Die SPD sarraziniert sich


Quelle: http://www.n24.de

Die Kapitulation der SPD-Spitze vor dem Populismus und der Popularität Thilo Sarrazins offenbart das wählerverachtende Politikverständnis Sigmar Gabriels.

Von Florian Güßgenstern.de

Es ist armselig, was die SPD-Spitze in der Causa Thilo Sarrazin veranstaltet hat, eine Farce in einer ohnehin heruntergewirtschafteten Partei. Da kündigt Sigmar Gabriel gerade noch mit heißem Herzen den Rauswurf des irrlichternden Noch-Genossen an, beschwört mit Inbrunst die Werte der Partei – nur, um all das im nächsten Moment kleinlaut zu kassieren. Der Oster-Friede der SPD mit Sarrazin, der Verzicht auf den Rauswurf, ist deshalb nichts anderes als eine Kapitulation der Ober-Genossen, eine Kapitulation vor den kleinteiligen, juristischen Mühen des Parteiausschlussverfahrens, eine Kapitulation aber vor allem vor dem Populismus und der Popularität des Ex-Finanzsenators und Ex-Bundesbankvorstands. Das kann auch der nun allenthalben in Anschlag gebrachte Wortnebel von der Meinungsvielfalt, die eine Volkspartei angeblich aushalten müsse, nicht übertünchen.

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2 Comments

  1. Einfach widerlich, dieser Populismus von Gabriel, Nahles und Co. Das sind gleichzeitig diejenigen, die sich in der SPD immer mal wieder als gläubige und praktizierende Christen zu erkennen geben !

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