Jesus returns – Doomsday


Für Ende Mai macht Harold Camping keine Termine mehr. Der Rundfunkprediger aus den USA ist davon überzeugt, dass Jesus Christus am 21. Mai wiederkehrt und der Weltuntergang bevorsteht. Aufgrund ihres Glaubens errettete Christen kommen dann laut Camping in den Himmel, für Nichtgläubige dagegen beginne eine Zeit des Leidens und der Weltuntergang. Der Prediger hat aber ein Glaubwürdigkeitsproblem: Beim letzten Mal lag er auch schon falsch.

Von Konrad Egeevangelisch.de

Der 89-jährige Prediger aus Oakland (US-Bundesstaat Kalifornien) will den Stichtag für den Weltuntergang anhand von biblischen Zahlen und Daten ausgerechnet haben. Außerdem sieht er viele aktuelle Anzeichen des nahen Endes, von den Erdbeben in Haiti und Japan bis zum moralischen Zerfall auch in den Kirchen.

Camping verbreitet seine Endzeitbotschaft schon seit Monaten weltweit im Rundfunk und im Internet sowie mit Hilfe von Missionsteams, die in den USA unterwegs sind. Der Prediger mit dem sanften Bariton nimmt an, dass er selber zu den nach seiner Schätzung 200 Millionen Geretteten gehören wird. Und er lässt sich offenbar nicht beirren von weit verbreitetem Spott, seine Hochrechnungen seien total unverständlich, unsinnig und überhaupt nicht biblisch begründet.

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2 Comments

  1. Trefflicher läßt es sich nicht dokumentieren, wohin der Glaubenswahn eines Religioten führen kann. Zum Glück müssen wir ja nur noch wenige Tage darauf warten, bis der Schwachsinn für jedermann offenbar wird.
    Graduell unterscheidet sich dieses extreme Religiotentum allerdings nur geringfügig von der Betrachtungsweise der restlichen gottgläubigen Welt. Deren nicht ganz so verschrobene Glaubenswelt ist von der Realität schließlich nicht viel weiter entfernt. Dass wir aber auch noch von religös vernebelten Politikern regiert werden, die ja mit Verrückten wie diesen Prediger seelenverwandt sind, ist nur schwer zu ertragen.

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