Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

B16-RatzeBene fordert weltweit staatlichen „transzendenten Humanismus“ = Gottesstaat
[…] „Die Jugend zu Gerechtigkeit und Frieden erziehen“: So lautet das Thema, das Papst Benedikt XVI. für den 45. Weltfriedenstag gewählt hat … Die Verantwortungsträger in Staat und Regierung seien dazu aufgerufen, dahin gehend zu wirken, dass Einrichtungen, Gesetze und Lebensumfelder von einem „transzendenten Humanismus“ durchdrungen seien, der den neuen Generationen Gelegenheiten zu einer vollen Verwirklichung sowie zu einer Arbeit für den Aufbau einer Zivilisation der brüderlichen Liebe biete, die gegenüber den tiefsten Erfordernissen der Wahrheit, Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit des Menschen konsequent sei. In diesem Zusammenhang sei die „prophetische Dimension des vom Heiligen Vater gewählten Themas“ zu sehen[…]

Zollitsch noch massiver in Wissenschafts-Einmischung
[…]Gerade weil viele Menschen heute keine religiöse Grundhaltung mehr besäßen, sei es notwendig, die Frage nach Gott in moderner Sprache und im Kontext der „Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen“ neu zu stellen, sagte Zollitsch am Donnerstagabend in Freiburg. Bei einem Empfang für die Professoren der Universität Freiburg bezeichnete er die Fragen, was der Mensch sei und was er hoffen könne, als entscheidenden Ausgangspunkt der Suche nach Gott. Zollitsch kritisierte zugleich „Strömungen einer oft aggressiven Religionskritik“. Er verwies auf den britischen Astrophysiker Stephen Hawking, der den Glauben an ein Leben nach dem Tod als Märchen bezeichnet hatte. Ein „günstiger Nährboden“ für solche Strömungen sei, dass die Naturwissenschaften an Bedeutung gewonnen hätten und die Geisteswissenschaften in den Hintergrund gedrängt worden seien[…]

Abartig, ausgerechnet der menschenverachtende Vatikan soll Menschenrechte in den USA verbessern können
[…]Kirche, Gesellschaft und Politik sollten sich zusammentun, um gemeinsam die heutigen Formen der Sklaverei zu bekämpfen. Das fordert der US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, Miguel Diaz, im Gespräch mit Radio Vatikan. Die US-Botschaft organisierte am Mittwoch eine Konferenz in Rom zum Thema „Nein zum Menschenhandel“. Experten, Politiker, Diplomaten und Kirchenvertreter sprachen darüber, wie man Brücken zwischen den Kulturen und Religionen bauen und Frieden aufbauen kann. Dies geschehe insbesondere durch den Respekt der Menschenrechte, so Botschafter Diaz, übrigens ein studierter Theologe … Die Religionsgemeinschaften könnten in der Tat viel für die Verbreitung der Menschenrechte unternehmen. Davon ist Erzbischof Antonio Maria Vegliò überzeugt. Er ist Präsident des päpstlichen Rates für die Migranten und Menschen unterwegs[…]

Bischof Fürst von Rottenburg ist noch falsch gepolt:
[…]Fürst mache sich Hoffnungen auf den derzeitigen innerkirchlichen Dialog. Dass in den katholischen Gemeinden der Wille zu Veränderungen und Reformen herrsche, leite er auch aus der geringen Zahl von streng traditionellen Katholiken in seiner Diözese ab. Der Anteil der Gläubigen, die eine Messe im außerordentlichen Ritus wünschten, sei sehr klein. „Ich fördere diese Bewegung nicht“, sagte Bischof Fürst nach Angabe der „Ludwigsburger Kreiszeitung“ wörtlich. Er schätze die Zahl dieser Menschen in seiner Diözese auf etwa 300 Personen, diese seien oft fundamentalistisch und der Dialog mit ihnen sei sehr schwierig[…]

