Seligsprechung in Rom: Diktator Mugabe besucht Vatikan-Diktatur


Quelle: amazonaws.com

Mugabe kommt trotz EU-Reiseverbot nach Rom
In den Vatikan darf er, aber nicht in die EU. Also ist der Präsident Simbabwes zur Seligsprechung gereist. Ihm werden Menschenrechtsverstöße vorgeworfen.

Focus-online

Trotz eines Einreiseverbots der EU ist der simbabwische Präsident Robert Mugabe am Samstag nach Rom gereist. Der umstrittene Regierungschef war auf dem Weg in den Vatikan, wo er am Sonntag der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. beiwohnen will. Das EU-Einreiseverbot gilt nicht für den Vatikan.

Mugabes Regierung werden zahlreiche Menschenrechtsverstöße vorgeworfen. Zeitgleich mit Mugabe landete eine Delegation um Grünen-Chefin Claudia Roth auf dem Flughafen Leonardo da Vinci in der Nähe von Rom. Die Gruppe war auf dem Weg in ein Flüchtlingslager auf Sizilien.

Die Grünen-EU-Parlamentarierin und ehemalige Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, Barbara Lochbihler, kritisierte die Einreise von Mugabe scharf. Mugabe sei die größte Gefahr für seine eigene Bevölkerung, weil er seine Bevölkerung dem Hunger aussetze und Kritiker verfolge. „Wer so jemanden hoffähig macht, verliert seine Glaubwürdigkeit“, sagte Lochbihler.

Gemeinsamkeiten von B16-RatzeBene und Mugabe sind ja unverkennbar:

Präsident Mugabe hetzt erneut gegen Homosexuelle

Simbabwes Staatschef Robert Mugabe hat erneut gegen Schwule und Lesben gehetzt. Bei einer Trauerfeier für einen hohen Geheimdienst-Mitarbeiter verdammte er die europäische Kultur, die solch einen „Schmutz“ wie Homosexualität akzeptiere.

Der 87 Jahre alte Diktator sprach Ende vergangenen Woche vor tausenden Zuhörern beim Staatsbegräbnis von Menard Muzariri, dem früheren Vizechef des In- und Auslandsgeheimdienstes. „Wir kümmern uns nicht darum, was in Europa geschieht – diese unnatürlichen Dinge, wie Beziehungen Mann-zu-Mann und Frau-zu-Frau“, meinte Mugabe wörtlich. „Wir sagen: ‚Das ist deren Land‘. Wenn sie ihr Land ‚Britisches Schwulenreich‘ nennen wollen, ist das ihre Sache. 

Aber das ist nicht unsere Kultur. Wir verurteilen diesen Schmutz.“ 
Präsident Mugabe hat bereits mehrfach Homosexuelle als Gefahr für Simbabwe dargestellt und lässt Verdächtige verfolgen. Schwule sind nach Ansicht des greisen Staatschefs „schlimmer als Schweine und Hunde“. Homosexualität ist für den greisen Politiker zudem eine Waffe weißhäutiger Kolonialherren, mit der Afrika weiter von den einstigen Kolonialmächten kontrolliert werden soll.

2 Comments

  1. Gleich und gleich gesellt sich gern ! Sowohl der Polen-Pope als auch der Ratze stehen doch beide im gleichen erzkonservativen Lager.

    Befreiungstheologen, wie z.B. der 1980 ermordete Erzbischof Oscar Romero, die sich offen gegen die in Südamerika weit verbreiteten oligarchischen und diktatorischen Regime stellten, wurden durch diese beiden Päpste mundtot gemacht. Es ist offensichtlich, dass der Vatikan stets auf der Seite der Diktatoren zu finden ist und dank der kritiklosen Gläubigkeit der katholischen Gläubigen leider jeden Skandal überlebt.

    All den stupiden, kritiklosen Katholen muß man wieder und wieder vor Augen halten, daß wer zu diesen Verbrechen schweigt, sich letztlich mitschuldig macht ! Und von dieser Sünde gibt es keine Befreiung durch eine nachträgliche Beichte !

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.