Gott ist zweifellos auch ein Hirngespinst


Ein typisches Neuron im Gehirn hat viele Tausende von Synapsen, d.h. Kontaktpunkte mit anderen Neuronen - hier gezeigt für ein Neuron als rote Punkte (links oben). Nur etwa ein Promille der anderen Neurone, zu denen es Kontakte hat, wird hier dargestellt. TU Graz/IGI, idw-online.de

Religiöse Gefühle lassen sich im Gehirn des Menschen nachweisen und messen. In den USA boomen Forschungsarbeiten, die zeigen, was in unseren Köpfen beim Beten passiert.

Von Katrin EigendorfWELT ONLINE

„Gott ist zweifellos auch ein Hirngespinst“ sagt Regina Oehler, „denn unsere religiösen Gefühle lassen sich im Gehirn messen – also letztendlich auch Gott.“ Die Wissenschaftsjournalistin beim Hessischen Rundfunk ist fasziniert von der Erforschung Gottes im Gehirn – der Neurotheologie.

So haben amerikanische Forscher Franziskaner-Nonnen und buddhistische Mönche im Labor beten und meditieren lassen und festgestellt: In ihren Gehirnen ließen sich nahzu identische Veränderungen messen.

Lässt Gott sich also im Großhirn nachweisen? Die Neurobiologie zeigt, dass religiöse Gefühle in unseren Köpfen Ordnung schaffen, während des Gebets schwingen sich weite Bereiche der Großhirnrinde aufeinander ein, der Kopf arbeitet synchroner. Der Frankfurter Hirnforscher Wolf Singer bezeichnet es als „Hirn-Hygiene“.

weiterlesen

3 Comments

  1. Hallo Argus,
    es liegt mir fern Dir hier zu widersprechen. Hier im deutschen Norditalien kann man das jeden Tag in der schwarzen Zeitung nachlesen, bzw. am Sonntag erleben, wie sich erwachsene Menschen zu unmündigen geistlosen Idioten transformieren.
    Der Islam bot sich an, da dort die geistige Schädigung noch deutlicher erkennbar ist.

    Gefällt mir

  2. Na, na, na, lieber Sospetto, es gibt hinreichend Beweise für die Annahme, dass die geistige Armseligkeit von Christen durchaus mit derjenigen der Moslems vergleichbar ist. Erspare mit bitte namentliche Beispiele aus der Welt der Kirchen und der Politik, weil mein Kommentar sonst endlos ausfallen würde !

    Gefällt mir

  3. Das lässt sich sicher bei jeglicher Art geistiger Konzentration auf einen Punkt nachweisen. Diese Studien sind bereits seit vielen Jahren in Arbeit und durchaus nicht neu. Im Wissenschaftsroman „Der Hirngott (ISBN: 3-938380-04-7)“ von Gerald Wolf wird dies sehr anschaulich beschrieben. Gerald Wolf ist Uniprofessor und Dirtektor eine Hirnforschungsinstituts.
    Gott ist für mich die Phantasie eines lebenden Gehirns, wenn man dieses nur früh genug infiziert und indoktriniert.
    Der dazugehörige Körper ist ein Haufen fressender und scheissender Biochemie. Die geistige Armseligkeit von gläubigen Menschen kann man sehr gut in islamischen Staaten beobachten.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.