CDU: Radikale formieren sich


Quelle: cdu-politik.de

CDU: ‚Konservative‘ formieren sich
Mit der Aktion “Linkstrend Stoppen” will der frühere Bundesparteirichter Friedrich Wilhelm Siebeke die CDU auf einen konservativen Kurs zurückführen – ‘Erster Großer Konservativer Kongress’ nach Vorbild der ‘Tea-Party’ in den USA

Kath.net

Eine Rückbesinnung auf einen konservativen Kurs der CDU haben Teilnehmer des „Ersten Großen Konservativen Kongresses“ der Aktion „Linkstrend Stoppen“ am 7. Mai in Berlin gefordert. Die Initiative geht auf den ehemaligen Düsseldorfer Rechtsanwalt und früheren Bundesparteirichter der CDU, Friedrich Wilhelm Siebeke (88), zurück.

Die CDU habe sich zu einer modern-urbanen Großstadtpartei entwickelt, die bei vielen Themen mit der SPD verwechselbar sei. Inzwischen sei der Absturz von einer 40-Prozent plus X-Partei zu einer Partei mit 30 Prozent Zustimmung erreicht.

Anstatt zu resignieren oder neue Kleinparteien zu gründen, sollten Christdemokraten versuchen, konservativen Themen innerhalb der CDU wieder stärker zur Geltung zu verhelfen. Die konservative Tea-Party-Bewegung in den USA habe gezeigt, dass die Basis Einfluss nehmen könne auf den Kurs der Partei. Eine Rückbesinnung auf das „C“ der CDU sei nötig.

„Das Parteiengesetz schreibt ausdrücklich die politische Willensbildung in einer Partei von unten nach oben vor“, so Siebeke. Diese Möglichkeit sei in der Vergangenheit von der CDU-Basis zu wenig wahrgenommen worden.

Die Erarbeitung von Wahlprüfsteinen sei eine Möglichkeit, Kandidaten auf Herz und Nieren zu testen, so Siebeke. Einig waren sich die rund 180 Teilnehmer des Kongresses, dass die Gründung neuer Kleinparteien keine Alternative zur Reformierung der CDU sei.

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