Zollitsch: Der Zölibat ist für die katholische Ewigkeit


Diskussion mit dem Erzbischof (von links): Otto Hitzelberger (Mosbach, Vorsitzender des Dekanatsrates), Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Dekan Johannes Balbach und Regionaldekan Michael Vollmert. Foto: Fritz Weidenfeld

Unter dem Motto „Leben teilen – Glauben feiern“ stand das große Dekanatsfest am Wochenende mit einer Vielzahl von Einzelveranstaltungen in allen Seelsorgeeinheiten. Höhepunkt war am Sonntag der Festgottesdienst (siehe Bericht unten) und die Diskussion über drängende Kirchenfragen mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch im großen Innenhof der Stadtwerke in Buchen. Dabei gaben die katholischen Christen dem Dialog suchenden Erzbischof allerlei Fragen mit auf den Weg nach Rom, denn am Abend flog Dr. Zollitsch zum Papst in die Heilige Stadt.

RNZ – Online

In Buchen wurde er mit einer Menge Fragen konfrontiert, beispielsweise die Rolle der Frau in der Kirche, die künftige Arbeit in der Seelsorge, die Öffnung der Kirche, das Zusammenleben mit Muslimen, die soziale Aufgabe der Kirche. Und schließlich wurde danach gefragt, wie man den Glauben an Kinder und Jugendliche weiter geben kann.

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Nicht ängstlich in der Sakristei verschanzen

1 Comment

  1. Je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zu der Ansicht, dass der Zölibat eine gute Einrichtung ist, verhindert er doch – zumindest partiell – die Weiterverbreitung des Reli-Virus. Kontrollieren läßt sich die Einhaltung des Zölibat allerdings nicht, wie die zahlenmäßig nicht zu belegende priesterliche Nachkommenschaft erahnen läßt. Das sind dann alles bedauernswerte Kinder, die ihren Erzeuger verleugnen müssen, um sich keine Nachteile in der menschlichen Gesellschaft einzuhandeln.

    Stellt sich die Frage: Was ist das nur für eine verantwortungs- und gewissenlose Clique, die ihre Scheinheiligkeit sogar zu einer moralischen Tugend erhebt ?

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