Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

Leitspruch: „Wer dem Klerus hinterherläuft, hat nur Ärsche im Blickfeld“ (subkuttan)

Wie doof ist das denn???
[…]Natürliche Empfängnisregelung senkt das Risiko der Ehescheidung! Bischof Andreas Laun gibt zusammen mit Maria Eisl ein Buch zur natürlichen Empfängnisregelung heraus … Dass es so ist, beweist die „Rhomberg-Studie“. Das Arztehepaar Walter und Michaela Rhomberg untersuchte in einer internationalen Studie Fragen in diesem Zusammenhang und stellt hier die Ergebnisse vor … Die Dynamik der Liebe Neue Gesichtspunkte zur Natürlichen Empfängnisregelung nach Rötzer[…]

Anglikaner: Homo-Hetze, das verbindende Element der Religioten
[…]Die anglikanische Kirche von England will offenbar die Ernennung homosexueller Bischöfe durch hohe Anforderungen an die Kandidaten verhindern. Nach Angaben der Wochenzeitung „Church Times“ (Freitag) stellten die Bischöfe auf einem geheimen Treffen am Mittwoch eine Liste von Voraussetzungen für das Bischofsamt auf, die eine Berufung Homosexueller in das Leitungsamt so gut wie unmöglich machen soll. Die Bischöfe reagierte damit laut der Zeitung auf eine im vergangenen Jahr eingeführte Gleichberechtigungsrichtlinie der britischen Regierung, die eine Diskriminierung auf Grund sexueller Orientierung verbietet. An diese Richtlinie ist auch das Gremium gebunden, das die Bischöfe der Kirche von England nominiert. Demnach müsste ein homosexueller Kandidat entweder lebenslang keusch gelebt oder seinem früheren Lebensstil abgeschworen haben, so die „Church Times“. Eine stabile Partnerschaft genüge bei Homosexuellen nicht als Zulassungsvoraussetzung[…]

Fusion von Diakonie und Caritas???
[…]Eine Zusammenlegung der evangelischen und katholischen Spitzenorganisationen befürwortete der Vorsitzende des Vorstands des Verbands der diakonischen Dienstgeber Deutschland (VdDD)                                     Prof. Markus Rückert (München). Für ein gemeinsames christliches Sozialwerk spreche, dass Diakonie und Caritas unter denselben Rahmenbedingungen arbeiteten; sie ließen sich aber zu oft auseinanderdividieren, etwa wenn es um die öffentliche Finanzierung von Betreuung und Pflege gehe. Der Vorsitzende des Diakonischen Rates, der württembergische Landesbischof Frank Otfried July (Stuttgart), widersprach. Er halte es für einen verhängnisvollen Weg, Sozialwerke von der verfassten Kirche zu trennen. Sie verlören dadurch ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal[…]

Verfassungsschutz: Radikalisierung im Netz
[…]Der Verfassungsschutz beobachte seit einiger Zeit verstärkt soziale Netzwerke wie Facebook und suche nach Indikatoren, die auf die Radikalisierung einzelner Nutzer schließen lassen. Die Teilnehmer von Islamisten-Foren fühlten sich über das Netz schnell als Teil einer globalen Bewegung. Als besonders gefährlich würden derzeit die Salafisten eingeschätzt, die in Deutschland auf 2.500 Anhänger und etwa 200 Hauptakteure zählen könnten. Der Verfassungsschutz verwende bereits mehr als die Hälfte seiner Ressourcen auf die Beobachtung der Islamisten, deren Drohpotenzial auf Jahre anhalten werde. Bei rechts- und linksextremen Gruppierungen beobachtet der Verfassungsschutz neben einer steigenden Gewaltbereitschaft eine zunehmende Entideologisierung. Die Täter seien oft nur noch durch eine allgemeine Haltung gegen den Staat verbunden, jeder gesellschaftliche Gegenentwurf fehle.[…]

„Wir sind“Kirche“ wirbt auf Dresdner Kirchentag für Ökumene, B16-RatzeBene wird toben
[…]Statt Abgrenzung der einzelnen Kirchen sei die Profilierung des Christentums als Ganzes in der heutigen Zeit gefragt, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung. In ihrem Appell erinnert die Reformbewegung an das 1. Ökumenische Pfingsttreffen vor 40 Jahren in Augsburg. Zu den wichtigsten Anliegen der ökumenischen Versammlung habe die gegenseitige Gastfreundschaft beim Abendmahl gehört. Seit diesem Pfingsttreffen vom 3. bis 5. Juni 1971 gebe es im Kirchenvolk ein «spürbar tiefes Verlangen auch nach Mahlgemeinschaft unter allen Christinnen und Christen». Als Symbol dafür werden laut «Wir sind Kirche» beim Dresdner Kirchentag orange Bänder mit dem Aufdruck «Gemeinsame Mahlfeier» verteilt[…]

Nürnberg: Podiumsdiskussion zum Thema „Religion als Leitkultur“
[…]Nicht wenigen jüdischen Zuhörern im Publikum stieß die Formulierung „christlich-jüdische Leitkultur“ sauer auf, schließlich sei die gemeinsame Geschichte „mit Blut und Tränen geschrieben“. Man wolle sich nicht vereinnahmen lassen, um gegen die muslimische Kultur zu Felde zu ziehen. Rainer Gemählich äußerte zustimmend die Vermutung, dass die relativ neue Formulierung „christlich-jüdisch“ nur geprägt worden sei, um sich nicht den Vorwurf des Antijudaismus auszusetzen. Ein älterer Muslim bemerkte darauf nur: „Islam und Judentum sind miteinander viel enger verwandt als Judentum und Christentum. Wenn also von einer jüdisch-christlichen Leitkultur die Rede ist, sitzen wir automatisch mit drin.“[…]

Igitt, Straßenmission in ganz Deutschland
[…]Im Rahmen der Vorbereitung auf den Weltjugendtag, der im nächsten August in Madrid stattfinden wird, werden Kiko Argüello und Carmen Hernandez, die Initiatoren des Neokatechumenalen Weges, sowie Pater Mario Pezzi mit 40000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Europa zusammenkommen. Das Treffen wird am 29. Mai 2011, um 15 Uhr in der Esprit-Arena in Düsseldorf unter dem Vorsitz von Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, stattfinden. Auf dem Weg nach Düsseldorf werden diese jungen Menschen „Straßenmissionen“ in ganz Deutschland durchführen, indem sie Jesus Christus ausgehend von ihrer Erfahrung verkündigen und die Jugendlichen zur Teilnahme am Weltjugendtag mit dem Heiligen Vater Benedikt XVI. in Madrid einladen werden. Während dieses Treffens, vor dem Aufruf zur Befolgung einer geistlichen Berufung, wird das von Kiko Argüello komponierte Symphoniewerk „Das Leiden der Unschuldigen“ aufgeführt[…]