Philippinen: Kirche droht Staatspräsident wegen ‚Reproductive Health‘ mit Exkommunikation und bricht Dialog ab
[…]Umstrittenes Gesetz sieht Sexualaufklärung an Schulen vor und soll Krankenhäusern und Gesundheitszentren erlauben, Verhütungsmittel zu verschreiben und kostenlos an Arme abzugeben. Die Bischofskonferenz der Philippinen hat endgültig den Dialog mit der Regierung von Staatspräsident Benigno Aquino über den kontroversen Gesetzentwurf über „reproduktive Gesundheit“ (Reproductive Health) beendet. Eine Fortführung mache keinen Sinn mehr, heißt es in einer am Donnerstag im Online-Nachrichtenportal der Bischofskonferenz veröffentlichten Stellungnahme. Die Entscheidung sei gefallen, nachdem Aquino erklärt habe, den Gesetzentwurf trotz einer möglichen Exkommunikation weiter zu unterstützen, so der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Juanito Figura.[…]

Trotz Kirchenaustritt weiter Kirchenmitglied: Partikulargesetz für Deutschland?
[…]Neue Entwicklungen rund um das deutsche Streitthema Kirchenaustritt? Laut einem Bericht der KNA soll es angeblich jetzt eine Einigung zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und der römischen Kurie geben, wie künftig mit Katholiken zu verfahren ist, die vor dem Standesamt ihren Austritt erklären, zugleich aber Mitglied der Kirche als Glaubensgemeinschaft bleiben wollen. Laut der Agentur, die sich dabei auf „Insiderkreise“ beruft, soll es ein kirchliches Partikulargesetz für Deutschland geben. Dies sei angeblich bereits fertig und mit Rom inhaltlich abgestimmt. Nach der Bekanntmachung dieses Gesetzes könnte es dann nicht mehr möglich sein, weltkirchliche Gesetzestext in dieser Sache über deutsches Partikularrecht zu stellen. Eine unabhängige Bestätigung für diesen KNA-Bericht gibt es allerdings derzeit nicht[…]

B16-RatzeBene trifft Merkel, Ort noch offen, da Bene beleidigt
[…]Ein Treffen im Kanzleramt habe der Vatikan abgelehnt, berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Dabei soll eine Rolle gespielt haben, dass Merkel 2009 während einer Pressekonferenz in der Regierungszentrale die Haltung des Papstes zum Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson gerügt und das Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer „eindeutigen“ Klarstellung aufgefordert hatte[…]

Katholischer US-Repräsentantenhaus-Kaplan ohne missionarischen Eifer, oh, oh 
[…]Der nächste Hauskaplan des US-Repräsentantenhauses wird ein Katholik sein. Pater Patrick Conroy SJ wird damit der zweite katholische Priester in der langen Reihe von 60 Geistlichen werden. Nach seiner eigenen Einschätzung fühle er sich dabei allerdings „nicht verantwortlich für das religiöse Leben der Menschen, die im Kapitol arbeiten, also, wie sie ihren Glauben in ihrer jeweiligen Konfession leben. Ein Kaplan ist eher ein Ratgeber[…]

Vatikan arbeitet an der Seligsprechung von Bischof Rudigier, es fehlt nur noch ein Wunder und nun sowas …
[…]Im Linzer Dom findet eine Ausstellung über den wichtigsten Bischof der Diözese Linz statt. Diese sorgt jetzt für Ärgernis bei Gläubigen, nicht nur wegen eines Hans-Küng-Zitats … Rudigiers Pastoralprogramm wird dabei als kurzsichtige Festigung nach Innen und Abgrenzung nach Außen beschrieben. Von einem Erstarken des „Papismus“ und eines politischen „Marianismus“ ist die Rede. Dieser werde laut der Ausstellung am stärksten in der Enzyklika von der Unbefleckten Empfängnis sichtbar. Wörtlich heißt es: „Die kurzfristige Strategie lautet nun: Festigung nach innen und Isolierung nach außen. Angesichts zunehmender religiöser Gleichgültigkeit, Kirchenfeindlichkeit und Glaubenslosigkeit kommt es zu einer Verstärkung des Papalismus, Dogmatismus und Marianismus, die sich gegenseitig stützen und fördern. Innerhalb der Kirche bietet die Kirche emotionale Geborgenheit und Entlastung durch Volksfrömmigkeit aller Art.“ Die Ausstellung schließt übrigens mit einem Zitat des von der als Theologieprofessor abgesetzten Hans Küng[…]

