Die SPD in der religiösen Zwangsjacke


Der Streit um die Gründung eines laizistischen Arbeitskreises bewegt die SPD noch immer. Am Montag diskutierten laizistische und christliche Parteimitglieder, aber auch Theologen und Humanisten in Berlin über die Frage: Ist der Neue Atheismus eine Alternative zu den Religionen?

pro Medienmagazin

Michael Bauer vom Sprecherkreis der Laizisten und Laizistinnen der SPD erklärte bei der Debatte in der Friedrich-Ebert-Stiftung, in einer modernen Welt sei der Bezug auf die Kirchen in der Politik nicht aufrechtzuerhalten. Der Staat habe bei der Verteilung seiner Mittel alle gleich zu behandeln. Das sei derzeit etwa beim Religionsunterricht an Schulen nicht der Fall. Die Durchsetzung des Laizismus sei eine „Frage der Emanzipation“. Werner Schultz vom Humanistischen Verband in Berlin erklärte, die SPD bemühe sich derzeit um die Vermeidung der Debatte um den Laizismus. In einem Land, in dem immer weniger Jugendliche an Gott glaubten, müsse sie genau das Gegenteil tun, wenn sie nicht belanglos werden wolle.

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