Heftige Kritik am Kairos-Dokument(Arbeitshilfe)


Der Beauftragte der württembergischen Landeskirche für das Gespräch zwischen Christen und Juden, Pfarrer Michael Volkmann

Heftige Kritik an der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg übt der Beauftragte der württembergischen Landeskirche für das Gespräch zwischen Christen und Juden, Pfarrer Michael Volkmann (Bad Boll).

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In der „Arbeitshilfe zum Kairos-Dokument der Christinnen und Christen in Palästina“ werde „das gesamte jüdische Volk mit den Nazis und ihren Helfern verglichen und beschuldigt, den Palästinensern ,Ähnliches’ wie die Schoa zuzufügen“, so Volkmann im Blick auf das von der ACK veröffentlichte Fazit eines Besuch in der Jerusalemer Schoa-Gedenkstätte Yad Vashem. Da heißt es: „Wie kann ein Volk, das so Grausames erlebt hat, einem anderen Volk Ähnliches zufügen?“ Die Broschüre wurde in allen 21 Mitgliedskirchen der ACK verteilt. Dazu fragt Volkmann: „Ist die baden-württembergische ACK tatsächlich einmütig der Meinung, das jüdische Volk füge den Palästinensern ,Ähnliches’ zu wie das Schächtverbot, den Entzug von Radios und Haustieren, den ,Gelben Stern’? ,Ähnliches’ wie die Novemberpogrome, die Deportationen, die Wannseekonferenz und den ihr folgenden Jahre langen Ausrottungskrieg?

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