Nächster Kirchenskandal: Säuglingsheime der 70er Jahre

Quelle: aschendorff-buchverlag.de

Ja, die liebe kirchliche Wohlfahrt, wertvoll, zu schätzen, zu loben, zu finanzieren und schließlich unersetzlich. Dies ist zumindest aktuell der Tenor in sämtlichen Partei-Spitzen, die sich allesamt den Kirchen hörig verpflichtet fühlen.

Zitat von Alois Glück:

Die Kirche , insbesondere seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, will zu einer humaneren Gesellschaft beitragen, für alle Menschen, im Wechselspiel von Nächstenliebe und Gottesliebe. Zentral sei dabei der „Dienst am Menschen“, die „Diakonie“. Und gerade der Rückbezug über die Irrungen des Nationalsozialismus brauchte nach dem Zweiten Weltkrieg das Korrektiv der Kirchen. Auch darin seien die Kirchen, insbesondere die katholische Kirche, der Anwalt der Menschen.

Die verlogene Propaganda zeigt Wirkung, denn nicht Wenige zahlen ausschließlich aus dem Grund brav Kirchensteuer, um einen Beitrag für die Wohlfahrt zu leisten.

Mal sehen, wann mit diesem liederlichen Gewäsch endlich Schluss sein wird und wie viel unmenschliches und kriminelles Schindluder noch aufgedeckt werden muss, damit diese absurde und irrsinnige Unterstützung der angeblich mildtätigen Kirchen ein Ende hat.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

SPD: Die Partei der kirchlichen Würdenträger in politischen Spitzenämtern
[…]Kirche und Politik – Bildung als christliche Verantwortung: Der EKD-Beauftragte für die Lutherdekade, Stephan Dorgerloh, wird Kultusminister in Sachsen-Anhalt. Die Vereidigung ist für den 19. April geplant. Stephan Dorgerloh hat seit Jahren Pflöcke in der Politik eingeschlagen. Die Vermutung, ein Prälat und Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Lutherdekade sei streng innerkirchlich ausgerichtet, bestätigt sich bei dem 45-Jährigen nicht. Dorgerloh hat schon als Direktor der Evangelischen Akademie in Sachsen-Anhalt immer politische Themen angesprochen. Für seine Partei, die SPD, konnte er nun in Koalitionsgesprächen erfolgreich verhandeln. Am Montag wurde er von der schwarz-roten Koalition, die voraussichtlich weiter Sachsen-Anhalt regieren wird, als künftiger Kultusminister benannt. Der Pfarrer soll im Kulturressort der Wirtschaftswissenschaftlerin Birgitta Wolff (CDU) nachfolgen … Bei den Koalitionsgesprächen konnte Dorgerloh als Verhandlungsführer seiner Partei für die Themenbereiche Bildung und Kultur SPD-Forderungen wie etwa ein längeres gemeinsames Lernen in Gemeinschaftsschulen durchsetzen … In der Arbeit des Bildungskonvents sei ihm bei aller Klarheit der eigenen Überzeugung immer auch die Suche nach gangbaren Wegen wichtig gewesen, sagt Steinhäuser über Dorgerloh. Dass er nun in die Politik wechselt, sei für die EKD jedenfalls ein Verlust, erklärt deren Sprecher Reinhard Mawick. Seine Berufung ins Amt des Ministers sei zugleich aber auch ein Zeichen der Anerkennung. Über Dorgerlohs Nachfolge habe die EKD noch nicht entschieden[…]

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Österreich: Konfessionsfreie ohne Einfluss und die Gründe

Quelle: wikimedia.org

KONFESSIONSLOSE
Österreichs Ungläubige: Masse ohne Macht
Zwei Millionen Konfessionslose, aber fast kein Einfluss – Atheisten und Agnostiker tragen das Kreuz, sich organisieren zu müssen, obwohl viele es nicht wollen

