Raus aus jeglicher Institution der Caritas, aber schnell!


Quelle: hiram7.files.wordpress.com

‚Caritas’ ist mehr als Philanthropie
Benedikt XVI. mahnt die ‚Caritas Internationalis‘ zur vollen Harmonie mit dem Heiligen Stuhl und warnt vor schädlichen Ideologien.

Von Armin SchwibachKath.net

Rom (kath.net/as) Pflicht der „Caritas Internationalis“ ist es, ein starkes Band mit dem Lehramt der Kirche zu bewahren. Mit dieser Mahnung wandte sich Papst Benedikt XVI. am heutigen Freitag an die Teilnehmer der Vollersammlung der „Caritas Internationalis“ anlässlich des 60. Jahrestages ihres Bestehens. Der Papst forderte die Laiengläubigen dann auf, die „nicht verhandelbaren Werte“ zu fördern.

Die Identität und Kraft der „Caritas Internationalis“ bestehe im Aufruf zur Nächstenliebe und in ihrer Verbindung mit der Kirche, so Benedikt XVI., der den Beitrag betonte, den die Einrichtung zu einer gesunden anthropologischen Sicht leiste, die sich an der katholischen Lehre nähre und im Einsatz für die Verteidigung der Würde eines jeden menschlichen Lebens befinde.

Ohne ein transzendentes Fundament und ohne einen Bezug zum Schöpfergott bestehe die Gefahr, schädlichen Ideologien zu verfallen. Der „Caritas Internationalis“ komme die Rolle zu, die Gemeinschaft zwischen der universalen Kirche und den Ortskirchen wie auch die Gemeinschaft unter den Gläubigen bei der Ausübung der Nächstenliebe zu begünstigen. Gleichzeitig sei sie dazu berufen, ihren Beitrag zu leisten, um auf internationaler Ebene die Botschaft der Kirche in das politische und soziale Leben hineinzutragen. In der Sphäre der Politik hätten die Laiengläubigen eine breite Aktionsfreiheit.

Keiner dürfe in Bereichen, die frei diskutiert werden könnten, den Anspruch erheben, „offiziell“ im Namen aller Laien oder aller Katholiken zu sprechen. Andererseits sei jeder Katholik und jeder Mensch dazu aufgerufen, mit gereinigtem Gewissen und großzügigen Herzens für die Förderung der „nicht verhandelbaren Werte“ zu wirken. Aus diesem Grund sei die „Caritas Internationalis“ aufgerufen, für die Bekehrung der Herzen zur Öffnung für alle zu arbeiten, damit ein jeder in Achtung der eigenen Freiheit und in der vollen Übernahme der persönlichen Verantwortung immer und überall zugunsten des Gemeinwohls arbeiten könne.

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Aufgabe des Heiligen Stuhls sei es, jede ihrer Aktivitäten zu verfolgen und darüber zu wachen, dass sowohl ihr humanitäres und karitatives Wirken als auch die Inhalte der verbreiteten Dokumente in voller Harmonie mit dem Heiligen Stuhl und dem Lehramt der Kirche stünden.

Update:

[…]Generaldirektorin nicht bestätigt – Homophiler Dominikaner ausgeladen

Bereits im Vorfeld der Tagung hatte der Heilige Stuhl den ehemaligen Ordensoberen der Dominikaner, Pater Timothy Radcliffe von der Teilnahme ausgeladen. Der „sehr liberale Prälat“ (LifeSiteNews) forderte, die Kirche solle statt homosexuelle Männer von der Priesterweihe auszuschließen, „homophobe“ Kandidaten von der Zulassung zur Weihe ausschließen. Gegenüber der Londoner „Times“ erklärte der Dominikaner, wie er die sogenannte Antidiskriminierungslogik des relativistischen Zeitgeistes in die Kirche tragen wolle: Sollte es zu einem solchen Weiheverbot für Homosexuelle kommen, wäre dies „für die meisten Katholiken zumindest im Westen unannehmbar“. Jedes tief verwurzelte Vorurteil wie Homophobie und Frauenfeindlichkeit müsse ein Ausschließungsgrund von der Weihe sein, nicht aber eine sexuelle Orientierung.

Die Ausladung gab Gerüchten neue Nahrung, daß der Heilige Stuhl die Caritas weltweit reformieren wolle, um ihr wieder ein eindeutiges katholisches Profil zu geben. In den vergangenen Jahren häuften sich Beanstandungen, daß einzelne nationale Caritaszweige „alles mögliche veranstalten, sagen und fördern würden, was kaum entfernt etwas mit dem katholischen Glauben zu tun hat oder zum Teil sogar in offenem Widerspruch dazu steht“, wie der Vatikanist Andrea Tornielli eine ungenannte vatikanische Quelle zitierte.

Unverwechselbares katholisches Profil der Caritas schärfen

Die Nicht-Bestätigung von Lesley-Anne Knight als Caritas-Generaldirektorin steht in direktem Zusammenhang mit diesen Erneuerungsplänen des Heiligen Stuhls. Sie erfolgte nicht ohne Proteste verschiedener Caritaszweige gegen das vatikanische Vorgehen. Mit der Ansprache Papst Benedikts XVI. an die 300 Delegierten der Caritas Internationalis erhielten die Reformpläne des Heiligen Stuhls nun eine programmatische Grundlage. Die Caritas in all ihren Zweigen und Teilorganisationen müsse ein unverwechselbares katholisches Profil haben und sich in ihrer Arbeit in „vollkommenem Einklang“ mit dem kirchlichen Lehramt befinden.[…]

4 Comments

  1. @sospetto
    Wenn das so ist, kann man ja sparen und die beiden zukünftigen Wallfartsorte zusammenlegen: hier der Diktator im braunen Gewand, da der Diktator im weißen. Die beiden dürfen dann zusammen schunkeln!

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  2. @Wolfgang Borsche:
    Die Geburtsorte dieser beiden zweifelhaften Persönlichkeiten liegt Luftlinie nur ca. 15 km auseinander. Was soll man jetzt daraus schließen? Ich will den Leuten in Niederbayern ja nicht zu nahe treten, aber zum Nachdenken regt es mich schon an.
    Beide sind Diktatoren und Antisemiten die mir nicht nur deswegen Übelkeit bereiten.

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  3. Diese päpstlichen Verlautbarungen zeigen erneut, daß es Ratzinger nicht um Caritas geht, sondern um die Vormachtstellung der katholischen Kirche und um seine diktatorische Allmacht!
    Dieser Papst aus Deutschland ist genauso gefährlich wie ein gewisser Österreicher, der beschloß Politiker zu werden!
    Seine eigene entsetzliche Gottesangst treibt ihn dazu, alle anderen Menschen damit zubeglücken/zu unterdrücken.
    Was bei Hitler die Juden waren, sind bei ihm die Homosexuellen.
    Was in der Nazizeit der Stürmer, das sind kreuz.net und kath.net.
    Die vergleiche können fortgesetzt werden in extenso!

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  4. »…die „nicht verhandelbaren Werte“ zu fördern.«

    Z.b. die MenschenRECHTE (nicht die xliche MenschenBÜRDE).

    ».. damit ein jeder in Achtung der eigenen Freiheit und in der vollen Übernahme der persönlichen Verantwortung immer und überall zugunsten des Gemeinwohls arbeiten könne.«

    Wer hat den da den Text der Humanisten geklaut? Plagiatus causa!

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