Pepsi-Boykott


Quelle: wikipedia

Lebensrechtsgruppen in den USA rufen zu einem Boykott der Produkte des Getränkeherstellers Pepsi auf.

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Der Vorwurf: Das Unternehmen PepsiCo (Purchase/Bundesstaat New York) arbeite mit der Biotechfirma Senomyx (San Diego/Kalifornien) zusammen, die Zellen von abgetriebenen Kindern in der Forschung verwende. Dabei geht es um die Entwicklung von Geschmacksverstärkern. Zellen aus den Nieren abgetriebener Kinder werden als biochemische Rezeptoren eingesetzt. In den Getränken sind sie nicht enthalten. Gleichwohl sind Lebensrechtler entrüstet, dass PepsiCo die Dienste von Senomyx in Anspruch nimmt. Der Getränkehersteller bezeichnet die Vorwürfe als „verzerrte Darstellung“. Die von Senomyx angewandte Technik gehöre zu den anerkannten Methoden führender Universitäten, Krankenhäuser, Pharma- und Lebensmittelunternehmen. Der Boykott wird von etwa 30 Lebensrechtsorganisationen unterstützt. Federführend ist das katholische Werk „Children of God for Life“ (Kinder Gottes für das Leben) mit Sitz in Largo (Florida). Nach Ansicht ihrer Direktorin Debie Vinnedge gibt es ethisch unbedenkliche Alternativen zur Forschung mit Zellen abgetriebener Babys. Nach Protesten habe der Suppenhersteller Campbell (Camden/New Jersey) die Geschäftsbeziehungen zu Senomyx gekappt. In den USA werden jährlich etwa eine Million Kinder im Mutterleib getötet.