Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Kirchentag: SPD-Religioten
[…]Christen in der SPD diskutieren kirchliches Arbeitsrecht
Nach den Worten der Sprecherin des Arbeitskreises Christen und Christinnen in der SPD, der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese (Ratingen), erfreut sich der Zusammenschluss zunehmender Beliebtheit. In Anspielung auf das Kirchentagsmotto erklärte sie, das Herz der Christen in der SPD schlage sowohl für die Kirche als auch für die Politik. Wie Griese am Rande der Veranstaltung gegenüber idea sagte, beschäftigt sich der Arbeitskreis derzeit mit dem kirchlichen Arbeitsrecht. Die grundsätzliche Frage nach der Zuordnung von Staat und Kirche hielten die Mitglieder des Arbeitskreises dagegen für gut und richtig gelöst. In persönlichen Gesprächen am Stand des Arbeitskreises habe die Kirchentagsbesucher besonders das Thema Energiewende beschäftigt. Hier gelte es aufzuzeigen, dass die SPD[…]

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Nächste Kirchen-Sauerei: Kündigung, weil nur standesamtlich verheiratet

Quelle: hensche.de

Keine Kindergärtnerin in „wilder Ehe“
Eine Erzieherin eines katholischen Kindergartens in Wetzlar wird nicht weiterbeschäftigt, weil sie nur standesamtlich verheiratet ist. Die Eltern protestieren. Dabei will die 29-Jährige sogar kirchlich heiraten – nur nicht sofort.

HR-online.de

Die Leiterin des katholischen Kindergartens St. Bonifatius in Wetzlar, Monika Jung, bestätigte am Mittwoch einen Bericht von mittelhessen.de, dem Internet-Portal der „Wetzlarer Neuen Zeitung“: Ja, es sei richtig, dass der Ein-Jahres-Vertrag einer 29 Jahre alten katholischen Erzieherin nicht verlängert wird. Das habe der Träger des Kindergartens, die Pfarrgemeinde, so entschieden.

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BBC – antichristlich?

Quelle: techfieber.de
Quelle: techfieber.de

Laut einer Publikumsumfrage, durchgeführt vom Sender selbst, werden Christen oft klischeehaft als frömmlerisch und verlogen dargestellt

kath.net

Der britische Sender BBC diskriminiert nach Meinung seines Publikums das Christentum. Nach Informationen der Tageszeitung „Daily Mail“ (Mittwoch-Ausgabe) ergab eine von BBC selbst durchgeführte Umfrage unter 4.500 Zuschauern und Mitarbeitern, dass das Programm der öffentlich-rechtlichen Anstalt antichristliche Tendenzen aufweise. Christen würden oft klischeehaft als frömmlerisch und verlogen dargestellt.

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Kirchentag Dresden: Jahrmarkt der religiotisch-politischen Eitelkeiten

Quelle: tagesschau.de

Polit-Promis feiern Kirchentags-Auftakt
Ganze 118.000 Besucher sind an diesem Wochenende nach Dresden gereist, um den 33. Evangelischen Kirchentag mitzuerleben. Am Eröffnungsabend sprach nicht nur Bundespräsident Christian Wulff (CDU) zu ihnen. Auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) begrüßten die Gäste aus nah und fern – und ein paar pikante Details offenbarte der Abend zudem.

Pro-Medienmagazin

Das Programm der größten protestantischen Veranstaltung ist wie immer kaum zu überblicken. Unter 2.350 verschiedenen Podiumsdiskussionen, Workshops, Bibelarbeiten, Konzerten oder Gottesdiensten soll jeder Gast etwas für seinen Geschmack finden. Eröffnet wurde der Kirchentag am Mittwoch von Bundespräsident Christian Wulff, der die beiden großen Kirchen in Deutschland am Mittwochabend zu mehr Ökumene aufrief. Die christliche Botschaft sei in Zukunft nur dann glaubwürdig, „wenn sie von allen Christen gemeinsam bezeugt, gemeinsam gelebt wird“, sagte der Katholik.

