Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Weiß Angie überhaupt, dass der Vatikan die UN-Menschenrechtscharta NICHT unterschrieben hat???
[…]Mit Blick auf die Christenverfolgung in vielen Staaten sagte Merkel: «Da reichen wir als Christen die Hand allen anderen Religionen zu einem Dialog. Aber wir erwarten auch, dass das, was bei uns zu Hause selbstverständlich ist, auch für alle anderen Christen in allen Ländern dieser Welt gilt.» Merkel erinnerte an die UN-Menschenrechtscharta. «Das hat jeder versprochen, und jetzt ist es an der Zeit, dass das auch jeder mal einhält», sagte sie mit Blick auf die dort verankerten Grundrechte[…]

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Fundi-Anthroposoph Lorenzo Ravagli und seine abstrusen Rechtfertigungsversuche für Irrsinn

Quelle: buch.de

„Tut nichts, der Ketzer wird verbrannt“

Von Lorenzo RavagliAnthroblog

»Wie ungerecht kann die Presse sein?« frägt Michael Hanfeld in der FAZ im Hinblick auf die Berichterstattung über den Kachelmann-Prozess in anderen Blättern. »Parteiischer und einseitiger«, fährt er fort, »kann man sich die Arbeit von Vertreterinnen der ›vierten Gewalt‹ jedenfalls nicht vorstellen.« »Wer sich in den vergangenen Monaten über diesen Prozess allein aus ›Spiegel‹, ›Zeit‹, ›Bild‹ oder ›Bunte‹ informierte, war ziemlich schief gewickelt. Keine Rede mehr von der gebotenen journalistischen Distanz.«

Parteiischer und einseitiger kann man nicht? Doch man kann. Man muss sich nur einem anderen Prozeß zuwenden, dem Prozeß, den die »ZEIT« mal wieder »der Esoterik« macht. Unter dem Titel »Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen« breitet sich Bernd Kramer über »Pseudowissenschaften« aus, die angeblich eine Bedrohung für die bundesdeutsche Universitätslandschaft, diese Hochburg der Rationalität und Wissenschaftlichkeit darstellen, wie wir ja spätestens seit Guttenberg & Co. wissen.

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Die Entstellung der Scharia

Moschee Penzberg

Der Penzberger Imam Benjamin Idriz hat dazu aufgerufen, den Sinn des Korans in die heutige Sprache zu übertragen. Er diskutierte auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden.

merkur online.de

Bei einer Bibelarbeit mit dem bayerischen evangelischen Landesbischof Johannes Friedrich am Freitag auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden machte der Penzberger Imam Idriz seine Forderung am Begriff der „Scharia“ fest. Der Begriff werde von einigen Muslimen „leider entsetzlich entstellt“, weil sie Gegenwart und Zukunft mit ihrem jahrhundertealten Islam-Verständnis verschütteten.

Idriz kritisierte auch die öffentliche Debatte über den Islam, „die sich überhaupt nicht darum bemüht, zu verstehen, was der Begriff eigentlich bedeutet“. Das gehe so weit, dass der alleinige Gebrauch des Wortes genüge, um als „nicht integrierbarer Fundamentalist“ abgestempelt zu werden. „Ich erlebe das persönlich sehr heftig“, sagte der Imam. Idriz’ Penzberger Gemeinde wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Er bat darum, eigene Assoziationen beim Wort „Scharia“ zu mittelalterlichen Rechtsvorstellungen bis hin zu Körperstrafen mit der tröstenden und hoffnungsfrohen Botschaft Gottes zu ersetzen.

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B16-RatzeBene: Dialog heißt, Verbrüderung mit jeglichem Feind der Säkularisierung

Quelle: dw-world.de

Der Papst und der Islam
‚Semina Verbi’ bedeutet nicht Religionspluralismus – Die wahre Grundlage eines zu erringenden Dialogs.

