Quarks & Co Quackery: Als Gott geboren wurde


In der letzten Ausgabe von "Quarks & Co" ging es um den Zusammenhang zwischen Naturwissenschaft und Religion Foto: WDR/Melanie Grande

„Woher kommen wir? Warum gibt es uns? Wie ist unsere Welt entstanden?“ Mit diesen Fragen eröffnete der ARD-Journalist Ranga Yogeshwar die aktuelle Folge „Als Gott geboren wurde“ der Reihe „Quarks & Co“ im WDR Fernsehen. Darin wurden die Zuschauer mit der Frage konfrontiert, was Religion und moderne Physik gemeinsam haben.

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In allen Kulturen spiele die Frage nach dem Ursprung  eine wichtige Rolle, so der Moderator. „Das Universum hatte einen Anfang. Darin sind sich alle Kulturen einig. So auch die Bibel: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Dennoch gebe es Forscher, die beweisen möchten, dass die Natur allein von der Wissenschaft beherrscht wird. So wolle beispielsweise der britische „Popstar unter den Physikern“, Stephen Hawking, das Universum ohne die Notwendigkeit eines Schöpfers erklären. Auch die sogenannte „M-Theorie“ (Multiversum-Konzept) versuche, „die Feinabstimmung der physikalischen Gesetzte“ ohne einen Erschaffer zu begründen.

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6 Comments

  1. …Auch die sogenannte „M-Theorie“ (Multiversum-Konzept) versuche, „die Feinabstimmung der physikalischen Gesetzte“ ohne einen Erschaffer zu begründen.

    Was die nur immer mit der ‚Feinabstimmung‘ haben? Mein Eindruck ist, dass jeder Theist, der mal das Wort ‚Physik‘ gehört hat, die ‚Feinabstimmung‘ mit überlegenem Gesichtsausdruck dem Atheisten als nicht zu widerlegenden Gottesbeweis präsentiert. Ist es denn so schwer einzusehen, dass die dabei Ursache und Wirkung verwechseln? Ohne Feinabstimmung gäb’s uns nicht, aber die Feinabstimmung gibt es nicht, damit es uns gibt. Diese Wahrnehmung ist Ausdruck eines anthropozentrischen Weltbildes, dass man eigentlich als Schulkind hinter sich gelassen haben sollte.

    Gruß

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  2. Die Erklärung des Anfangs aller Dinge mit „Gott hat die Welt geschaffen“ ist etwas für den Kindergarten auf dem geistigen Niveau von 3-jährigen.

    Wer hat dann aber Gott geschaffen, und wer den, der einst Gott geschaffen hat, und wer den usw., usw. Das Märchen erklärt gar nichts. Der Versuch der Religion dies aufzulösen resultiert in der „Allmächtigkeit“, einer sinnlosen Definition ähnlich wie Allwissend, Allgütig usw.

    Die Zeit wie wir sie kennen und täglich erfahren, die erst mit dem Urknall entstanden. Es gab keine Zeit und damit auch kein vorher, in dem ein paranoider Irrer alles erschaffen konnte.

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  3. Dr. Stadler schätzt viel zu niedrig – 2.800 Götter? Allein schon das Hindu-Pantheon umfasst mehre Millionen Götter, und wie viele Kami (was man durchaus mit „Götter“ übersetzen kann) es im Schintoismus gibt, wissen die allein die Götter 😉
    Einfach gesagt: es wird bei uns im „christlichen Abendland“ nicht nur regelmäßig „vergessen“, dass es nicht nur monotheistische Religionen mit bestimmtem Anfang des Universums gibt, sondern auch, dass der Begriff „Gott“ nicht klar über die Grenzen eines bestimmten Bekenntnisses hinweg definierbar ist.

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  4. Da jeder Gläubige davon überzeugt ist, dass sein Gott der Richtige ist, besteht für ihn kein Grund seine Ansicht zu hinterfragen oder Zweifel aufkommen zu lassen.

    Das ist ja genau der Zirkel, welcher Leute wie Lordjim in der Loop hält. Immer rund und rund und rund…..
    Es sind eigentlich bedauernswerte Kreaturen, da sie sich selbst nicht von dieser Krankheit befreien können. Da es aber meistens unangenehme Zeitgenossen sind, ist es mir auch egal. Wer soviel lügt wie diese Kuttentransen, hat einen schlechten Charakter und soll ruhig in seiner Angst weiterleben. 🙂

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  5. Alle Kulturen sind sich einig, dass das Universum einen Anfang hatte? Seit wann?!? Z. B. im Hinduismus wird doch die Vorstellung eine zyklischen Universums ohne Anfang und Ende vertreten, oder?

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  6. In der Wissenschaft gilt jede These, für die kein nachprüfbarer Beweis geliefert werden kann, als nicht bewiesen. So muß folgerichtig auch die Gottesthese als nicht erwiesen bewertet werden. Das sollten die Verfechter des Gottglaubens endlich zur Kenntnis nehmen.

    Prof. Dr. Beda Stadler, Leiter der Abt. Immunologie an der Uni Bern und prominenter Atheist, gab bei einem seiner Vorträge zu bedenken, dass weltweit rund 2.800 Götter angebetet werden.

    Angesichts dieser Sachlage müßten die unter sich völlig uneinigen, zerstittenen Religioten sich doch erst mal auf einen einzigen Gott einigen. Dass diese Einigung bisher ausgeblieben ist, hat die Menschheit mit einer ganzen Kette sinnloser und blutiger Kriege bezahlen müssen. Soviel zum Thema „Religion(en) als Friedensstifter“ !

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