Schwangere verweigert Tumortherapien, stirbt und wird dafür Heilig gesprochen


Quelle: 3.bp.blogspot.com

Jüngste Tochter der hl. Gianna Molla wird bei US-Konferenz sprechen
Für diese Tochter hatte die heilige Gianna Molla ihr Leben geopfert und sich in der Schwangerschaft gegen Tumortherapien entschieden, welche das Leben des Kindes beendet hätten.

Kath.net

Kansas City (kath.net/CC) Die jüngste Tochter der heiligen Gianna Molla wird in den USA bei einer Konferenz über katholische Einstellungen zum Lebensende einen Vortrag über die Spiritualität, das Leben und das geistliche Vermächtnis ihrer Mutter halten. Der Kongress mit dem Titel „Being Faithful, Even Unto Death“ [Treu sein, sogar bis in den Tod] wird sich am 23. Juli in Kansas City mit der katholischen Perspektive auf medizinischen, ethischen und spirituellen Fragen rund um das Lebesende beschäftigen, unter den Rednern befindet sich beispielsweise Raymond Kardinal Burke, der Präfekt der Apostolischen Signatur.

Gianna Emanuela Molla ist die jüngste Tochter der heiligen Gianna Molla (1922-1962). Für das Leben dieser Tochter hatte die italienische Heilige, eine Ärztin und praktizierende Katholikin, ihr Leben geopfert. Gianna Molla war mit ihrem vierten Kind im zweiten Monat schwanger, als in ihrer Gebärmutter ein das Leben von Mutter und Kind bedrohender Tumor entdeckt wurde.

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5 Comments

  1. Molla hat sich durchaus nicht „für das Kind“ entschieden, sondern für ihr eigenes „Seelenheil“, zutiefst egoistisch und ohne Rücksicht auf ihre Familie. Sie hatte ganz einfach Glück, dass sich ihr Krebs etwas langsamer entwickelt hat, aber sie hätten gut auch beide auf der Strecke bleiben können, oder sie hätte ihrer Familie ein wg. Frühgeburt schwerbehindertes Kind hinterlassen können.

    Selbstlos wäre es von ihr gewesen, wenn sie sich gegen ihren Glauben und gegen ihr privates Seelenheil für ihre Familie und für ihre schon lebenden Kinder entschieden hätte.

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  2. @ subkuttan

    Es gibt Situationen im Leben, bei der jede Entscheidung zu einem unbefriedigenden Ergebnis führt. Der hier aufgezeigte Fall steht dafür beispielhaft. Ich habe nur die Tatsache bewertet, dass diese Mutter in einer im Grunde genommen auswegslosen Situation, sich gegen das eigene Leben und für das Leben ihres Kindes entschieden hat. Die Tragweite dieser Entscheidung muß man sich mal vor Augen halten ! Dass ihre übrigen drei Kinder und ihr Mann als Leidtragende zurückblieben, kennzeichnet die Tragik dieses Falles. Mit Sicherheit hat die Mutter ihre Familie nicht verlassen, um Gott zu gefallen. Sie hat sich lediglich für das Leben ihres Kindes und gegen ihr eigenes Leben entschieden. Durchaus denkbar, dass auch eine atheistische Mutter sich ebenso entschieden hätte.

    Es kann der Mutter auch nicht angelastet werden, dass die kath. Kirche sie als Vorbild mißbraucht hat. Auf den Akt der Heiligsprechung hatte sie nun wirklich keinen Einfluß.

    Bei der Bewertung dieses Falles habe ich jedwelche religiösen Aspekte völlig außen vor gelassen. Ich habe nur die zutiefst menschliche Größe dieser Mutter gesehen.

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  3. @Argus7

    da kann ich dich aber nicht verstehen. Die Frau bekam mit 40 ihr viertes Kind. Wer redet von den Kindern und dem Mann, die sie für Gott hinterlassen hat?? ich finde es abscheulich, diesen Fall als heiliges Vorbild jeder Frau unter die Nase zu halten.

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  4. Selbst mir als überzeugten Atheisten fordert die Entscheidung dieser Mutter höchsten Respekt und Bewunderung ab. Es gibt vermutlich nicht viele Mütter, die in einer solchen Situation die gleiche Entscheidung getroffen hätten. Ich verneige mich in tiefer Ehrfurcht vor dieser Frau.

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