KRYON-Schule: Sabine Sangitar berichtet über den ersten Aufstiegs-Planeten

Sabine Sangitar

Zur Abwechslung und allgemeinen Belustigung der neuste Wahnsinn aus der esoterischen Kryon-Parallelwelt. Medium Sabine Sangitar, Leiterin der Kryon-Schule, informiert ihre total abgedrifteten Anhänger über den ersten Planeten im Universum, der den Aufstieg bereits vollzogen hat :mrgreen: 2012 soll ja die Erde aufsteigen und da ist es natürlich nicht verkehrt, wenn die oberbekloppten Esos schon mal wissen, was konkret auf sie zukommt. Der folgende Text ist so unglaublich, dass man ihn nur für Satire halten kann, und zu wissen, dass es überhaupt Menschen gibt, die entsprechenden Schwachsinn für bare Münze halten, lässt sich nicht in Worte fassen:

Der Aufstieg des Planeten Landras

Informationen durch das Medium Sabine Sangitar, vom 09.03.2011

Vor dem Fall Luzifers existierte ein riesiges Feld, in dem viele Lichter gewirkt haben. Durch Luzifers Fall und aufgrund der gewaltigen Explosion wurde dieses Feld in Folge des Kometenhagels in die Tiefe gerissen. Ein Teil dieses Feldes ist in der Wirklichkeit zurückgeblieben. Der Rest wurde von den magnetischen Linien entfernt. Letztendlich haben sich daraus 389 eigene Planeten mit einer eigenen Energie gebildet, die aber alle in sich zusammenhängen. Im Grunde sind diese 389 Planeten ein riesiges Feld. Aus diesem Grund sind die Wesen der anderen Planeten uns sehr ähnlich und sind den gleichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen.
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Jesus in Wahrheit ein politischer Aufwiegler und gewaltbereiter Revoluzzer?

Quelle: spiegel.de

„Spiegel“ fragt: War Jesus ein gescheiterter Politiker?
Nach „Stern“ und „Zeit“ hat nun ein weiteres großes deutsches Magazin Jesus auf sein Titelbild gebracht. „Der Spiegel“ fragt zu Ostern kritisch, ob die biblischen Berichte vom liebenden Jesus der Wahrheit entsprechen können, oder ob er ein gewaltbereiter Revoluzzer war. Offenbar fuße der christliche Glaube auf ein paar Lügen, findet der „Spiegel“.

Pro-Medienmagazin

Das Titelbild des „Spiegel“, der am Samstag herauskam, trägt das Konterfei Jesu auf rotem Grund, allerdings stilistisch verfremdet, so dass es an das weltberühmte Bild des Revolutionsführers Che Guevara erinnert. „Der Rebell Gottes“ steht darunter. Dem Heft liegt eine DVD mit der Dokumentation „Wer war Jesus von Nazareth“ bei. Der 70-minütige Film ist von Silvana Rosenzweig.

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Die Inflation des Heiligen

Ihre Wundertätgikeit strahlt bis heute aus: Die Heilige Mutter Gottes von Fatima © dpa

Mehr als achtzig Prozent aller Heiligen sind im 20. Jahrhundert anerkannt worden: Jetzt sucht die Forschung Antworten auf die Frage, ob es eine Inflation von Heiligen analog zur Versorgung der Wirtschaft mit immer mehr Geld gibt.

Von Jürgen KaubeFAZ.NET

Gottes Handeln ist in der Geschichte, die uns das Christentum erzählt, rückläufig. Erst sah man ihn, dann hörte man ihn immerhin noch, was Verhandlungen erlaubte, dann schickte er seinen Sohn, und zuletzt bleiben Texte, von denen die Philologen dann herausfanden, dass sie mehr als einen Autor haben.

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Katholiken wollen Abschaffung des Pflichtzölibats

Quelle: zdf.de

Kirche in der Krise
Die Gläubigen fordern Veränderungen
Umfrage: Mehrheit wünscht Heirat von Priestern

von Jürgen ErbacherZDF.de

Der Missbrauchsskandal hat die katholische Kirche in ihre tiefste Krise gestürzt. In der Folge sind 2010 schätzungsweise 180.000 Gläubige aus der Kirche ausgetreten. 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Verbliebenen fordern Reformen.