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Gott – Ein Gedankenkonstrukt

Timeline des Universums, Quelle: firstgalaxies.co.uk

Es ging um Physik und Welterklärung. Interessant war die Enttäuschung der Atheisten, dass sich Wissenschaftler offen für die Grundfragen des Lebens zeigten

Von Dr. Rober HarsieberSuite101®.de

Im Rahmen der Wiener Vorlesungen diskutierten am 31. 5. 2011 die Physiker Walter Thirring und Anton Zeilinger sowie der Mediziner und Theologe Johannes Huber zum Thema „Baupläne und Materien der ‚Schöpfung‘“. Wissenschaftler befassen sich ihr Forscherleben lang mit begrenzten Detailfragen. Wenn sie in die Jahre kommen, beginnen sich viele von ihnen mit den Grundfragen des Lebens als Ganzem zu beschäftigen, stellte Prof. Hubert Christian Ehalt, Koordinator der Wiener Vorlesungen, schon eingangs fest.

Bemerkenswert war die Reaktion einiger Atheisten aus dem Publikum, die sich enttäuscht darüber zeigten, dass sich Wissenschaftler auch mit Glaubensfragen beschäftigen. Von Physikern hatten sie sich nicht diesen „religiösen Touch“ erwartet. Anton Zeilinger hatte betont, dass man als Wissenschaftler nur Agnostiker sein kann, sich als Mensch aber nicht dieser Beschränkung unterwerfen müsse. Trotzdem beharrte ein Zuhörer darauf, dass wohl Atheisten weniger unter Beweisdruck stünden als jene, die an Gott glauben. Damit konnte aber Zeilinger schon gar nichts anfangen, denn beweisen könne man ohnehin weder die eine, noch die andere Einstellung.

Neuevangelisation

Die gewaltsame Christianisierung der Slawen, Quelle: poland.gov.pl

Der neu gegründete Päpstliche Rat für die Neuevangelisierung tagte zu seiner ersten Vollversammlung in Rom. Erzbischof Zollitsch: Neben der Glaubensunterweisung bedarf es auch einer Einübung in den praktischen Glauben

kath.net

Mehr Mut zur Neuevangelisierung hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, in Rom gefordert. Vor allem gehe es darum, wie man Menschen starke und fundierte Werte für ein Leben aus dem christlichen Glauben vermitteln kann.

In Rom tagte die Erste Vollversammlung des neu gegründeten Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung in der „westlichen Welt“. Vorsitzender dieses Rates ist der italienische Kurienerzbischof Salvatore Fisichella, aus dem deutschen Sprachraum gehören die Vorsitzenden der deutschen und der österreichischen Bischofskonferenz dem Rat als vom Papst berufene Mitglieder an: der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch und der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn.

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Schröders Reli-Outing

Im Interview der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt" bezieht der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder Stellung zu etlichen Glaubensfragen. Foto: SPD Schlesweig Holstein / flickr

„Ja natürlich bin ich schuldig geworden.“ Offene Worte findet der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder im Interview der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Im Rückblick auf sein Politikerleben erklärt der Sozialdemokrat dem Journalisten Patrik Schwarz, warum er sich nur zurückhaltend zu seinem Glauben äußert.



pro Medienmagazin

Es gebe ein paar Dinge im Leben, die sollte man mit sich persönlich ausmachen und dazu zähle für Schröder der Glaube an Gott. Zu Glaubensfragen  habe er sich während seiner Kanzlerschaft kaum öffentlich geäußert und dies wolle er auch beibehalten. Der Ex-Kanzler bekennt aber: „Es gibt mir Kraft, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die ein festes Wertefundament besitzt, das neben dem humanistischen Erbe der Aufklärung zu den Grundfesten unserer Gesellschaft gehört.“