Linkspartei für Laizisten bald wählbar??

Quelle: freigeisterchen.de

Sind 14 Zeilen genug?
Linkspartei streitet über Kirchenpassage im Grundsatzprogramm

Von Jutta WagemannDomradio

Als sich die PDS 1990 programmatisch sortierte, ging es auch darum, aus der SED-Politik gegen die Kirchen ein Verhältnis zu den Kirchen zu gewinnen. Entsprechend ausführlich wurde deshalb das Verhältnis formuliert. Im aktuellen Entwurf der Linkspartei für ein Grundsatzprogramm umfasst die Passage zu den Kirchen gerade einmal 14 dürre Zeilen – zu wenig für Kirchenkritiker wie die wenigen Kirchenfreunde.

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Hier ist doch nicht Afghanistan

Quelle: http://www.simonesusskind.be

Die französische Philosophin Elisabeth Badinter ist entschiedene Befürworterin des Burka-Verbots. Ein Gespräch über radikalisierte Religionen und republikanische Werte

Von Georges DesruesWELT ONLINE

Die Republik blickt aus einem unverhüllten Gesicht“ – so lautet der Titel einer Kampagne der französischen Regierung, die ein seit dem 11. April in Kraft getretenes Gesetz erklären soll, das es Frauen verbietet, sich mit Vollschleier im öffentlichen Raum aufzuhalten. Die Philosophin und Historikerin Elisabeth Badinter, eine der führenden Feministinnen Frankreichs und Autorin zahlreicher Bücher über die Situation der Frau in der Gesellschaft, ist eine überzeugte Verfechterin des Gesetzes. Georges Desrues hat mit Badinter gesprochen.

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CDU: „Hartz IV-ler in die Pflege“ – neue Sklaven für Diakonie und Caritas

Quelle: toonpool.com

CDU-Vorstoß gegen den Pflegenotstand
Hartz-IV-Empfänger als Zivis
Im Sommer droht Deutschland der Pflegenotstand, wenn mit der Aussetzung der Wehrpflicht auch der Zivildienst wegfällt. Zwei CDU-Politiker hätten da eine Idee: Warum nicht einfach Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Dienste verpflichten?

Sueddeutsche.de

Hartz-IV-Empfänger sollen damit rechnen müssen, dass sie ab Sommer zum gemeinnützigen Dienst etwa in Pflegeheimen oder auf Krankenstationen herangezogen werden. Das berichtet die Online-Ausgabe der Bild-Zeitung und beruft sich dabei auf die CDU-Sozialexperten Carsten Linnemann und Peter Tauber. Diese sollen bereits den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages beauftragt haben, die rechtlichen Grundlagen für eine ersatzweise Heranziehung von Hartz-IV-Beziehern zu prüfen.

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Die Jesus-Erfindung

Neues Testament aus dem Jahre 1546, gedr. von Hans Lufft, Nürnberg, Holzschnitt von Lukas Cranach d.Ä.

Milliarden Christen werden an Karfreitag der in der Bibel beschriebenen Kreuzigung Jesu gedenken, an Ostern seine Auferstehung feiern. Hat dieser Glaube einen wahren Kern? Was wissen wir sicher über den Menschen Jesus von Nazareth? Sybille Marx sprach mit dem Theologen und Jesus-Forscher Professor Jens Schröter von der Humboldt-Universität zu Berlin.

Von Sybille Marxnordkurier.de

Jesus ist die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte, sagt der Theologe Heinz-Werner Kubitza in seinem neuen Buch „Der Jesuswahn“. Stimmen Sie zu?

Überhaupt nicht. Dieses Buch bleibt ohnehin weit hinter der gegenwärtigen Jesusforschung zurück. Eine von Kubitzas Argumentationslinien lautet etwa: Was die Anhänger Jesu im Neuen Testament über Jesus berichten, ist böswillig erfunden oder das Ergebnis einer Selbsttäuschung. Wer so argumentiert, müsste reihenweise antike Texte als Erfindungen oder Selbsttäuschungen abtun.

Ist Ihrer Meinung nach alles genau so passiert, wie es in der Bibel beschrieben wird?

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Wulff: »Der BUGA-Kirche großen Erfolg«

Bundespräsident Wulff trägt sich in das Gästebuch von "Kirche auf der BUGA 2011" ein im Beisein von Ministerpräsident Beck, Oberbürgermeister Hofmann-Göttig, Bischof Ackermann, Präses Schneider und den Projektleitern Dreiser und Grundmann

„Vor allem der BUGA-Kirche großen Erfolg!“ Mit diesen Worten hat sich Bundespräsident Christian Wulff in das Gästebuch des ökumenischen Projektes „Kirche auf der BUGA 2011“ eingetragen. Bei seinem Rundgang am
15. April über die erste Bundesgartenschau auf rheinland-pfälzischem Boden wurde er in der Kirche der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein vom Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, empfangen. Begleitet wurde Wulff von Ministerpräsident Kurt Beck und dem Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig.

Bistum Trier

Pfarrer Sven Dreiser und Pastoralreferent Kalle Grundmann, die Leiter des ökumenischen Projektes „Kirche auf der BUGA 2011“, zeigten den politischen Repräsentanten das eigens für die Bundesgartenschau künstlerisch ausgestaltete Gotteshaus. In Grundzügen skizzierten sie das umfangreiche Kirchenprogramm mit musikalischen, kulturellen, spirituellen und künstlerischen Beiträgen. Unter dem Leitwort „felsenfest wandelweise“ beteiligen sich die großen Kirchen bis Mitte Oktober mit täglich mindestens drei Veranstaltungen am Programm der Gartenschau.

Massentaufe – Kirche bezahlt

Kirche lädt 3000 ungetaufte Kinder ein

Es könnte eine Feier der Superlative werden: 2200 Briefe hat das evangelisch-lutherische Dekanat Nürnberg verschickt, um 3000 ungetaufte Kinder einzuladen: zum Sommertauffest am 23. Juli in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche.

Nürnberger Nachrichten

Er habe zwar noch keine Ahnung, was da auf die Kirche zukomme – „aber ich hoffe auf ein echtes Chaos“, sagt Regionalbischof Stefan Ark Nitsche fröhlich. Und die Chancen dazu stehen gar nicht schlecht: Immerhin darf jeder Täufling so viele Gäste mitbringen, wie er bzw. Papa und Mama möchten – und das auf Kosten der Kirche. Denn die gemeinsame Feier im Anschluss an die Taufe kostet nichts.

Bereits kurz nachdem die Einladungen in den Briefkästen landeten, meldeten sich die ersten Interessenten. Eine Familie hat 18 Personen angemeldet, eine Frau nimmt das Sommertauffest zum Anlass, nicht nur ihr Kind, sondern auch sich selbst taufen zu lassen.

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