Das geht aus einer repräsentativen Politbarometer-Umfrage hervor, die die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der ZDF-Sendung „sonntags“ durchgeführt hat. Demnach wünschen sich 80 Prozent der Katholiken Reformen in der Kirche, wie die Aufhebung des Pflichtzölibats oder das Priestertum für Frauen. Sogar bei den regelmäßigen (fast wöchentlichen) Kirchgängern sind es noch 61 Prozent und nur 28 Prozent sind gegen solche Reformen.

Das Ergebnis widerlegt eine von Gegnern kirchlicher Reformen oft angebrachte These: Die Kirchgänger bezeugten mit ihrer aktiven Teilnahme am Gemeindeleben, dass sie mit dem Status Quo einverstanden seien. Doch die Umfrage zeigt, dass auch unter den treuen Katholiken der Wunsch nach Veränderungen groß ist.

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Leonardo Boff: Das Fegefeuer von Petrópolis

Leonardo Boff (2003 bei der Vorstellung seines Buchs Masculino e Feminino. Foto: Hermínio Oliveira/ABr)

Vor 25 Jahren war Leonardo Boff der große Gegenspieler des Papstes. Um den Franziskaner ist es ruhig geworden. Laut werden kann der 72-Jährige aber immer noch. Ein Hausbesuch

Von Claus Christian MalzahnWELT ONLINE

In der brasilianischen Kaiserstadt Petrópolis, 860 Meter über dem Meer und kaum eine Brise von Rio de Janeiro entfernt, wartet ein Mann Gottes zwischen Palmen und Pinien wütend auf ein gutes Wort aus Rom. Bis dahin betet er sein radikales Vaterunser. Es klingt erst so wie überall auf dieser Welt. Aber dann, bitte schön: Dein Wille geschehe – und nicht der von United Fruit und Texaco.

Wenn Leonardo Boff heute in die Kirche geht, dann gedenkt er zu Ostern der Auferstehung eines Guerilleros, der von seinen Gegnern wegen subversiver Aktion ans Kreuz geschlagen wurde. Dieser Jesus Christus kann Aktionäre und Banker nicht ausstehen. Boffs Messias taugt nicht als Wellness-Ikone. Der dunkelhaarige Typ mit dem Dornenkranz kommt direkt aus dem Untergrund.

Vor 25 Jahren war Boff in etwa so berühmt wie heute Julian Assange – und spielte im globalen Medienbetrieb eine ähnliche Rolle. Er forderte die Macht heraus. Und die saß für den katholischen Prof. Dr. theol. Leonardo Boff natürlich in Rom.

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Röslers Bibel-outing

Der zukünftige mächtigste Mann in der deutschen Politik, Philipp Rösler, sprach mit der WamS über seinen Glauben Foto: FDP

Sein Glaube bedeute für ihn vor allem „Gottvertrauen“ und „Demut“. Die „Welt am Sonntag“ (WamS) hat mit dem künftigen FDP-Chef Philipp Rösler ausführlich über seine christlichen Überzeugungen gesprochen. „Mein Glauben gehört zu meinem festen Wertegerüst, aber Liberale tragen ihn nicht wie eine Monstranz vor sich her“, so Rösler.

pro-Medienmagazin

Der 38-jährige Bundesgesundheitsminister wird voraussichtlich am 13. Mai zum jüngsten Vorsitzenden in der Geschichte der Liberalen gewählt. Danach wird der in Vietnam geborene, in Deutschland aufgewachsene und bei der Bundeswehr zum Arzt ausgebildete Rösler auch die Rolle des Stellvertreters der Bundeskanzlerin übernehmen.

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Papstbesuch: Bitte keine Eierwürfe

Bild: brightsblog

Wenn der Papst im September nach Berlin kommt, werden nicht nur jubelnde Gläubige die Straßen säumen. Ein Bündnis aus Lesben und Schwulen, Kirchenkritikern und Atheisten bereitet Protestaktionen vor.

taz

taz: Am 1. April machte die Meldung die Runde, der Papst werde sich bei seinem Berlinbesuch im September mit Lesben und Schwulen treffen. Herr Steinert, haben Sie sich diesen Scherz ausgedacht?

Jörg Steinert: Sagen wir, die Idee wurde hier im LSVD spontan geboren. Der Berliner Landesverband hatte so etwas noch nie gemacht. Aber wir dachten, man muss ja Themen nicht immer nur todernst angehen.

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