Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

Ja wo leben wir denn? ach ja klar, im Gottesstaat, der sich vor absolutistischen Diktatoren verbeugt
[…]Der frühere bayerische Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) hat Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert, Benedikt XVI. bei seinem Deutschland-Besuch im September respektvoll zu behandeln. Goppel, Vorsitzender des Gesprächskreises christlich-sozialer Katholiken, nahm Anstoß an dem protokollarischen Gerangel darüber, wo sich der Papst und Merkel zum Auftakt der Visite des Pontifex in Berlin treffen. Goppel sagte, der Papst als Oberhaupt der Weltkirche verdiene Entgegenkommen und keine Zurücksetzung. Er fügte hinzu: „In den Statuten der Kirche steht nirgends, dass man sich von der Politik alles gefallen lassen muss.“ Der Trierer Dominikaner-Pater Wolfgang Ockenfels empfahl dem Papst, die Begegnung mit Merkel so knapp wie irgend möglich zu halten, weil diese „ohnehin mit dem Treffen nur Wahlkampfzwecke“ verbinde.[…]

Und wieder dieser unsägliche B16-RatzeBene Missions-Martyriums-Dreck
[…]Evangelisieren ist eine “immense Mission”, besonders in dieser Zeit, in der “sich ein Humanismus ausbreitet, der Gott ausschließt”. Evangelisieren heißt “die neuen Probleme beleuchten, die durch das Licht des Evangeliums sichtbar werden”. Evangelisieren bedeutet ein “kritisches Urteil über die globalen Transformationen die, die die Kultur der Menschheit substantiell verändern”. Evangelisieren ist auch die “Bereitschaft, das eigene Leben für Christus und für die Liebe zu den Menschen hinzugeben”. “Die Verfolgung ist auch Beweis für die Authentizität unserer apostolischen Mission.” “Die Verkündigung des Evangeliums ist ein unschätzbarer Dienst den die Kirche der ganzen Menschheit leistet, die in der Geschichte unterwegs ist.”, so Papst Benedikt XVI. “Ihr, die Ihr aus den Diözesen der ganzen Welt kommt, seid ein eloquentes und lebendiges Zeichen der Katholizität der Kirche, die sich im universalen Atem der apostolischen Mission ‘bis an die Enden der Erde’ konkretisiert, damit kein Volk und keine Gegend des Lichts und der Gnade Christi beraubt wird. Das ist der Sinn, die Mission und Hoffnung der Kirche.”[…]

Der Countdown läuft, heute 18.00 Uhr Weltuntergang 😀
[…]Sie wissen jetzt schon, dass Sie nicht gerettet werden, möchten aber trotzdem überleben? Auch dafür gibt es eine Lösung – nur könnte es schon zu spät sein. Bunker sollen vor der Apokalypse retten. Ein halbes Jahr dauert der Weltuntergang, das benötigt eigentlich eine gewisse Vorbereitungszeit. Vor einigen Jahren hat der Amerikaner Robert Vicino deshalb schon angefangen, seinen Luxus-Bunker zu bauen. Ein Tennisplatz, eine Notfall-Ambulanz, selbst ein Gefängnis gibt es. Denn Robert Vicino bietet seinen Mitmenschen einen Platz in dem Bunker, der mitten in der amerikanischen Wüste liegt. Wer Ärger macht, kommt hinter Gitter. Apokalypse hin, Apokalypse her[…]

Studie der Kansas University: Atheisten haben beim Sex weniger Schuldgefühle
[…]Laut dem Ergebnis beeinflusst die Religion das sexuelle Erleben entscheidend. So könnten Nicht-Gläubige ihre sexuellen Fantasien leichter ausleben und seien dementsprechend zufriedener mit ihrem Intimleben. Hingegen könnten laut den Forschern religiöse Menschen Sex weniger genießen. Dabei würden vor allem in konservativen Glaubensrichtungen, wie bei den Mormonen und den Zeugen Jehovas, Schuldgefühle eine zentrale Rolle spielen. “Das hält diese Menschen jedoch nicht vom Sex ab, es macht ihnen nur ein schlechtes Gewissen”, so die Leiterin der Studie[…]

