich weiß, dass viele Frauen darauf gesetzt haben, dass wir jetzt eine Bischöfin haben und nun enttäuscht sind. Das werde ich auch bei künftigen Personalentscheidungen berücksichtigen.

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Lustlose Laizismus Debatte

Quelle: wdr.de

Die von Präsident Nicolas Sarkozy gewollte und von seiner Regierungspartei UMP monatelang vorbereitete Debatte um die Gefahren für den Laizismus der französischen Republik fand nun in Paris statt – und wurde zum großen Flop.

Von Ralf KlingsieckND

Da ursprünglich eine Auseinandersetzung mit radikalen Erscheinungen des Islam in Frankreich geplant war, von der sich der Präsident und seine Parteifreunde Zulauf vom rechten Rand der Gesellschaft erhofft hatten, erregte das Thema lange und heftig die Gemüter. Die politischen Absichten waren durchsichtig, so dass die UMP viel Kritik nicht nur von der Opposition, sondern auch von allen Kirchen und vielen namhaften Persönlichkeiten auf sich zog. Selbst innerhalb der Regierungspartei war der Widerspruch sehr stark. Zahlreiche Abgeordnete und Minister spielten nicht mit, bis hin zu Premier François Fillon, der die »Stigmatisierung einer Religionsgemeinschaft« kritisierte und deswegen vom UMP-Vorsitzenden Jean-François Copé öffentlich so rüde angepöbelt wurde, dass Sarkozy die beiden zur Versöhnung ins Elysée bestellen musste.

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Templeton-Preis in atheistischer Kritik

Martin Rees in Jodrell Bank, wikipedia

Die Vergabe des diesjährigen Templeton-Preises an den britischen Astronomen Martin Rees (Cambridge) ist bei einigen Naturwissenschaftlern auf scharfe Kritik gestoßen. Atheisten wie der Oxforder Evolutionsbiologe und Bestsellerautor („Der Gotteswahn“) Richard Dawkins befürchten, dass der mit einer Million Pfund Sterling (1,1 Millionen Euro) dotierte Preis dazu dienen soll, unter der Hand Religion in der Wissenschaft hoffähig zu machen. Der Preis wurde 1972 von dem US-Milliardär und Philanthropen John Templeton (1912-2008) gestiftet und bis 2001 für „Fortschritt in der Religion“ vergeben. Danach wurde das Gebiet erweitert.

kath.net

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Die Heilsversprechen der Global Alliance For Honesty in Medicine

Gesundsein kann man lernen, und damit auch den Krebs besiegen — mit diesem Heilversprechen wirbt die „Global Alliance For Honesty in Medicine“ für eine Veranstaltung im Wittekindshof. Aber Sektenforscher warnen vor dem „Weg zur Heilung“.

Von Anja SchröderDERWESTEN

„Es kommt der Tag, an dem so viele Menschen gelernt haben, gesund zu sein, dass eine Krankheit nur noch eine vorübergehende Ausnahme sein wird. Das Wort ‘Krebs’ wird dann aus dem Wortschatz der Menschen gelöscht sein“. Die Organisation, die sich so vollmundig am 7. April im Parkhotel Wittekindshof auf den „Weg zur Heilung“ machen will, ist „The Global Alliance For Honesty in Medicine“. Das ist aber nur ein Name.

Die Gruppierung ist Bestandteil einer Organisation „Natural Science“, die wiederum versteht sich als Teil der „Universalen Kirche“. Eine Pseudo-wissenschaftliche Weltanschauungsgemeinschaft, urteilen die Fachleute von Sekten-Info NRW. Eine übrigens, die auch die Begriffe „Fundament für höheres geistiges Lernen“, „Bruderschaft der Menschheit“ oder „Neue Franziskanische Welt-Missionsbestrebung“ als Aushängeschild nutzt.

Christoph Grotepass (Sekten-Info) stuft die Organisation in den Bereich System-Esoterik ein – und weist auf konfliktträchtige Strukturen hin, u.a. ein nicht hinterfragbares ideologisches System.