Von Armin SchwibachKath.net

[…]Der Dialog mit den anderen Religionen und Weltanschauungen ist zu dem geworden, was er immer hätte sein müssen: zu einer philosophischen und theologischen Frage. In einer Zeit, die wahres Wissen scheut und an allen Enden seine Relativierung vollzieht, in einer Zeit, in der der Wert einer Meinung darin besteht, sie zu haben, ist es von außerordentlicher Bedeutung, dass das gesuchte Gespräch zwischen Theologen und Philosophen zu einem Politikum geworden ist. Das Gottesbild ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt geredet werden kann. Dabei erstaunte es nicht, wenn über zu lange Zeit hinweg abgestumpfte Geister dies nicht wahrhaben können. Die Wortlosigkeit der Intellektuellen Europas war bedrückend. Der christlich-islamische Dialog aber stand alles andere als an einem Tiefstpunkt. Er stand vor seinem ersten wahren Anfang.

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Der Mähdrescher Gottes?

Bild: Homepage CfaN

Der «Mähdrescher Gottes», wie sich Reinhard Bonnke selbst gerne nennt, kommt nach Zürich. Der Prediger und Missionar wird am Pfingstsamstag im Hallenstadion auftreten.

Von Jvo CukasDer Tages Anzeiger

Eingeladen hat ihn die Freikirche International Christian Fellowship (ICF). Sie feiert damit ihr 15-jähriges Bestehen, wie die «Rundschau» berichtete.

Hugo Mauchle, der stellvertretende Direktor des Hallenstadions, meint: «Wir sind ein Lokal, das grundsätzlich allen offen steht. Solange sie sich an die schweizerische Gesetzgebung halten.» Dennoch kann er sich vorstellen, dass der Auftritt auch Proteste hervorrufen wird. «Dies gibt es immer wieder.»

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Präses Schneider – depressiv und sauer – ablösen!

Nikolaus Schneider: Die Kirche muss Vorherrschaft der Wirtschaft kritisieren. Foto: idea/kairospress

Die Kirche gehört an die Seite der armen Leute. Diese Ansicht vertrat der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Düsseldorf), am 2. Juni beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden.

idea.de

Wie er bei einer Diskussion zur Frage „Ist der Glaube Privatsache?“ sagte, müsse die Kirche die Missstände der Gesellschaft ansprechen. Kirchenvertreter seien deshalb aber nicht die besseren Politiker oder Gewerkschafter. So sollte ein Pfarrer bei Demonstrationen auch nicht unbedingt im Talar auftreten, fügte Schneider hinzu. Ihn mache es „depressiv und sauer“, dass die Politik den Leitungsanspruch an die Wirtschaft abgegeben habe. Während der Finanzkrise sei die Chance vertan worden, dieses Verhältnis neu zu bestimmen. Offensichtlich sei der Chef der Deutschen Bank, Joseph Ackermann, stärker als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Wie Schneider erklärte, sänken die realen Einkommen in Deutschland seit etwa 25 Jahren. Er vertrete eine „Treppentheorie“ ­– es gehe abwärts. Eine zeitlang könne das gut gehen, aber irgendwann zerbreche das System.

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Eine Faszination – „Die Päpstin“

Quelle: http://www.cineasten.de

In Fulda wird das Musical „Die Päpstin“ uraufgeführt. Die angebliche Päpstin ist erfunden – warum fasziniert sie trotzdem?

kath.net

In Fulda wird das Musical „Die Päpstin“ uraufgeführt. Der zugrundeliegende Roman von Donna Woolfolk Cross, 1996 in den USA erschienen, ist in mehreren Sprachen ein langjähriger zuverlässiger Verkaufserfolg und wurde 2009 verfilmt (Regie: Sönke Wortmann). Michael Hesemann äußert sich im kath.net-Interview darüber, warum der Gedanke an eine mittelalterliche Päpstin soviel Interesse weckt und ob historische Tatsachen dahinter stehen.

kath.net: Herr Hesemann, schauen Sie sich das Fuldaer Musical über die Päpstin Johanna an?

Michael Hesemann: Nun, ich wohne in Düsseldorf, komme zwar immer wieder gerne nach Fulda, doch dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade.

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