Nun steht der BDJK auf der Abschussliste
[…]Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat sich am Freitag am Abend von der umstrittenen BDKJ-Thesenanschlag-Aktion von Dirk Tänzler distanziert. Der 42-jährige BDJK-Chef Dirk Tänzler hatte am Freitag am Nachmittag seine antirömischen Vorschläge zu „Reformen in der Kirche“ präsentiert. DBK-Sprecher stellte am Freitag gegenüber Kath.Net klar, dass dieser Thesenanschlag „alles andere als ein Dialog“ sei. „Immer neue Forderungen in Maßnahmenkatalogen helfen uns in der gegenwärtigen Lage der Kirche nicht weiter. Bestimmte Inhalte dieses Thesenanschlags sind mit der Lehre der Kirche unvereinbar. Die Aktion des BDKJ ist weder hilfreich noch zielführend.“, betont Kopp. Auf die Frage, wer denn den BDKJ finanziert, konnte Kopp keine Antwort geben. „Für die Zuwendungen an den BDKJ durch die Bistümer müssten Sie sich bitte an die 27 deutschen Diözesen wenden.“[…]
Dazu ein Finanzierungsbeispiel der Diözese Mainz, einfach lächerlich

Bremer Abgeordneter Kuhn spricht Tacheles
[…]Scharfe Kritik am Konzept einer jüdisch-christlichen Leitkultur in Deutschland hat der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Hermann Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) geübt. Diese Vorstellung der CDU sei „ein Phantom, das dem Geist unserer Verfassung widerspricht“ … Das Grundgesetz kenne keine Rangfolge von Religionen oder Nicht-Religion und setze keine Kultur vor eine andere. „Grundfalsch“ sei deshalb die Behauptung der CDU, dass „Multikulti“ gescheitert sei. Das Grundgesetz mache es zur Pflicht, viele Kulturen als gleichberechtigt zu respektieren … Kuhn kritisierte auch die weitere SPD-Mitgliedschaft des früheren Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin (Berlin). In seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ verbreite er „vergiftende und herabwürdigende Lehren“. Damit könne die „große, alte sozialdemokratische Partei“ auf Dauer nicht leben. Sarrazin sei nicht völlig isoliert in der SPD, wie der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen gesagt habe[…]

Lady Gaga wandelt auf religiotischen Pfaden
[…]Lady Gaga, US-amerikanische Sängerin und Komponistin, nimmt sich jeden Tag Zeit für ein Gebet. Das sagte die 25-Jährige im Interview mit dem Magazin des „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Ich bete wirklich ständig.“ Innere Zwiesprache halte sie dabei mit ihrem verstorbenen Opa oder der toten Schwester ihres Vaters. „Und ich bete auch zu meinen Fans.“ Auch auf ihren Konzerten ginge es häufig um Gott. Fans riefen ihr Dinge zu wie: „Mutter Monster, ich bete jeden Tag, dass es meiner Familie gut geht.“ Für sich selbst wünscht sich die Künstlerin, dass die Menschen in hundert Jahren noch wissen, wer Lady Gaga ist. „Ich beschäftige mich nicht so sehr damit, ob ich im Jahr 2011 relevant bin. Viel wichtiger ist mir, dass ich in hundert Jahren relevant bin. Ich will ein großes Erbe hinterlassen[…]

Sexueller Missbrauch auch bei Evangelikalen ein Thema
[…]Angesichts der Diskussion über sexuellem Missbrauch vor allem in der katholischen Kirche darf nicht übersehen werden, dass dies auch in evangelikalen Kreisen erschreckend häufig vorkommt. Darauf hat der dem Pietismus nahestehende Superintendent des Kirchenkreises Herne, Pfarrer Reiner Rimkus, gegenüber idea hingewiesen. „Oft hat Missbrauch etwas mit Machtverhältnissen zu tun; deshalb kann ein sehr traditionelles christliches Elternhaus mit einem übermächtigen Vater und einer schwachen Mutter zu einem Risikofaktor werden“, sagte Rimkus gegenüber idea. Die Gefahr wachse, wenn Gewaltanwendung und körperliche Strafen als Erziehungsmittel verstanden würden und die Leitungen von Gemeinden oder Gemeinschaften den Missbrauch deckten, um nicht in ein schlechtes Licht zu geraten[…]

Anti-Homo-Gesetz in Uganda hat sich doch noch nicht erledigt
[…]Das Parlament von Uganda hat gestern aber beschlossen, drei Gesetze in die aktuelle Periode zu überführen. Das berichtet die BBC. Eines der Gesetze ist das umstrittene „Anti-Homosexualitäts-Gesetz“ des Abgeordneten David Bahati, der sowohl dem alten, als auch dem neuen Parlament angehört. Das erste Mal hat er das Gesetz im Oktober 2009 eingebracht. Homosexualität ist in Uganda bereits jetzt strafbar. Der Entwurf sieht eine Verschärfung der Strafen vor, unter bestimmten Voraussetzungen droht für schwulen Sex sogar die Todesstrafe. Hinter dem Entwurf stehen unter anderem auch evangelikale Christen aus den USA, die sich so Einfluss in dem afrikanischen Land sichern wollen.Der Gesetzesentwurf sorgte international für heftige Proteste. Westliche Staaten drohten, ihre Entwicklungshilfe für Uganda einzufrieren, wenn das Gesetz beschlossen werden würde. Auch US-Präsident Barack Obama hat gegen den Entwurf Stellung bezogen.[…]