Muslime dürfen Putzen und Kochen und nur bei Verständigungsbedarf auch mehr
[…] Bei welchen Tätigkeiten ist Kirchenzugehörigkeit notwendig?
Koch fordert deshalb die Kirchenleitung auf zu klären, „bei welchen Tätigkeiten die Kirchenzugehörigkeit wichtig oder sogar unverzichtbar ist und wo nicht“. Bei Aufgaben, die mit Verkündigung und Glaubensvermittlung zu tun haben, müsse eine Kirchenmitgliedschaft „ohne Zweifel“ vorausgesetzt werden. Dies sei auch sachlich gut begründet: „Eine Kirche ist eine Glaubensgemeinschaft und muss erwarten dürfen, dass die in ihr und für sie Arbeitenden diesen Glauben teilen und nicht nichts oder etwas ganz anderes glauben. An diesem Punkt Toleranz zu erwarten, ist zu viel verlangt, weil Toleranz hier nichts anderes als ein Ausdruck von Beliebigkeit wäre.“ Beim Putzen und Kochen sollten jedoch Ausnahmen möglich sein. Auch in großen Betreuungseinrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern aus Migrantenfamilien könnte es von Vorteil sein, nicht nur eine Hauswirtschafterin, sondern auch eine Erzieherin zu haben, die aus einem anderen Kulturkreis kommt, die Muttersprache vieler dieser Kinder spricht und auch ihre religiösen Gebräuche kennt, so der Pfarrer[…]

Apple löst religiöse Gefühle aus 😀
[…]Für eine BBC-Doku haben Hirnforscher einen Apple-Fanatiker unter die Lupe genommen. Sie legten ihm Bilder von Apple-Gadgets wie dem iPhone, dem iPad oder dem iPod vor. Dabei fanden sie heraus, dass bei ihm die selben Bereiche im Gehirn aktiviert werden wie bei religiösen Menschen, die Heiligenbilder betrachten. Das Ergebnis der Untersuchung wird in der Doku von Bildern der Eröffnung des neuesten Apple-Stores in London untermalt. Kopfschüttelnd berichtet ein BBC-Rporter von Apple-Angestellten, die wie «in einer verrückten religiösen Ekstase herumspringen und in die Hände klatschen»[…]

B16-RatzeBene Gespräch mit ISS-Besatzung im All
[…]Papst Benedikt XVI. ist es gewohnt, seinen Blick gen Himmel zu richten – am Wochenende will er das für ein Gespräch mit der Besatzung der Internationalen Raumstation ISS tun. Die Videokonferenz soll am Samstag um 13.11 Uhr MESZ beginnen, wie die Europäische Raumfahrtbehörde ESA am Freitag in Paris mitteilte. Das Oberhaupt der katholischen Kirche nehme sich 20 Minuten für sein erstes Gespräch mit einer ISS-Besatzung Zeit[…]

Piusbrüder stark motiviert, dank sei B16-RatzeBene
[…]Die traditionalistische Piusbruderschaft eröffnet in Köln eine neue Kirche. Das Gotteshaus im Stadtteil Kalk wird am letzten Mai-Samstag durch den deutschen Distriktoberen Franz Schmidberger eingesegnet … Zu der neuen Kirche sagte der Distriktobere: „“Das ehemals heilige Köln hat eine Kirche für die ungebrochene 2.000-jährige Tradition mit dem wahren, heiligen Messopfer bitter notwendig, damit es wieder das heilige Köln werde.„[…]

Studie entlastet Homosexuelle bei Kindsmissbrauch und katholische Hardliner erkennen sie nicht an
[…]Eine von der amerikanischen Bischofskonferenz in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Kindesmissbrauch durch Priester nichts mit Homosexualität zu tun hat. Wissenschaftler des staatlichen John Jay College of Criminal Justice in New York haben am Mittwoch die Ergebnisse der zwei Millionen Dollar teuren Studie „The Causes and Context of Sexual Abuse of Minors by Catholic Priests in the United States“ vorgestellt. Darin heißt es, dass Homosexualität „kein Indikator für den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen“ sei … Konservative katholische Gruppen haben bereits erklärt, dass sie die Ergebnisse der Untersuchung nicht anerkennen werden. So argumentiert Bill Donohue von der Catholic League, dass die meisten Opfer Jungs seien – und sich nur Schwule an ihnen vergehen würden: „Weil 100 Prozent der Täter Männer sind, wird das Homosexualität genannt, nicht Pädophilie oder Heterosexualität“.[…]