Von einem despotischen Möchtegern-Freigeist


Beklagter - Professor Dr. Theodor Ebert, erster Vorsitzender des bfg Quelle: nrhz

Im Erlangener Amtsgericht fand am Montag(23.05.2011) erneut eine Gerichtsverhandlung zum Thema „Meinungsfreiheit“ statt. Der Klägerantrag von Bertram Margraf hat das Ziel, nicht aus dem Bund für Geistesfreiheit (bfg) ausgeschlossen zu werden. Die Aufgabe des zuständigen Richters Moser war, zu entscheiden, ob dieser Ausschluss aus dem Verein gerechtfertigt sei. Anlass zum Ausschluss vom bfg war eine Rund-E-Mail vom 16. August 2010, in der Margraf sich solidarisch mit Frau Dr. Sabine Schiffer, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen, erklärte. Margraf signalisierte in der E-Mail, dass es für den bfg an der Zeit wäre, sich bei Frau Schiffer zu entschuldigen.

Eine geistlose Provinzposse.

Von Franziska SchneiderNeue Rheinische Zeitung

2 Comments

  1. Liebe Brights,
    es ist schon etwas traurig zu sehen, dass Frau Dr. Schiffer nun auch bei Euch mit Ihren haltlosen Anwürfen unterkommen kann. Frau Dr. Schiffer hat in demselben Internet-Organ, in dem sie nun über den BfG Erlangen herzieht, auch die Meinung vertreten (am 15. 9.2010), Kurt Westergaard, der Zeichner der Mohammed-Karikaturen, hätte auch im Stürmer eines Julius Streicher Karriere gemacht.
    Dem Ausschluss von Herrn Margraf aus unserer Vereinigung, der auf der letzten Mitgliederversammlung ohne eine Gegenstimme und bei einer Enthaltung beschlossen wurde, ging eine längere Kontroverse voraus, in der Herr Margraf auch mit beleidigenden Äußerungen gegen unsere Schatzmeisterin und andere Vorstandmitglieder auffiel. In der angeblichen SolidarisierungsMail mit Frau Dr. Schiffer wurde von Margraf wahrheitswidrig unterstellt, wir hätten uns für eine strafrechtliche Verurteilung von Frau Dr. Schiffer ausgesprochen. Diese Mail wurde über einen Email-Verteiler weit verbreitet, ohne dass Herr Margraf zuvor in unseren Gremien ein Revision des von ihm kriitisierten Beschlusses versucht hätte.
    Wir haben an der Äußerung von Frau Dr. Schiffer, der Polizist, der in Dresden den Fehlschuss auf den Ehemann der ermordeten Frau El-Sherbini sei sicherlich aus rassistischen Motiven erfolgt, eine politische Kritik geübt: mit derartigen haltlosen Spekulationen wurde ganz unnötig Öl in eine emotional aufgeheizte Debatte gegossen. Wir haben weiterhin kritisiert, dass Frau Dr. Schiffer ihre Äußerung in einem Inteview mit dem iranischen Rundfunk getan hat.
    Aus diesen Gründen haben wir uns nicht in der Lage gesehen, die auch von Herrn Margraf befürwortete Solidaritätaktion zu unterstützen.
    Mit freigeistigen Grüßen
    Theo Ebert

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    1. Vorab Herr Bertram Margraf ist wieder Mitglied des bfg Erlangen. Urteil des AG in Erlangen.

      Theodor Ebert

      Wir haben an der Äußerung von Frau Dr. Schiffer, der Polizist, der in Dresden den Fehlschuss auf den Ehemann der ermordeten Frau El-Sherbini sei sicherlich aus rassistischen Motiven erfolgt, eine politische Kritik geübt:…

      Ach so, politische Kritik übt man in dem man sich freigeistig an ein Gericht wendet, ohne Not und ohne entsprechende Aufforderung quasi die Verurteilung einer beschuldigten Person fordert. Unter freigeistiger Bewegung ist wohl etwas anderes zu verstehen. Vielleicht sollten Sie den BfG umbenennen in „Bund für Geistfreiheit“. Herr Ebert pflegen Sie ihre Feindbilder.

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