Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Diesen Kuttenträgern möchte man doch glatt eine wirkliche Diktatur wünschen, die ihre Religionsausübung verbietet
[…]Heiligenkreuz (kath.net) Der Benediktinermönch Gregor Graf Henckel von Donnersmarck befürchtet, dass ganz Europa im Begriff sei, sich abzuschaffen und es in zweihundert Jahren keine Europäer „in unserem Sinne“ mehr geben könne. „Der Europäer, wie wir ihn kennen, hat sich quasi in einen Suizid gestürzt und zwar in Gestalt der Destabilisierung von Ehe und Familie, Verhütung, Tötung ungeborener Menschen und der Gleichberechtigung von nicht auf Fortpflanzung angelegter Lebensgemeinschaften“, sagt er im Interview mit der Wochenzeitung „Junge Freiheit“. „Diskriminierung bedeutet nicht nur, dass man Gleiches ungleich stellt, sondern ebenso dass man Ungleiches gleich stellt“ … Einen Ausweg aus dem säkularisierten, diktatorischen Relativismus, der sich in Europa breitmache und den er als die eigentliche Gefahr unserer Zeit identifiziert, sehe er in naher Zukunft nicht, so Henckel von Donnersmarck. Hoffnung mache aber, dass das Christentum weltweit im Aufschwung begriffen sei[…]

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Trauung durch freie Theologen

Alternative Trauung

Der Bezug zur Kirche ist längst verloren gegangen oder der Partner kommt aus einer anderen Kultur. Dennoch ist der Wunsch nach mehr als einer Unterschrift beim Heiraten oft groß. Freie Theologen bieten eine Alternative zur kirchlichen Trauung.

Von Britta SchmeisMärkische Allgemeine

Mit den Hochzeitsplanungen kam auch die Frage: Reicht uns eine standesamtliche Trauung? Isabel Zuhl hatte seit ihrer Konfirmation nichts mehr mit der neuapostolischen Kirche, in die sie hineingeboren war, zu tun. Ihr heutiger Mann Helge Hermann war gar nicht getauft. „Wir wollte aber trotzdem mehr, als einen Vertrag im Standesamt zu unterschreiben, etwas Traditionelles“ erzählt die 30-Jährige. Da erinnerte sich ihr Mann an Jochen Jülicher, freier Theologe in Köln. Der hatte schon die Trauerrede bei der Beerdigung seiner Oma gehalten. Nach dem ersten Treffen stand fest: Die beiden wollten sich nach der standesamtlichen Hochzeit noch von Jülicher trauen lassen.
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Evangelikale Studentenmission in Deutschland von SPD-Oberbürgermeister Klaus Herzog gewürdigt

Quelle: studikon.de

Neue Glaubensschritte wagen
Aschaffenburg (idea) – Unter den Studierenden an deutschen Hochschulen gibt es ein wachsendes Interesse an religiösen Fragen. Wie man dieses Interesse auf den christlichen Glauben lenken kann, dafür ließen sich über 1.000 Studenten auf der Konferenz „Studikon“ der SMD (Studentenmission in Deutschland) von Gründonnerstag bis Ostermontag in Aschaffenburg schulen. Die meisten gehören zu einer von 70 SMD-Hochschulgruppen, in denen insgesamt 1.200 Mitarbeiter ehrenamtlich aktiv sind. Das Treffen stand unter dem Motto „[Strg + Alt + Entf] alles neu“ und verstand sich nach den Worten den SMD-Generalsekretär Pastor Gernot Spies (Marburg) als „Mobilisierungskonferenz, um als Christen an den Hochschulen zu leben“.

Idea.de

Wie Spies gegenüber idea sagte, habe er unter den Teilnehmern dieser alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz in diesem Jahr „eine sehr große Kreativität und Bereitschaft festgestellt, mit Jesus Christus neue Glaubensschritte zu wagen“. Noch niemals zuvor sei die Konferenz so gut besucht gewesen.

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B16: Wo ich bin ist vorn, auch wenn ich hinten bin!

In seiner Gründonnerstagpredigt beklagte Papst Benedikt einen Verlust des christlichen Glaubens und eine Abkehr von Gott. Die Menschen seien wohl gelangweilt von ihrer eigenen Kultur und Geschichte. Er scheint immer noch nicht erkannt zu haben, dass die Katholiken eher gelangweilt sind von den Zuständen in der katholischen Kirche. Trotz vieler Aktionen und Protestbewegungen, an denen sich auch viele namhafte Theologen beteiligen, sträubt sich Rom mit allen Mitteln, sich zu erneuern und sich den Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts zu öffnen.

Von Wilhelm Kleinhubbertwnoz.de

Schon Sören Kiergegaard warf Mitte des 19. Jahrhunderts der Kirche Versagen vor und sagte: „Das echte Christentum sei außerhalb der Kirche.“ Dieser Satz klingt sehr aktuell. Die Liste der Kritik ist erschreckend lang. Es sollen hier nur einige Punkte aufgeführt werden, die die Menschen schon lange und besonders heute wieder beschäftigen.

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Sigmund Freud: Ein homophober Phallokrat?

Familienkomplex. Sigmund Freud analysierte auch die eigene Tochter Anna. Neun Jahre lang, in fünf bis sechs Sitzungen pro Woche. Anna wurde später Kinderanalytikerin. Unser Bild... - Foto: akg-images/p-a

Der Anti-Freud: Der Philosoph Michel Onfray spricht Sigmund Freud jede Seriosität ab. Onfrays Polemik, ein Bestseller in Frankreich, ist jetzt auf Deutsch erschienen.

Von Gudrun Mangold Der Tagesspiegel

Nichts geht mehr in Ollioules, einem Küstennest nahe Toulon, die Straßen verstopft, alle Parkplätze überfüllt. 900 Leute lässt man in die örtliche Sporthalle. Um weiteren Andrang abzuwehren, kommt die Polizei. Kein Jahrmarkt, keine Messe, es treten auch keine Popstars an diesem Abend auf, lediglich zwei Intellektuelle zum Thema „Kritik und Verteidigung der Psychoanalyse“. Der eine ist Boris Cyrulnik, einer der bekanntesten Verhaltensforscher und Psychiater Frankreichs. Eingeladen hat er Michel Onfray, dessen „Anti- Freud“ sich 2010 in kürzester Zeit auf Platz eins der französischen Bestseller- Listen katapultiert hat. Vergangene Woche ist das Buch auf Deutsch erschienen.

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Rechtspopulisten und Israel: Falsche Freunde – echter Rassismus

Logo von "Pro NRW", die sich inzwischen auch deutschlandweit versuchen.

„Pro NRW“ oder die „Freiheit“ propagieren aktuell gern ihr Liebe zu Israel. Das rechtspopulistische Bekenntnis zu Israel erfüllt mehrere Zwecke. Allerdings hat keiner davon wirklich viel mit Israel zu tun.

Von Sebastian WehrhahnNetz-gegen-Nazis.de

„Die islamistische Bedrohung agiert weltweit. Und der Crash der Kulturen bedroht uns alle. Und die Freunde in Israel müssen ihre Hausaufgaben machen, aber auch wir in Deutschland dürfen nicht zulassen, dass die islamistischen Parallelgesellschaften das Bild unserer Städte zukünftig prägen.“

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