Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

Leitspruch: „Wer dem Klerus hinterherläuft, hat nur Ärsche im Blickfeld“ (subkuttan)

Kirchenrecht herrscht über Staatsrecht, wie so oft
[…]Das Verwaltungsgericht Augsburg hat die Klage eines Vaters gegen die Taufe seines Kindes abgelehnt … Der Mann hatte einem Bericht der „Augsburger Allgemeine“ (Dienstag) zufolge vorgebracht, dass seine geschiedene Frau die gemeinsame Tochter (4) gegen seinen Willen habe taufen lassen, er aber genauso sorgeberechtigt sei wie seine Ex-Gattin. Dabei verwies er auch auf die im vergangenen Jahr bekanntgewordenen Missbrauchsfälle. Diese hätten bei ihm Zweifel geweckt, ob sein Kind in der katholischen Kirche gut aufgehoben sei. Er hätte es vorgezogen, die Entscheidung seiner Tochter zu überlassen, wenn sie 14 Jahre alt und damit religionsmündig sei. Zustimmung eines Elternteils reicht aus. Das katholische Kirchenrecht betrachtet die Taufe als innerkirchliche Angelegenheit. Dies erläuterte vor Gericht der Augsburger Diözesanrechtsdirektor Josef Binder. Um ein Kind zu taufen, reicht die Zustimmung eines Elternteils aus. Insofern erkannte das Verwaltungsgericht keinen Verstoß. Möglicherweise sei der religiöse Akt zivilrechtlich zu beanstanden, merkte der Richter an. Deshalb könne die Taufe aber nicht durch ein weltliches Gericht rückgängig gemacht werden[…]

Liebe Fanatiker und Ultra-Hardliner des Herrn, Ihr seid alle in der katholischen Kirche willkommen, Dank sei B16-RatzeBene
[…]Birmingham (kath.net/CC) Ein 1984 im US-Bundesstaat Alabama gegründetes traditionalistisches Kloster hat sich mit der Diözese Birmingham und dem Papst versöhnt. “Das ist einigermaßen einzigartig als Wiederversöhnungsinitiative”, sagte Bischof Robert Baker. Das „Christ the King Monastery“ war zuvor ein unabhängiges Kloster, unter dessen Mitgliedern einige (nicht alle) „Sedisvakantisten“ waren. Der „Sedisvakantismus“ ist eine traditionalistische Strömung, welche die Meinung vertritt, dass es derzeit keinen gültigen Papst gebe. Überwiegend wird vertreten, Papst Pius XII. sei der letzte legitime Papst gewesen, da die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils zahlreiche Häresien enthalte und darum für die folgenden Päpste ipso facto ein Amtsverlust eintrete … Mit Erlaubnis von Bischof Baker wird dort täglich die Messe in der außerordentlichen Form zelebriert. Nach der Wiederversöhnung dürfen auch Gläubige dort wieder die Messen besuchen[…]

Da tut einem der Arsch weh …!
[…]Christine Mohrmann, die große Historikerin der lateinischen Sprache der Christen, bekräftigte, dass eine „heilige Sprache“, die in Gottesdiensten Verwendung findet, eine spezifische Art sei, religiöse Erfahrung zu „organisieren“. Mohrmann behauptet sogar, dass jede Form des Glaubens an eine übernatürliche Wirklichkeit, an die Existenz eines transzendenten Seins, zwangsläufig zur Aneignung einer Art heiliger Sprache führen müsse, während der radikale Säkularismus jegliche Form davon ablehnen würde … Allerdings hatten die Konzilsväter sich nicht vorgestellt, dass die heilige Sprache der westlichen Kirche durch die Muttersprache völlig ersetzt werden würde. Die sprachliche Zersplitterung des katholischen Gottesdienstes wurde so weit vorangetrieben, dass viele Gläubige heutzutage kaum mehr ein „Pater Noster“ zusammen mit anderen Gebeten rezitieren können, wie das auf den internationalen Konferenzen in Rom und auch anderswo offenkundig wird. In einem Zeitalter, das von großer Mobilität und Globalisierung geprägt wird, könnte eine gemeinsame liturgische Sprache als Band der Einheit zwischen den Völkern und Kulturen dienen, abgesehen davon, dass die lateinische Liturgie ein einzigartiger geistlicher Schatz ist, der das Leben der Kirche seit Jahrhunderten genährt hat. Zweifellos trägt Latein zum „heiligen und stabilen Charakter bei, die viele zur alten Verwendung zieht“[…]

