Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

Unbedingt lesen!:
Dreckspack: Katholische Ärzte wollen Homosexuelle mit Homöopathie kurieren
[…]Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern – nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik. Berlin – Beim Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) ist man stinksauer. Von einer „Zumutung“ und einer „Beleidigung“ ist die Rede und von „fehlendem Respekt gegenüber homo- und bisexuellen Menschen“. Hintergrund ist eine Webseite des Bundes Katholischer Ärzte (BKÄ), auf der der Verband „Therapiemöglichkeiten von Homosexualität“ präsentiert. Unter anderem hatte das Webmagazin Telepolis darüber berichtet … Evangelische und katholische Kirche arbeiten sich am Thema ab: Unter dem Stichwort „Konversionstherapie“ propagieren radikale religiöse Gruppen vor allem in den USA die „Heilung“ von Schwulen und Lesben. Nicht immer kommen dabei so harmlose Zutaten wie Zuckerkügelchen zum Einsatz, sondern zum Teil auch Medikamente und Elektroschocks[…]

Kirchentag: Gysi
[…]Sollte seine Partei einmal mit absoluter Mehrheit regieren, wolle er dafür sorgen, dass eine Einrichtung wie die Evangelische Kirche erhalten bleibt, um Nischen zu schaffen, erklärte Gysi. Sie sei wichtig, weil sie ein Gefühl dafür habe, wann ethische Grenzen überschritten werden. So sei es ein evangelischer Pfarrer gewesen, der dem ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker, nach dessen Haftentlassung Zuflucht geboten habe. Gysi berichtete ferner, dass er als Achtjähriger während eines Krankenhausaufenthaltes gebetet habe. Damals habe in seinem Zimmer auch ein Pfarrerssohn gelegen, der jeden Abend laut betete. Daraufhin habe er es auch selbst versucht, so Gysi[…]

Katholikale: Neokatechumenale Charismatiker Kids in Düsseldorf
[…]25.000 Jugendliche und junge Erwachsene des Neokatechumenalen Weges aus ganz Europa haben sich am vergangenen Sonntag in Düsseldorf getroffen, um sich auf den Weltjugendtag in Madrid vorzubereiten. Mit 600 Reisebussen wallfahrten die jungen Pilger aus Polen, Spanien, Italien, Portugal, Nordeuropa, Frankreich, Kroatien und anderen Ländern Europas in die Arena der Landeshauptstadt … Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der ebenfalls vor Ort war, sprach die jungen Menschen in seiner Predigt in der Esprit-Arena direkt an: „Gott nimmt euch ernst, er spielt nicht mit euch!“ Drei Lebensstile habe der Herr für das Leben von jungen Christen reserviert, die ihren Wagemut herausforderten: Zumutung, Einsatz und Bewährung. Und Kardinal Meisner war sich ganz sicher: „Gott rechnet mit euch Jugendlichen! Gott braucht euch, damit die Erwachsenen nicht verhungern. Denkt ja nicht zu gering von eurer Rolle und eurer Berufung in der Kirche!“[…]

Wird nicht mehr lange dauern, bis man die ersten Abtreibungsbefürworter tötet
[…]Dr. Hubert Gindert: Eine Politik, die Abtreibung, verbrauchende Embryonenforschung, Retortenbabys und demnächst womöglich Präimplantationsdiagnostik (PID) zulässt, hat nicht mehr die Kraft, Stoppschilder vor der Zerstörung menschlichen Lebens aufzustellen. Wir leben in einer Zeit der falschen Etikette: Parteien mit dem C im Namen betreiben dieselbe Politik wie jene ohne C. Warum? Weil sich das Töten menschlicher Embryonen humanitär verbrämen und politisch verkaufen lässt. Vermarkten lässt sich das, wofür es einen Markt gibt. Die Menschen in der Bundesrepublik sind mehrheitlich für die legale Abtreibung. Warum sollten sie gegen andere Formen der Tötung menschlichen Lebens sein?[…]

Diese scheinheilige Doppelmoral stinkt zum Himmel, soll sich Kardinal Marx erstmal um das menschenverachtende Kirchenarbeitsrecht kümmern!
[…]Der Vorsitzende der Sozialkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die geplante Arbeitsmarktreform kritisiert. Die Vorschläge seien mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar, sagte Marx am Mittwoch in München … «Kein Mensch ist überflüssig, jeder wird gebraucht», betonte Marx. Es sei „wichtig für eine menschenwürdige Gesellschaft, dass jeder eine Chance bekommt“. Die Reform der Bundesregierung sehe statt dessen eine bloße Alimentierung vor. Deshalb werde man sich jetzt intensiv in die Arbeitsmarktreform einschalten, so Marx weiter. Der Kardinal verwies in diesem Zusammenhang auf die Soziallehre der Kirche und die jüngste Enzyklika von Papst Benedikt XVI. Demnach untergrabe der langzeitige Ausschluss von der Arbeit die Freiheit und die Kreativität der Person sowie ihre familiären und gesellschaftlichen Beziehungen. Marx äußerte sich bei einer Pressekonferenz zu einem bundesweiten Aktionstag des Deutschen Caritasverbandes und der ‚Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit‘.[…]