Von Lukas KappelerDer Standard

Wien – Heinz Oberhummer geht es ums Prinzip. Der pensionierte Physikprofessor versucht den Konfessionslosen zu ihrem Recht zu verhelfen. Aufrichtig wütend war der 69-jährige Kirchenkritiker, als kein einziger Konfessionsloser eine Einladung ins Parlament bekam, um im Mai über den Ethikunterricht mitzusprechen. Alle Religionsgesellschaften – auch Kleinstgruppen wie Mormonen und Zeugen Jehovas – dürfen hingegen zwei Vertreter zur Debatte entsenden.
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Warum an Gott glauben

Stephan Ackermann, Quelle: wikipedia

Seit 2009 ist Dr. Stephan Ackermann Bischof von Trier. Im Chilly-Interview spricht er über Glaube, Kirche, Werte und Gesellschaft. Im ersten von sechs Teilen der Interview-Serie spricht er über den Glauben an Gott und den Sinn der Kirche.

Herr Bischof, warum sollte man an Gott glauben?

Jeder Mensch fragt über sich hinaus nach dem Sinn des Lebens. Das ist uns Menschen eingepflanzt. Wir sind Wesen mit Verstand, mit Gefühl. Über uns hinaus fragen zu können: „Warum gibt es die Welt, und warum gibt es“, wie die Philosophen sagen, „nicht nichts?“, gehört zum Menschsein dazu. Insofern stellt jeder Mensch irgendwie die Gottesfrage, ob er das so bezeichnet oder nicht. Das ist das Eine. Der zweite Punkt ist: Es gibt über das rein verstandesmäßige Fragen hinaus eine Art innere Unruhe nach Gott, und insofern kommt eigentlich keiner daran vorbei. Die Frage ist allerdings, an welchen Gott soll ich glauben? Das ist natürlich ein ganz eigenes Thema.

Ich kann für mich persönlich sagen, dass der Glaube an Gott meinem Leben einen Sinn gibt, den das Leben sonst nicht hätte. Wenn mich jemand fragt, ob ich an Gott glaube, sage ich also „Ja“. Andererseits ist es eigentlich zu wenig, nur von „Gott“ zu sprechen. Denn: Was meine ich, wenn ich „Gott“ sage? Für den einen ist der Erfolg sein Gott, für andere Jugendlichkeit oder Fitness, also das, wofür einer leben will, was seinem Leben Sinn gibt. Wieder andere Leute sagen „Gott will es“ und werfen eine Bombe in ein Café. Für mich heißt an Gott glauben immer: an den Gott glauben, den Jesus Christus uns verkündigt hat, der sein Gesicht gezeigt hat in Jesus. Ich glaube an den Gott, der mir Kraft gibt und Halt, weil ich in Jesus sehe, wie Gott ist.

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Abartig: Eine Würdigung für evangelikale „Märtyrerinnen“ und ihr Sterben für Jesus

Quelle: welt.de

„Welt am Sonntag“ würdigt evangelikale Märtyrerinnen
Aus Liebe zu Jesus wollten sie Menschen helfen und wurden von Extremisten hingerichtet. Den beiden Bibelschülerinnen Anita Grünwald und Rita Stumpp, die im Juni 2009 im Jemen ermordet wurden, hat die Nordrhein-Westfalen-Ausgabe der „Welt am Sonntag“ einen ausführlichen Beitrag gewidmet, in dem auch die damalige Medienberichterstattung kritisiert wird.

Pro-Medienmagazin

Anlass für den ganzseitigen Artikel ist die Bibel-TV Dokumentation „Anita und Rita. Vom Leben und Sterben zweier Bibelschülerinnen“, die ausführlich über die Motivation der beiden jungen Frauen informiert, und in der erstmalig die Angehörigen über „Schmerz und Trost, aber auch das Vermächtnis der beiden Ermordeten“ berichten, wie es in dem Beitrag heißt.
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Kirchentag Dresden: Neue Gottesdienstformen

Quelle: rp-online.de
Quelle: rp-online.de

Gerockt, geswingt, getanzt: Beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) Anfang Juni in Dresden werden Gotteshäuser auch mit Ungewohntem erfüllt. Die Gottesdienstwerkstatt bei evangelischen Kirchentagen gibt Einblick in den Ideenpool von Gemeinden und Verbänden. Bei einem Spektrum zwischen Zen und Rock gibt es in der Elbmetropole viel zu entdecken.

