Sonntags Freibad? Touris sollen in die Kirche zwangsbeten


Eine Radfahrerin fährt mit Einkaufsartikeln beladen an einem Schild mit der aufschrift "Sonntags Auf!" vorbei. © dpa

Die katholische Kirche schließt eine Klage gegen die neue Bäderregelung in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin nicht aus. Es sei fraglich, ob die Regelung der Foderung des Oberverwaltungsgerichtes nach dem Ausnahmecharakter der Sonntagsöffnung entspreche, sagte der Hamburg Weihbischof Norbert Werbs am Mittwoch auf einem Symposium in Schwerin.

NDR1

Frist für Klage: Ende Juli

Bis Anfang Juli bleibe Zeit, eine Klage gegen die neue Verordnung von Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) einzureichen, sagte Werbs. Seidel selbst warb hingegen um Verständnis für die Bedürfnisse der Tourismuswirtschaft. Der Urlaubsgast erwarte, dass er auch am Sonntag im Land einkaufen könne, sagte Seidel und verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs im Land.

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3 Comments

  1. Na gut. Ich habe nicht nur Vorbereitung, sondern ausreichende Vorbereitung unterstellt. :p

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  2. Also wer am Samstag Abend an seinem Urlabusziel ankommt, der freut sich schon, wenn er am Sonntag die vergessene Zahbürste ersetzen kann. Und Urlabusorte sind ja meist sainsonal besucht, da können sich die Leute ausserhalb der Saison ausruhen, wenn’s sowieso wenig Arbeit gibt…

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  3. Ich muss hier Bahr rechtgeben. Ein regelmäßiger Arbeit-Freizeit-Rythmus ist wichtig für die Gesundheit.
    Allerdings setze ich mal voraus, dass in solch öffentlichen Einrichtungen wie Bäderbetrieben mitarbeiterfreundliche Regelungen (wie Kompensation von Feiertagsarbeit) existieren.
    Dass Touristen unbedingt auch am Sonntag einkaufen können müssen, sehe ich auch nicht so. Ich unterstelle sogar, dass das keiner muss, der sich ein bisschen Zeit für die Wochenendvorbereitung nimmt.

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