B16-RatzeBenes Parabeln zur Rechtfertigung seines Totalitarismus
[…]Justinus und mit ihm die anderen Apologeten besiegelten die klare Stellungnahme des christlichen Glaubens für den Gott der Philosophen gegen die falschen Götter der heidnischen Religion. Es war die Entscheidung für die Wahrheit des Seins gegen den Mythos der Gewohnheit. Einige Jahrzehnte nach Justinus definierte Tertullian dieselbe Option der Christen mit einem lapidaren und immer gültigen Satz: »Dominus noster Christus veritatem se, non consuetudinem, cognominavit – Christus hat gesagt: Ich bin die Wahrheit, nicht: Ich bin die Gewohnheit« (De virgin. vel. 1,1). Man beachte in diesem Zusammenhang, daß das hier von Tertullian in Bezug auf die heidnische Religion verwendete Wort consuetudo in den modernen Sprachen mit den Ausdrücken »kulturelle Mode«, »Mode der Zeit« übersetzt werden kann.In einer Zeit wie der unsrigen, die in der Diskussion über die Werte und die Religion – wie auch im interreligiösen Dialog – vom Relativismus gezeichnet ist, ist dies eine Lektion, die nicht vergessen werden darf. Zu diesem Zweck – und damit schließe ich – lege ich euch die letzten Worte des geheimnisvollen Greises, dem der Philosoph Justinus am Ufer des Meeres begegnet ist, noch einmal vor: »Bete vor allem darum, daß dir die Tore des Lichts aufgetan werden, denn niemand kann schauen und begreifen, außer wenn Gott und sein Christus es einem gewähren, dies zu verstehen« (Dial. 7,3).[…]

Rekrutierung von Drogenabhängigen zu Klosterbrüdern/schwestern
[…]Eine „Fazenda da Esperanca“ soll nun auch in der Schweiz entstehen. Im Kloster St. Maria der Engel in Wattwil im Bistum St. Gallen werden zwölf junge Menschen nach Suchtproblemen mit Ordensschwestern zusammen leben. Das berichtet das „Tagblatt“. Bis Herbst 2010 war das Kloster von Kapuzinerinnen bewohnt, die jetzt in anderen Klöstern wohnen. Die „Fazenda“ entspricht dem franziskanischen Charisma: Jugendliche, die nicht mehr körperlich süchtig sind, leben und arbeiten im Kloster, werden betreut und unterstützen dabei die Schwestern … Die Fazenda da Esperança (Hof der Hoffnung) ist eine Lebensgemeinschaft, die vor 28 Jahren in Brasilien durch Frei Hans Stapel, einen deutschen Pater, und engagierte Katholiken entstand. Sie versuchten, vertieft nach der Bibel zu leben. Drogen- und Alkoholabhängige lernten das Leben dieser Gruppe kennen, begannen deren Leben zu teilen und erfuhren so einen Neuanfang in ihrem Leben[…]

Maltesern fehlt es an religiösem Wissen 😀
[…]Die Kirche in Malta hat das Ergebnis des Scheidungsreferendums vom Wochenende bedauert. Es habe offenbar Verwirrung darüber geherrscht, wie sich ein guter Katholik bei der Abstimmung zu verhalten habe, sagte der stellvertretende Generalvikar Anton Gouder der „Times of Malta“ (Dienstag). Die Referendumskampagne habe zudem gezeigt, dass das religiöse Wissen vieler Katholiken zu wünschen übrig lasse. Der Katholizismus ist in Malta Staatsreligion; rund 53 Prozent der Wähler hatten sich für die Legalisierung der Scheidung für zerrüttete Ehen ausgesprochen[…]

Webportal der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Papstbesuch
[…]Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat ein Internetportal zum Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. eingerichtet. Auf http://www.kas.de/papstbesuch informieren ab Juni Autoren aus Deutschland und Italien mit kurzen Texten über Denkweise und Standpunkte des Papstes. Politiker, Kirchenvertreter und Wissenschaftler veröffentlichen Kommentare[…]

