Gottlose outen sich in München


Michael Wladarsch, Sprecher des Bundes für Geistesfreiheit, diskutiert mit bayerischen Staastminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Heubisch (FDP), über Blasphemie. Foto: Andreas Sturm

Während am kommenden Wochenende rund 100.000 Protestanten zum Evangelischen Kirchentag in Dresden reisen werden, plant der „Bund für Geistesfreiheit“ eine Veranstaltung ganz anderer Art: In München lädt die Gruppe am kommenden Sonntag zum „Gottlosentreffen“ ein. Die Organisatoren wollen zeigen, dass Konfessionslose auch ein Herz haben.

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„Ein Treffen von Atheisten kann zeigen, dass es viele Menschen gibt, die mit dem religiösen Aberglauben aufgeräumt haben und trotzdem keine kleinen Kinder fressen. Lassen wir die Dogmatiker in ihrem eigenen Saft schmoren und zeigen das fröhlich lachende Gesicht der Ungläubigen.“ So fasst der „Bund für Geistesfreiheit“ zusammen, worum es beim „Ersten Münchner Gottlosentreffen“ am Sonntag, 5. Juni, ab 11 Uhr gehen soll. Laut Sprecher Michael Wladarsch ist es das erste Zusammenkommen seiner Art in Deutschland. Vorbild ist die „Out Campaign“ des wohl bekanntesten Atheisten-Aktivisten der Welt: Richard Dawkins. Im Rahmen seiner Kampagne kommen Atheisten zusammen, um sich auszutauschen und öffentlichkeitswirksam aufzutreten. Dawkins machte 2007 Schlagzeilen, als er erklärte, mit seiner Kampagne ausgerechnet im amerikanischen Süden, dem „Bible Belt“, auftreten zu wollen.

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