B16-RatzeBene wird heulen, US-Katholiken sind ein Sündenpfuhl


Quelle: familysecuritymatters.org

Amerika, der „religiöse Supermarkt“
Viele Christen in Amerika wechseln mindestens ein Mal im Laufe ihres Lebens die Kirche und wissen dabei wenig über die Lehrinhalte ihres Glaubens – besonders Katholiken sind schlecht informiert. Darauf hat der Theologe Uwe Siemon-Netto in einem Beitrag in der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“ hingewiesen.

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„Das Problem vieler Amerikaner ist, dass sie zwar glauben, aber nicht wissen, was sie glauben“, zitiert Siemon-Netto den lutherischen Superintendenten Daniel Harmelink aus Kalifornien. Amerikaner neigten dazu, sich ihre eigene Religion wie in einem Supermarkt zusammenzustellen und dabei von Kirche zu Kirche zu wechseln – 44 Prozent aller US-Christen machten dies mindestens einmal im Leben.

Dabei schrumpften besonders die eher liberalen protestantischen Traditionskirchen („Mainline-Kirchen“), während ein „ungestümes Wachstum evangelikaler und charismatischer Großgemeinden“ (so genannter „Megachurches“) zu beobachten ist. Insgesamt, schreibt Siemon-Netto, gehören rund 100 Millionen Amerikaner der evangelikalen Bewegung an und stellen ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

Auch die katholische Kirche in den USA wächst – vor allem dank der zahlreichen Einwanderer aus Lateinamerika. Der Religionswissenschaftler Gerald R. McDermott vom „Roanoke College“ in Virginia bemerkt dazu: „Die katholische Kirche leidet in den USA unter ihrem eigenen Erfolg“. Der Grund: Sie habe nicht genügend Priester, um die steigende Zahl von Anhängern zu betreuen. Der katholische Bischof von Dallas, Kevin Farrell, spricht von „Kulturkatholiken“, die sich aufgrund ihrer Familientradition für katholisch halten, aber wenig über die Dogmen der Kirche wissen.

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1 Comment

  1. Wer katholisch werden will, braucht keine aufwendige Umschulung. Es genügt, wenn der betreffende Mensch das Denken einstellt.

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