USA: „Christliche Rechte“ gegen Abtreibung


Symbolischer Friedhof für ungeborene Kinder an einer Kirche in Maryland, USA. Foto: iStockphoto

Was Schwangerschaftsabbrüche und Geburtenkontrolle angeht, verbuchen Lebensschützer und konservative Gruppen in den USA gegenwärtig so viele Erfolge wie nie zuvor seit der Legalisierung der Abtreibung vor knapp vier Jahrzehnten.

Von Konrad Egeevangelisch.de

In den Parlamenten der 50 Bundesstaaten diskutieren Politiker Hunderte Anti-Abtreibungsentwürfe. Allein im ersten Quartal 2011 haben nach Angaben des New Yorker Familienplanungsverbandes Guttmacher Institut sieben Bundesstaaten Frauen den Schwangerschaftsabbruch mit neuen Gesetzen erschwert.

Dies geschieht trotz eines Urteils des Oberste Gerichtshof in den USA aus dem Jahr 1973, das ein gesetzliches Verbot des Schwangerschaftsabbruchs als Eingriff in die Privatsphäre der Frau und daher als verfassungswidrig einstuft. Dem zufolge kann in den USA der Schwangerschaftsabbruch nicht verboten werden. Gleichwohl dürfen aber die einzelnen Bundesstaaten ärztliche Eingriffe und Therapien regulieren.

weiterlesen