Schon wieder ein Vatikan-Wunder-Heilig-Mumpitz
[…]Der Prozess für eine Heiligsprechung der Ordensfrau Eufrasia aus dem indischen Kerala kann losgehen. Die zuständigen Stellen im Vatikan haben die indische Kirche aufgefordert, die offizielle Biographie der Seligen auszuarbeiten. Im Zuge der Vorbereitungen ist der Nuntius in Indien, Salvatore Pennacchio, in den Geburtsort Eufrasias nach Ollur in der Region Thrissur gereist. Letztes Jahr hatte der örtliche Bischof dem Papst Dokumente vorgelegt, denenzufolge die Ordensschwester einen sechs Jahre alten Jungen von einem Geschwür geheilt hat[…]

Wowereit träumt wohl …
[…]Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erhofft sich anlässlich des Papstbesuchs im September eine Debatte über Gesellschaftsbilder und Moralvorstellungen der katholischen Kirche. „Wichtig wäre, dass die Katholiken selbst weltweit mit bestimmten antiquierten Vorstellungen aufräumen – beispielsweise mit dem Verbot der Empfängnisverhütung“, so der Politiker. Wowereit sagte, er wünsche auch eine andere Einstellung der katholischen Kirche zur Homosexualität[…]

Die Fundi Intoleranz in voller Aktion
[…](London) Katholische Kirche, christliche Gruppen und Lebensschutzorganisationen machen mobil gegen Fernsehwerbespots, in denen Werbung für die Ermordung ungeborener Kinder gemacht werden soll. Die umstrittene Organisation Marie Stopes, die Teil der internationalen Abtreibungslobby ist, will in Großbritannien in den nächsten Wochen mit Fernsehwerbespots eine neue Abtreibungskampagne starten … Marie Stopes betrachtet nach eigenen Angaben die Ermordung ungeborener Kinder als “Grundrecht”. Die Organisation betreibt in Großbritannien mehrere Abtreibungskliniken[…]

Pius-Brüder: Zollitsch widerspricht B16-RatzeBene, ob das gut geht …
[…](Köln) In einem Interview mit der Kölnischen Rundschau (Donnerstagausgabe) sagte er, von den Piusbrüdern kämen derzeit “sehr harte Äußerungen, die nichts mehr von der Vorgehensweise erkennen lassen, die in der Kirche üblich ist, und ich frage mich, ob dahinter nicht längst steht, daß das Schisma gegenwärtig unüberwindbar ist und der Weg der Piusbrüder außerhalb der Kirche liegt”. Wenn die Pius-Bischöfe neue Priester weihen würden, wäre das ein Verstoß gegen das Kirchenrecht, meinte der Freiburger Erzbischof. Unter Umständen müsse man über eine neue Exkommunikation nachdenken. Zollitsch griff in dem Interview außerdem den deutschen Kurienkardinals Paul-Josef Cordes an, dieser warf Kardinal Karl Lehmann vor, er sei in der Affäre um die Priesterbruderschaft St. Pius X. öffentlich nicht genug für den Papst eingetreten.[…]

53. Internationale Soldatenwallfahrt in Lourdes
[…]Die Soldatenwallfahrt sei als Zeichen der Versöhnung entstanden, das schließe auch „den Aspekt der Völkerverständigung“ ein, erklärte der österreichische Militärbischofsvikar Msgr. Werner Freistetter. Die Teilnehmer reisten auch von weit außerhalb der europäischen Grenzen an, z. B. aus Afrika, aus asiatischen Ländern, Südamerika oder auch Kanada. Es handle sich um die größte internationale Zusammenkunft von Soldaten, betonte Freistetter im „Kathpress“-Gespräch. Gerade für junge Teilnehmer, die der Kirche mitunter fern stehen, sei die Soldatenwallfahrt eine gute Möglichkeit, „Kirche auf eine andere Weise zu erleben, als man es vielleicht gewohnt ist“[…]

1 Comment

  1. Ja wo leben wir denn?
    „In den Statuten der Kirche steht nirgends, dass man sich von der Politik alles gefallen lassen muss.“

    aber umgekehrt schon oder wie? und der unmündige und dumme bürger muss sich sowieso von den geistlichen alles bieten lassen…
    es ist traurig lesen zu müssen, dass demokratische gewählte volksvertreter ihre ämter so deutlich für religiöse propaganda und absolutistische staatssysteme einsetzen

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