Kreationistisches Geschwafel


Quelle:brightsblog

Es ist ein alter Traum der Zauberer und Alchimisten, Leben aus der Retorte zu erzeugen. Auch die moderne Wissenschaft muss eines ihrer Ziele darin sehen, künstliches Leben entstehen zu lassen, „Leben aus dem Reagenzglas“, um es mit einem Schlagwort zu sagen.

Von P. Dr. Bernhard Sirchkath.net

Um den Ursprung des Lebens zu erforschen, rekonstruierte im Forschungszentrum der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA ein Forscherteam eine irdische „Ur-Atmosphäre“, also ein Gasgemisch, wie sie vor etwa 3 1/2 Milliarden Jahren die Erde umgab und schickten nun ultraviolettes Licht als Ersatz für die Sonnenstrahlung und beobachteten dann, was geschah. Die Forscher wurden nicht enttäuscht. Das ultraviolette Licht ließ chemische Verbindungen entstehen, die einen Bestandteil der gesuchten Nucleinsäuren bildeten, die in der lebenden Zelle eine Schlüsselposition innehaben.

Das Experiment der NASA-Forscher war sicherlich ein Triumpf der Technik, galt doch bislang die These, dass Leben nur aus Leben entstehen könne. Nun schien es erwiesen, dass Bausteine des Lebens sich künstlich herstellen ließen und wohl auch einmal aus der toten Materie entstanden waren. Mit diesem Experiment war nun für viele auch der Glaube an den Schöpfer, als den Urheber des Lebens berührt, bzw. sogar abgetan, da man sich jetzt die Entstehung des Lebens aus der toten Materie vorstellen konnte, als ein Spiel der Natur, das sich zufällig ereignete.

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