Schröders Reli-Outing


Im Interview der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt" bezieht der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder Stellung zu etlichen Glaubensfragen. Foto: SPD Schlesweig Holstein / flickr

„Ja natürlich bin ich schuldig geworden.“ Offene Worte findet der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder im Interview der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Im Rückblick auf sein Politikerleben erklärt der Sozialdemokrat dem Journalisten Patrik Schwarz, warum er sich nur zurückhaltend zu seinem Glauben äußert.



pro Medienmagazin

Es gebe ein paar Dinge im Leben, die sollte man mit sich persönlich ausmachen und dazu zähle für Schröder der Glaube an Gott. Zu Glaubensfragen  habe er sich während seiner Kanzlerschaft kaum öffentlich geäußert und dies wolle er auch beibehalten. Der Ex-Kanzler bekennt aber: „Es gibt mir Kraft, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die ein festes Wertefundament besitzt, das neben dem humanistischen Erbe der Aufklärung zu den Grundfesten unserer Gesellschaft gehört.“

3 Comments

  1. Dass Schröder sich während seiner aktiven Politikerzeit nicht über seine religiöse Einstellung geäußert hat, war selbstverständlich völlig richtig. Dies würde man sich auch von den derzeit aktiven Politikern wünschen. Schröder hat nur den Fehler begangen, dass er jetzt zu dieser Frage nicht seine Klappe gehalten hat !

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  2. Und? Aber das „Das-hab-ich-noch-mal-gut-gemacht-Doris“-Schröder sich nach seiner Amtszeit von der russischen Mafia hat kaufen lassen, das habe ich ihm auch nicht verziehen. Trotz religionsfreien Amtseids.

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  3. „Zu Glaubensfragen habe er sich während seiner Kanzlerschaft kaum öffentlich geäußert und dies wolle er auch beibehalten.“ – Glaube soll Privatsache sein und – verflixt noch eins – KEIN Politikum werden. Er hat’s richtig gemacht.

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