Religiöse Wertevermittlung

Religiöse Feiern seien bei der Wertevermittlung hilfreich, weil sie Sinn stiften und Gemeinschaft fördern, so Familienverbandspräsident Steindl.

Erzdiözese Wien

Als Instanzen für Wertevermittlung und Sozialisation sind Familien unerlässlich. Das hat der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), Clemens Steindl, betont. Kirchen und Familien stünden vor der großen Herausforderung, „vielfach verstopfte Tradierungskanäle zu öffnen und Werte ins Heute zu übertragen“. Hilfreich seien dabei religiöse Feiern, „weil sie sinnstiftend sind und die Gemeinschaft fördern“, so Steindl. Er äußerte sich anlässlich einer Kinder-Kreuzwegandacht, zu der der Familienverband am Donnerstag, 7. April 2011, nach Breitenfurt im Wienerwald geladen hatte.

Kinder müssen aktiv begreifen

Der Geistliche Beirat des Familienverbands und Pfarrer von Breitenfurt, Dechant Rupert Stadler, er ist der designierte Bischofsvikar für das Vikariat Unter dem Wienerwald, wies darauf hin, „dass die Kinder aktiv in die religiöse Feier einbezogen werden müssen, um das Geschehen für sie begreifbar zu machen“.

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SPD: eigentlich ESPD, die evangelistische Schmierlappen-Partei Deutschlands mit Herz für Katholen und Islam

Sozialdemokratische Inhalte sind seit dem Godesberger Programm von 1959 zur Beliebigkeit verkommen. Die politischen Kontrahenten haben in zunehmendem Maße sich sozialer Inhalte bemächtigt, die einst eindeutig der Sozialdemokratie zuzuordnen waren.
Die traumatisierenden Verluste in der Gunst des Wählers führen daher zur Verdrängung. Ein Mechanismus, der oftmals bei Opfern, aber auch Tätern zu beobachten ist. Das Reich Gottes, nun ein mögliches Potential für die abstürzenden Sozis. Wahrscheinlich bedauert man, dass Luther tot ist, würde er doch einen exzellenten Schreiber für sozialdemokratische Programmatik abgeben. Wenn schon der klassische SPD Wähler der Partei den Rücken kehrt, versucht man es halt mit inhaltsleerer Irrationalität. Da ist professionelle Hilfe eines Therapeuten notwendig und angesagt. Mit Thierse und Co. wird die Bibel zum Programm der Sozis. Die SPD religiös-kontaminiert, der Super-GAU der Demokratie.

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Fundamentalisten missionieren Fundamentalisten

Für Thomas Schirrmacher gehören Wahrheit und Liebe gerade auch im missionarischen Zeugnis zusammen. Foto: Privat

„Christen sprechen mit Anhängen anderer Religionen und Weltanschauungen gerne friedlich und respektvoll über ihren Glauben.“ Auf diesen Aspekt hat der Vorsitzende der theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz, Thomas Schirrmacher, am Freitag in seinem Vortrag „Mission? Na klar! Aber wo sind die Grenzen?“ im Rahmen einer Tagung der Evangelischen Akademie Loccum hingewiesen.

pro Medienmagazin

Die Tagung am Wochenende beschäftigt sich unter dem Motto „Mission – Dialog – Kooperation?“ mit dem Thema „Weltanschauungen und Religionen zwischen Profilbildung und Anerkennung des religiösen Pluralismus“. Dabei geht es, wie die Akademie mitteilte, unter anderem darum, wie Christen und Muslime ihr Verständnis von Mission bestimmen und „im Spannungsfeld zwischen missionarischem Auftrag, religiöser und weltanschaulicher Identitätsbehauptung und dem genuinischen Wunsch der dialogischen Annährerung“ neue Formen der Kooperation suchen. An den Auftaktveranstaltungen am Freitag nahmen neben Schirrmacher auch der Oberlandeskirchenrat Dr. Klaus Grünwaldt vom Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Dialogbeaftragte des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Ahmad Aweimer , und der Geschäftsführer des Humanistischen Verbandes, Michael Bauer, teil.

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Mönche als Kriegstrommler

Phra Photirak, Quelle: Michael Lenz

Umstrittenes Weltkulturerbe: Das Gelände des antiken hinduistischen Khmer-Tempels Preah Vihear im Grenzgebiet von Thailand und Kambodscha wird von beiden Ländern beansprucht. Die ASEAN-Staaten haben inzwischen eine Vermittlungsmission begonnen. Unterdessen heizen thailändische Nationalisten den Konflikt weiter auf. Vorne dabei sind die revanchistische Volksallianz für Demokratie (PAD) und ihr spiritueller Mentor, die buddhistische Sekte Santi Asoke. Deren Gründer Phra Photirak ist ein sanfter Mann und Scharfmacher zugleich.

Von Michael Lenz evangelisch.de

Fünfzehn Indonesier sitzen künftig in der ersten Reihe, sollten sich Thailand und Kambodscha in ihrem Streit um den hinduistischen Tempel Preah Vihear aus dem 9. Jahrhundert wieder gegenseitig beschießen. Zuschauen, das ist die bisher konkreteste Aufgabenbeschreibung für die Beobachter, deren Entsendung die Außenminister der ASEAN-Staaten als ihren Beitrag zur Konfliktlösung Ende Februar in Jakarta beschlossen haben.

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Wohin steuert die arabische Revolution?

Quelle: http://www.swp-berlin.org

In den Protesten gegen ihre autoritären Regime fordern die Araber ihre Würde als Bürger zurück. Dies wird in Zukunft auch ihre Beziehung zum Westen stärker als bisher prägen.

Von Jürg BischoffNZZ Online

Seit drei Monaten erschüttern Massenproteste, Umstürze und blutige Repression die arabischen Länder, und niemand weiss, wohin die Bewegung, die die Araber erfasst hat, führen wird. Während die Tunesier und Ägypter ihre jahrzehntealten Regime in wenigen Wochen hinweggefegt haben, führten die Aufstände in Libyen und Jemen zu Wirren bis hin zum Bürgerkrieg. In Jordanien, Syrien und Bahrain hat das politische Erwachen Risse in der Gesellschaft offenbart, die ein beträchtliches Gewaltpotenzial aufweisen.

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Guttenberg: Weiter blenden

Quelle: brightsblog

Anfangs hat Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg alle Vorwürfe zu seiner Doktorarbeit als „abstrus“ beiseite gewischt – inzwischen scheint bewiesen, dass er mit Vorsatz abschrieb. Nun kommen die Anwälte ins Spiel.

Von Tanjev Schultzsueddeutsche.de

Die Collage aus Plagiaten, die Karl-Theodor zu Guttenberg als Doktorarbeit verkauft hat, war schon unverfroren genug. Kaum weniger dreist ist, wie er in der Affäre mit der Öffentlichkeit umgeht. Anfangs hat er alle Vorwürfe als „abstrus“ beiseite gewischt. Später hat er dann „handwerkliche Fehler“ eingeräumt und sich entschuldigt. Zu dem Zeitpunkt war seine Abschreiberitis längst dokumentiert und nicht mehr zu leugnen.

Jetzt versucht er offenbar zu verhindern, dass die Universität Bayreuth offiziell festhält, was ohnehin alle sagen, die sich mit Plagiaten auskennen: Guttenberg hat keinen Fehler gemacht, der aus Versehen passiert ist.

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