Kirchgeld: Teil 2 der Kirchensteuer


Im Klingelbeutel und Opferstock landen freiwillige Gaben, das Kirchgeld aber sei eine Form der Kirchensteuer, die viel Gutes in den Gemeinden bewirke, betonen Sonja Merz (vorne) und Dekan Jörg Sichelstiel (hinten). Foto: Winckler

Mit der Aktion „Gemeinsam schaffen wir etwas“ informiert das evangelische Dekanat Fürth in diesen Tagen über Sinn und Zweck des Kirchgelds. Dabei werden morgen nicht nur, wie stets im Mai, 35000 Kirchgeldbriefe per Post versandt. Flankierend gibt es Plakate, Radiodurchsagen und eine Telefonaktion, bei der Experten Fragen beantworten.

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Die wohl drängendste Frage, die sich viele evangelische Christen jedes Jahr aufs Neue stellen, wenn ihnen die Zahlungsaufforderung ihrer Kirche ins Haus flattert, dürfte wohl diese sein: Muss ich das bezahlen? Die Antwort laute „ja“, sagt Dekan Jörg Sichelstiel und erklärt das mit dem verminderten Kirchensteuersatz in Bayern und Baden-Württemberg. Dieser betrage „statt neun nur acht Prozent“ der Lohn- und Einkommenssteuer. Das Kirchgeld sei dann Teil zwei der Kirchensteuer. Das Besondere ist nach den Worten von Pfarrer Götz-Uwe Geisler, Chef des Evangelischen Bildungswerks in Fürth, dass das Kirchgeld in der Stadt bleibt und hier etwa für energetische Sanierungen, Bildung und Jugendarbeit oder zur Unterstützung sozialer Hilfsprojekte wie der „Fürther Tafel“ verwendet wird.

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5 Comments

  1. Liebe Bettina,

    Glauben nährt sich aus dem Wunsch, der eigenen Selbsttäuschung zur Wahrheit zu verhelfen.

    Glaubst du allen Ernstes, dass Gott (wenn es ihn denn gibt) nichts Besseres zu tun hat, als sich um dein – für den Gang der Geschichte völlig bedeutungslosen – Lebens zu kümmern ? Was für eine Selbstüberschätzung und was für eine Anmaßung !

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  2. *grins
    @Argus, ich weiß, wovon ich rede.
    Ich kenne nunmal die Segnungen der Spenden, weil ich sei selbst erlebt habe. Das hat nichts mit Indoktrination zu tun, sondern ich weiß, was so alles geschehen ist in meinem Leben AUFGRUND meiner Spendenbereitschaft.

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  3. Bettina, hast Du eigentlich noch ein Resthirn, das von Gott- und Mormonen-Indoktrination verschont blieb???

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  4. So schlimm kanns ja nicht sein. Kein Bundesland der Bundesrepublik ist so sehr gesegnet wie Bayern. Gott läßt sich nichts schenken und gibts um ein Vielfaches zurück.
    Schaut auch doch die anderen Bundesländer an! Je selulärer, desto schlechter die Wirtschaft.

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