Türkei: syrisch-orthodoxe Kirche im Rechtsstreit mit dem Staat
[…]Das Kloster Mor Gabriel im Tur Abdin wird im Konflikt um Landbesitz alle Rechtsmöglichkeiten ausnützen und als letzten Schritt auch den Gang zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) nicht scheuen. Das hat der Abt des Klosters, Metropolit Timotheus Samuel Aktas im „Kathpress“-Gespräch betont … Im Mai 2009 hatte das Kloster einen ersten Prozess um die Grenzziehung zwischen seinem Gelände und umliegenden Dörfern gewonnen. Weiters wies im Juni 2009 ein Gericht in der Bezirksstadt Midyat die Klage des Finanzamtes gegen das syrisch-orthodoxe Kloster zurück. Das Finanzamt ging dagegen in Berufung. Ein weiterer Prozess um Ansprüche der Forstbehörde auf ein Waldgebiet des Klosters ging für das Kloster verloren, das nun ebenfalls in Berufung ging. Der Oberste Gerichtshof der Türkei sprach schließlich im ersten Berufungsprozess im Jänner 2011 einige Ländereien dem türkischen Staat zu. Bislang dürfte aber noch kein schriftliches Urteil ergangen sein. Als Folge der Entscheidungen der türkischen Behörden könnte nun drohen, dass die weitläufige und hohe Mauern abgerissen werden müssen, die vom Kloster zum Schutz vor Übergriffen, Landraub und Abweidung errichtet wurden[…]

Christliche Buchhändler jammern 😀
[…] Für eine Stärkung des christlichen Buchhandels hat sich die Vereinigung Evangelischer Buchhändler & Verleger (VEB) ausgesprochen. Wenn Buchhandlungen schlössen, würde nicht nur ein Geschäft beendet. Damit gehe viel mehr auch ein missionarisches Aushängeschild, ein Treffpunkt von Christen und oft auch eine „Seelsorgestation“ verloren … Geschäftsführer von Bibel TV, Henning Röhl (Hamburg), forderte, dass sich die Kirchen mehr für christliche Verlage und speziell auch den evangelischen Buchhandel engagieren sollten. Er sei ein wichtiges Standbein, um Menschen heute mit der christlichen Botschaft zu erreichen[…]

Evangelikale Medienschelte: Vatertag geht gar nicht
[…]Der Christliche Medienverbund KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten) möchte, dass das Wort „Vatertag“ als Name für den Feiertag „Christi Himmelfahrt“ ganz aus den Medien verschwindet. Geschäftsführer Wolfgang Baake (Wetzlar) hatte bereits vor zwei Jahren in einem Brief die Verantwortlichen der deutschen Radio- und Fernsehanstalten aufgefordert, die wahre Bedeutung des Himmelfahrtstags besser herauszuarbeiten. Es liege ein Irrtum vor, wenn man vom Vatertag spreche. Der Feiertag lasse sich allein damit begründen, dass der Himmelfahrt Jesu Christi gedacht werde. Für Baake nehmen die Medien einen Kulturauftrag wahr: „Was aber soll aus einer Kultur, was soll aus einem Staat werden, wenn Medien nicht darüber informieren, welcher Feiertag begangen wird und welche Bedeutung dieser Feiertag hat?“ Auch Kirchen und christliche Gemeinden hätten nicht immer in ausreichendem Maße auf die Bedeutung christlicher Feiertage hingewiesen[…]

Guter Beitrag im Standard, sollte man lesen
[…]Religion „spendet“ falsche Werte aus falschen Erkenntnisgrundlagen. Religionslehrer sind als Ethiklehrer für von Religion abgemeldete Schüler in mehrfacher Hinsicht disqualifiziert „Wenn du daran glaubst, gibt es dir größere Gewissheit, als wenn du darüber nachdenkst!“ Wie viele Religionslehrer diese Einstellung ihren Schülern vermitteln, ist ungewiss. Verpflichtet dazu sind die katholischen … […]

Hier spricht wohl der blanke Neid!
[…]Kirchen kritisieren aufdringliche Missionsbriefe der Zeugen Jehovas.Evangelische und katholische Kirche in Aachen kritisieren Missionsbriefe der Zeugen Jehovas an Angehörige von Verstorbenen. Diese in mehreren Fällen dokumentierten Schreiben an Angehörige, die in Todesanzeigen eine Adresse angegeben hatten, häuften sich, berichteten die Ökumenebeauftragten. Die Anschreiben der Zeugen Jehovas gäben sich zunächst als Kondolenzbriefe aus, verbreiteten dann aber im Weiteren ihre Lehrinhalte, so Herbert Hammans und Armin Drack am Mittwoch[…]

