Kirchentag: Politische Eitelkeiten


Quelle: pro Medienmagazin

Politprominenz jeglicher Couleur wird sich wieder beim Deutschen Evangelischen Kirchentag ein Stelldichein geben – von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis zu Gregor Gysi von der Linkspartei. Doch Politik ist nicht alles beim Protestantentreffen, zu dem vom 1. bis 5. Juni in Dresden rund 110.000 Dauerteilnehmer erwartet werden. Welchen Platz hat der Glaube? Verantwortliche des Kirchentags, der sächsischen Kirchenleitung und aus der evangelikalen Bewegung erwarten, dass in einer weitgehend kirchenfernen Umgebung die Bedeutung des christlichen Glaubens herausgestellt wird.

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Als Kirchentagspräsidentin amtiert eine Spitzenpolitikerin der Grünen: Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Sie rechnet damit, dass die Veranstaltung gerade bei solchen Menschen Neugierde weckt, die mit dem Glauben bislang nichts zu tun haben. Eine „Missionierung“ lehnt sie jedoch ab. Es würden keine Passanten angesprochen, um im Stil von Zeitungswerbern auf einen Kirchenbeitritt zu drängen, sagte sie der „Sächsischen Zeitung“. Ihrer Ansicht nach wird sich die Leidenschaft der Christen für ihren Glauben auf die Bevölkerung übertragen. Göring-Eckardt steht auch als Präses der EKD-Synode vor.

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1 Comment

  1. Sie alle (die christlichen Politiker) sind sich einig im Geiste. Aber der Geist, der sie eint und beseelt ist von Übel !

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