Rebecca Harms – Die atomare Petrusversöhnung


Europaabgeordnete Rebecca Harms: Wahre Versöhnung im Atomstreit Foto: Gerhard Ziegler/bilderbeute.de

Für einen Konsens aller Parteien in der Atompolitik hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, Rebecca Harms, am Sonntag in Berlin geworben. In der Kirche St. Matthäus erklärte sie in einer Gastpredigt, sie wünsche sich eine wahre Versöhnung – ganz wie Petrus sie in der Bibel verlange.

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Nicht selten sei es ihr Wunsch gewesen, „dass ich allen Anhängern der Atomkraft das Maul stopfe, wo auch immer sie mir begegnen“, erklärte Harms im Rahmen der „Kanzelreden zur Reformation und Freiheit“. Allzu oft habe sie gedacht, „das gute Ziel rechtfertigt drastische Mittel“. Doch: „So gut ein Anliegen auch ist oder scheint: Der, um dessen Maul es geht, wird das kaum als gute Tat empfinden, wenn es gestopft wird.“ So interpretierte Harms eine Stelle aus dem 1. Petrusbrief, die lautet: „Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr mit guten Taten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft, als die Freien und nicht als hättet ihr die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit , sondern als die Knechte Gottes.“

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