Österreichs Fundi-Evangelisierungs-Aktion
[…]Eisenstadt, 01.06.2011 (KAP) Christen sind besonders dazu berufen, sich für das menschliche Leben in all seinen Facetten zu engagieren. Das hat der burgenländische Bischof Ägidius Zsifkovics am Mittwoch – dem kirchlichen „Tag des Lebens“ – bei einer Pressekonferenz im Caritas-Sozialzentrum „Haus Lisa“ in Deutschkreuz betont. „Christen wissen um die Würde und den Sinn des Lebens und sie wissen, dass unser Leben auch ein Ziel hat“, sagte Zsifkovics. Neben der Sorge um das ungeborene Leben müssten sich Christen daher besonders für Familien und Kinder sowie alte, kranke und behinderte Menschen einsetzen. Das Mediengespräch bildete den offiziellen Auftakt zum Projekt „Engagiert für das Leben“ der Diözese Eisenstadt. Bei zahlreichen Veranstaltungen wird dabei im Monat Juni das Leben „von der Empfängnis bis zum natürlichen Ende“ thematisiert. Die Diözese Eisenstadt schließt sich damit heuer erstmals einer österreichweiten Initiative der katholischen Kirche zur Förderung eines lebensbejahenden Klimas in der Gesellschaft an. Bundesweit finden dazu in diesen Tagen diözesane „Wochen für das Leben“ statt. Im Burgenland stehen dabei eine „Kinderwagen-Wallfahrt“ nach Loretto am 4. Juni und eine ökumenische Segensfeier für Schwangere und Mütter mit ihren Neugeborenen im Haus St. Stephan am 5. Juni auf dem Programm[…]

Bravo Liechtenstein: Neues Gesetz zum Verhältnis von Kirche und Staat
[…]Schaffung eines Glaubensgemeinschaftengesetzes: Zentraler Punkt der Vorlage ist die Schaffung eines Glaubensgemeinschaftengesetzes. Darin sollen die Beziehungen des Staates insbesondere zu den öffentlich-rechtlich anerkannten Glaubensgemeinschaften geregelt werden. «Glaubensgemeinschaften sollen die Möglichkeit besitzen, sich nach den Vorgaben dieses Gesetzes öffentlich-rechtlich anerkennen zu lassen. Dadurch erhalten sie gewisse Rechte, wie z.B. die Möglichkeit Religionsunterricht zu erteilen und die Seelsorge in öffentlichen Anstalten und Einrichtungen auszuüben», so Regierungschef Klaus Tschütscher. Finanzierung der Glaubensgemeinschaften: Das Glaubensgemeinschaftengesetz verfolgt den Grundsatz, dass sich die verschiedenen Glaubensgemeinschaften grundsätzlich selbst finanzieren sollen. Durch diesen Ansatz wird gewährleistet, dass nur diejenigen Personen für die Finanzierung der Glaubensgemeinschaften aufkommen, die deren Dienste auch tatsächlich in Anspruch nehmen oder die Glaubensgemeinschaft unterstützen wollen.[…]

2 Comments

  1. @ Buttzy:

    „Diese Grafik verdeutlicht nun alles über diese HP.
    Das ist die Verblendung pur.“

    Würdest du dir die „Mühe“ machen und einfach die angegebene Quelle zu der „Weltkarte“ checken? Das dauert je nach Internetverbindung etwa 10 Sekunden. Dann sollte selbst ein geistiger Bruchpilot wie du in der Lage sein die Verwendung dieser Karte in Verbindung mit der Beitragsüberschrift „Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum“ ausreichend zu kontextualisieren.

    „Die Grafik stimmt hinten und vorne ned.
    Nicht mal für Deutschland.“

    Bist du da ganz alleine drauf gekommen?

    „überprüf es doch selber kritisch und unbefangen gleich selber im Netz. Z.B. kirchenaustritte, gläubigkeit etc.
    Z.B. Youtube – Faktenqueck Europa & Glaube

    Exteme Verblendung hier“

    Nur mal rein aus Neugier… Was ist dein höchster Bildungsabschluss?

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  2. Diese Grafik verdeutlicht nun alles über diese HP.
    Das ist die Verblendung pur.
    Die Grafik stimmt hinten und vorne ned.
    Nicht mal für Deutschland.
    Wieviel Christen gibts noch in deiner Nachbarschaft. Nicht mehr als 60%, im Schnitt.
    Die malen aber alles gleich als 100% an.
    Die Leute gehen aus den Krichen raus, viel mehr als rein.

    überprüf es doch selber kritisch und unbefangen gleich selber im Netz. Z.B. kirchenaustritte, gläubigkeit etc.
    Z.B. Youtube – Faktenqueck Europa & Glaube

    Exteme Verblendung hier

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