Präses Schneider spielt Verteidigungsminister
[…]Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, übt scharfe Kritik an den Reformplänen für die Bundeswehr. «Es ist beunruhigend zu sehen, dass die Bundeswehr Stück für Stück zu einer Einsatzarmee umgebaut wird», sagte Schneider der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstagsausgabe). «Wir dürfen die Bundeswehr nicht zum Instrument einer Kanonenbootpolitik in neuer Form machen», warnte der rheinische Präses. «Weitere Kampfeinsätze zur Durchsetzung welcher Interessen auch immer halte ich nicht für den richtigen Weg», sagte Schneider[…]

Thailand verbietet Jesus-Tattoos für Touristen
[…]Urlauber in Thailand dürfen sich nicht mehr Buddha, Jesus oder die Hindu-Elefantengottheit Ganesha eintätowieren lassen. Kulturminister Niphit Intharasombat wies die Gouverneure von Phuket und anderen Provinzen an, ein entsprechendes Verbot durchzusetzen … Grund für seine Initiative sind laut der Zeitung Zweifel, dass Urlauber sich die Bilder als Bekenntnis ihrer religiösen Überzeugungen eintätowieren ließen. Sie folgten vor allem einem Modetrend und untergrüben damit den Respekt vor der Religion, so der Minister[…]

Klasse, Schild bleibt: „Kinderschutzgebiet! Das Betreten dieses Grundstücks ist Priestern, Ordenspersonal oder anderem Kirchenpersonal gemeinsam mit unbeaufsichtigten Kindern ohne Beisein deren Eltern, Vormunden oder Bevollmächtigten verboten.“
[…]Wien (kath.net) Gegen einen Waldbesitzer, der auf seinem Grundstück Verbotstafeln für Geistliche, die Jugendgruppen begleiten, aufgestellt hatte, haben die BZÖ-Abgeordneten Gerald Grosz und Ewald Stadler Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den Grundbesitzer nun eingestellt: Es liege weder der Tatbestand der Verhetzung noch ein die Menschenwürde verletzendes Beschimpfen oder Verächtlichmachen vor, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag, wie die Krone berichtet … Grosz sprach nach Bekanntwerden des „Urteils“ von einem „unfassbaren Justizskandal“. Er plant weitere rechtliche bzw. politische Schritte. „Man stelle sich vor, wie schnell ich hinter Gitter gehe, wenn ich eine Stopp-Tafel für muslimische Hetzprediger auf einem Grundstück aufstelle…“[…]

Belgien: Missbrauchsopfer verklagen Vatikan
[…]In Belgien haben etwa 80 mutmaßliche Opfer sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche gerichtliche Schritte gegen den Vatikan und Kirchenobere im eigenen Land eingeleitet. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel sagte einer der Opferanwälte am Mittwoch, Vorladungen des Gerichts in Gent seien auf dem Weg – sowohl an belgische Bischöfe als auch nach Rom[…]

6 Comments

  1. @Bettina: Wie soll man sonst jemanden bezeichnen, der andere Leute nur wegen ihrer sexuellen Ausrichtung (bzw. die katholische Kirche zusätzlich auch noch wegen des Geschlechts!) diskriminiert – und zwar aus religiösen Gründen? „Religiot“ ist da eigentlich fast noch zu harmlos.

    Und: was genau stört dich eigentlich an „religiöses Paralleluniversum“? An dem Ausdruck ist doch nichts beleidigendes…?

    Sieht mir nach typisch religiöser Paranoia aus: man fühlt sich selbst ständig verfolgt / beleidigt – aber dass man anderen Leuten viel schlimmere Dinge antut, das merkt man gar nicht… (sag mal, da stand doch so ein hübscher Spruch in der Bibel von wegen „Splitter im Auge des anderen“, nicht?)

    Liken

    1. @Bettina, ich hoffe du kannst belegen, was du hier behauptest. Oder ist das wieder Teil deiner anekdotischen Evidenz?

      Liken

  2. Die BZÖ-Anzeige wegen der Grundstück Verbotstafeln ist völlig gerechtfertigt.
    Wenn jemand Tafeln wie „Vertreten von Moslems verboten“ oder „Kauft nicht bei Juden“ platziert ist es genauso Hetze , wie ein Pilgerverbotsschild welches sich gegen katholischen Anhänger richtet.

    Liken

  3. Ja, haben denn nur Schwule und Lesben ein Recht, resppektvoll behandelt zu werden? Immer wenn ich mirin meinen Emails ansehe, welche Veröffentlichungen der Brightblog zum Thema Religion postet, werde ich mit Begriffen wie religiöses Paralleluniversum oder gar Relligioten konfrontiert.
    Von respektvollem Umgang mit Menschen, die an Gott glauben, kann da ja wohl keine Rede sein.

    Liken

  4. Betrug ist doch ein Offizialdelikt ! Weshalb werden denn die Vermarkter (Produzenten und Verkäufer) homöopathischer Mittelchen nicht von amtswegen angeklagt und vor Gericht gestellt ? Der Betrug ist doch nicht zu übersehen !?

    Liken

Kommentare sind geschlossen.