Von Simona Blockevangelisch.de

„Es gibt Gottesdienste für Geschiedene, Alleinerziehende, verwaiste Eltern, Suchende, Gefangene, Soldaten, Polizisten, Biker, Pfadfinder, Handwerker oder Schwangere“, erzählt Kirchentagspastor Joachim Lenz. Dabei werde der traditionelle Ablauf um ungewöhnliche Elemente ergänzt oder ersetzt. Die 30 Veranstaltungen der Gottesdienstwerkstatt wurden aus mehr als 70 Vorschlägen von Gemeinden und Verbänden bundesweit ausgewählt.

Pastor neben Zen-Meisterin

So gestalten zwei koreanische Auslandsgemeinden ebenso eine Glaubensfeier wie Gemeinden aus Ungarn oder Schweden. Ungewöhnlich sei ein deutsch-tschechischer Gottesdienst mit Abendmahl, sagt Lenz. Auch ein deutsch-brasilianischer Gottesdienst ist geplant. In einer Kirche agieren ein Pastor und eine Zen-Meisterin aus Taiwan, Leipzigs früherer Nikolaikirchenpfarrer Christian Führer und Benediktinerpater Anselm Grün gemeinsam. Ein rheinischer Superintendent meldete eine Feier für Kriegskinder und -enkel mit Zeitzeugen an. „Dresden steht für Krieg und Zerstörung, aber auch Versöhnung und Wiederaufbau“, erklärt Lenz.

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Technische Singularität – Intelligent Design für Hochbegabte?

Ray Kurzweil, Buchautor und Mitbegründer der Singularity Universität in Kalifornien

Wenn sich Software selbst intelligenter programmiert, droht dann der technologische Ausnahmezustand? Werden wir tausend Jahre alt, wenn exponentieller Fortschritt erst einmal die Genetik erreicht? Ein Blick hinter die Utopien und Verheißungen technologischer Singularität.

Von Alexandra Riegler futurezone.at

Geht es nach Vernor Vinge, dann tickt die Uhr. Der Mathematiker und Computerwissenschafter argumentierte 1993 im Aufsatz „The Coming Technological Singularity“, dass mit der Erschaffung übermenschlich intelligenter Computer dunkle Zeiten über uns hereinbrechen. Das Ereignis dieser sogenannten Singularität sei ähnlich bedeutend wie die Entstehung menschlichen Lebens. Grund zum Feiern scheint es jedoch keinen zu geben. „Kurz danach“, schreibt Vinge, „ist die Ära der Menschen zu Ende“. Wie lange uns bis dahin noch Zeit bleibt? 19 Jahre – günstigstenfalls.

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Heuschnupfen: Pollenflug und Kohlendioxid

Birkenwald Finnland,schön anzusehen, verursachen aber auch Allergieprobleme, Quelle: wikipedia

Kohlendioxidemissionen könnten den Pollenflug in europäischen Städten ansteigen lassen. Zu diesem Ergebnis ist eine europaweite Studie gekommen. Wissenschaftler aus 13 EU-Nationen analysierten die Pollenwerte für mehr als 20 Arten von Bäumen und Pflanzen. Es zeigte sich, dass es bei etlichen einen Zusammenhang mit dem Ansteigen des Kohlendioxids gibt. Dazu gehören auch jene, die Allergien wie Heuschnupfen verursachen. Die Wissenschaftler betonten auf der Jahresversammlung der European Geosciences Union (EGU) http://meetings.copernicus.org/egu2011, dass Stadtplaner überdenken müssen, welche Bäume sie pflanzen. Birken zum Beispiel sind nicht nur schön anzusehen, sondern machen Allergikern auch eine Menge Probleme.

pressetext austria

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