Technische Singularität – Intelligent Design für Hochbegabte?


Ray Kurzweil, Buchautor und Mitbegründer der Singularity Universität in Kalifornien

Wenn sich Software selbst intelligenter programmiert, droht dann der technologische Ausnahmezustand? Werden wir tausend Jahre alt, wenn exponentieller Fortschritt erst einmal die Genetik erreicht? Ein Blick hinter die Utopien und Verheißungen technologischer Singularität.

Von Alexandra Riegler futurezone.at

Geht es nach Vernor Vinge, dann tickt die Uhr. Der Mathematiker und Computerwissenschafter argumentierte 1993 im Aufsatz „The Coming Technological Singularity“, dass mit der Erschaffung übermenschlich intelligenter Computer dunkle Zeiten über uns hereinbrechen. Das Ereignis dieser sogenannten Singularität sei ähnlich bedeutend wie die Entstehung menschlichen Lebens. Grund zum Feiern scheint es jedoch keinen zu geben. „Kurz danach“, schreibt Vinge, „ist die Ära der Menschen zu Ende“. Wie lange uns bis dahin noch Zeit bleibt? 19 Jahre – günstigstenfalls.

Cyborgs und Tausendjährige
Technologische Singularität beschreibt eine Reihe an Szenarien. Im Kern geht es darum, dass Technologie exponentiell wächst und Computer, sobald diese intelligent sind, eine sprunghafte Beschleunigung des Fortschritts herbeiführen sollen. Zur Singularität könnte es laut Vinge auch kommen, wenn Menschen über maschinelle Schnittstellen – Stichwort Cyborg – superintelligent werden; oder wenn es Genetiker schaffen, das menschliche Gehirn aufzupeppen.

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4 Comments

  1. Ich sehe keine Gefahr für die Menschheit. Das Schlimmste, was der Menschheit widerfahren konnte, haben wir ja auch überlebt ! Wir haben es nämlich längst gelernt, in einer Welt voller Religioten zu überleben !

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  2. Keine Gefahr, Superhirne bringen es in der menschlichen Gesellschaft nicht weit. Einstein war ne Ausnahme.

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  3. Mich würde interessieren, wie nach Eintritt dieser Singularität die Priester sämtlicher Aberglaubensrichtungen da stehen. 🙂

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